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24. Mai 2013 Der Frachter "Grande-Sierra Leone" befand sich gerade in der Einfahrt zum Ärmelkanal zwischen Frankreich und England als der Kapitän die Behörden im Zielhafen Hamburg über einen blinden Passagier informierten. Eine Momameerkatze, eine Primatenart aus der Gattung der Meerkatzen, hatte sich wahrscheinlich im Hafen von Duala in Kamerun an Bord geschlichen, wo sie erst nach drei Tagen von Mitgliedern der Mannschaft zwischen Containern entdeckt und eingefangen wurde. Nach 12 Tagen auf hoher See wurde das knapp einen halben Meter große Äffchen am 16. Mai 2013 am O'Swaldkai im Hamburger Hafen von unserer Struppiwagen-Besatzung in Empfang genommen und auf die Quarantäne-Station in unserem Tierheim gebracht. Hier erholt sich „Manolo“, wie der unternehmungslustige Westafrikaner von seiner Tierpflegerin getauft wurde, von den Strapazen der langen Überfahrt. Bei der Momameerkatze handelt es sich um ein erwachsenes Männchen, das relativ zutraulich, munter und aktiv ist. „Es scheint so“, sagt Tierheimleiterin Katharina Woytalewicz, „dass das Tier an Menschen gewöhnt ist“. Trotz kleinerer Verletzungen geht es dem Meerkatzen-Mann gut und er hat großen Appetit. Am liebsten frisst er süßes Obst wie Orangen und Bananen, wogegen Äpfel nicht seine Sache sind und umgehend aus der Box geworfen werden. „Für ‚Manolo‘ suchen wir jetzt ein neues Zuhause, wo er nach Ablauf der Quarantäne artgemäß mit anderen Monameerkatzen zusammen leben kann“, so Woytalewicz über die Zukunft des blinden Passagiers der "Grande-Sierra Leone". (thu)


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23.5.2013
Dänemarks offizielle Tourismuszentrale VisitDenmark hat auf unsere Reisewarnung reagiert und uns weitere Informationen zum Thema Urlaub mit Hund in unserem Nachbarland zukommen lassen. Auch nach Durchsicht der uns zur Verfügung gestellten Quellen, werden wir an unserer Reisewarnung für Dänemark festhalten. Schließlich hat nicht jeder Hundebesitzer entsprechende Unterlagen und kann Herkunft, Geburtstag und Rasse seines Hundes so genau nachweisen. Dies gilt insbesondere für Hunde, die aus dem Tierschutz stammen und für die in der Regel keinerlei Abstammungs-Papiere vorliegen. Als Hamburger Tierschutzverein begrüßen wir es, dass sich die dänische Tourismusbranche in das Thema einbringt und hoffen, dass die verschiedenen Interessensgruppen die dänische Landwirtschafts- und Tierschutzministerin Mette Gjerskov davon überzeugen können, dass Dänemark wieder ein hundefreundliches Urlaubsland werden muss, in dem Hunde - egal welcher Rasse – mit verantwortungsvollen und fürsorglichen Hundehaltern willkommen sind. (thu) |
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17. Mai 2013
Endlich sind die Eisheiligen vorbei und in unserem Teich tummeln sich wieder Gelbwangen- und Rotwangenschmuckschildkröte, Florida-Rotbauchschildkröte, Hieroglyphenschildkröte und Mississippi-Höckerschildkröte oder genießen ein erstes Sonnenbad am Ufer. Die Überwinterung im Reptilienhaus war nötig, weil sich im Teichbereich keine adäquaten Unterschlupfmöglichkeiten für die Winterruhe befinden und die Tiere ansonsten erfroren wären. Unsere chinesischen Dreikielschildkröten, malaiischen Dornschildkröten, Moschusschildkröten, Pelomedusenschildkröten und kaspischen Sumpfschildkröten sowie alle zu jungen oder zu kleinen Individuen bleiben aufgrund der norddeutschen Klimabedingungen auch während des Sommers im Reptilienhaus. (thu)
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16. Mai 2013
Mit einem Infostand am 11. Mai 2013 am Stübenplatz in Wilhelmsburg hat unser ProKa-Team erstmals die Kampagne „Pro Katzenkastration“ in die Öffentlichkeit und damit zu den Bürgern getragen. Das Interesse war groß; die Wilhelmsburger zeigten ihre Bereitschaft, den Hamburger Tierschutzverein bei seinem Projekt für streunende Katzen zu unterstützen und unkastrierte Straßenkatzen zu melden. Viele Katzenhalter zeigten sich sehr interessiert und relativ gut informiert und blieben gerne und lange am Infostand stehen, um über das Quartier und die dort lebenden Tiere zu berichten oder Hinweise auf frei lebende Katzen zu geben. (thu)
Das ProKa-Team ist wieder unterwegs am:
8. Juni 2013 in Rahlstedt: Einkaufs-Center, Schwerinerstr 10 6. Juli 2013 in Wandsbek: Wandsbeker-Quarree, Marktseite 10. August 2013 in Bergedorf/Lohbrügge
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6. Mai 2013
Mit einem Info-Stand auf dem so genannten Markt der Möglichkeiten in den Messehallen präsentierte der HTV seine vielfältige Tierschutzarbeit auf dem 34. Evangelischen Kirchentag (1.-5. Mai 2013) in Hamburg. Zahlreiche Kirchentagsbesucher aus ganz Deutschland informierten sich, unterstützten die ausgelegten Unterschriftenaktionen und tauschten sich eingehend mit dem HTV-Standteam über diverse Tierschutzthemen aus. Im Hinblick auf die Losung des Kirchentags „Soviel du brauchst“ veranstaltete der HTV am 2. Mai außerdem ein Gesprächsforum im CCH. Das Motto: Das verbrauchte Tier - Kirche und Tierschutz im Austausch. Im voll besetzten Saal referierten HTV-Mitglieder über theologisch-akademische Entwicklungen zur Mensch-Tier-Beziehung und über die Bürgerinitiative gegen Tierversuche Lobby pro Tier/Mienenbüttel. Die Vorsitzenden der Bürgerinitiative Wietze (BI gegen Groß-Geflügelschlachthof und Mastställe) und des Vereins für Tierrechte e.V. Ahrensburg berichteten über ihre Tierschutzarbeit und Erfahrungen mit der Kirche. Parallel zum Evangelischen Kirchentag veranstaltete die Kirchengemeinde Langenfelde einen Kirchentag für Mensch und Tier. Am 3. Mai nahm HTV-Schatzmeister Thomas Kähler dort an einer Podiumsdiskussion zum Thema „Tiere in die Kirchen“ teil. (ks) Hier einige Impressionen der Veranstaltung:
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 3.5.2013 thu Das gab es seit vielen Jahren nicht mehr: Ein echtes Hausschwein in unserem Tierheim. Das gut drei Monate alte Ferkel wurde am 1. Mai 2013 gegen 23.00 Uhr am Othmarscher Kirchenweg von Passanten gefunden. Die alarmierte Polizei brachte die junge Sau ins Tierheim, wo sie auf den Namen „Süße“ getauft wurde. Wie Süße in die Freiheit gelangt ist, ist noch ungeklärt, aber anhand ihrer Ohrmarke konnte inzwischen ihr Züchter ausgemacht werden. Wenn dessen Kunde Süße nicht abholen sollte, hätte sie wirklich Schwein gehabt und könnte auf eine Vermittlung in ein neues Zuhause hoffen, in dem sie artgemäß bis an ihr natürliches Ende leben darf.
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