Tierbestand 11.06.2013

Hunde: 111
Katzen: 375
Kleintiere & andere: 692

 

Gesamt: 1178 Tiere


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Tierheim-Öffnungszeiten

Montag
 10 bis 16 Uhr
Dienstag geschlossen
Mittwoch 10 bis 16 Uhr
Donnerstag 10 bis 18 Uhr
Freitag 10 bis 16 Uhr
Samstag  9 bis 12 Uhr
Sonntag  9 bis 12 Uhr
Feiertage  9 bis 12 Uhr

Außerhalb der Öffnungszeiten werden ausschließlich Fundtiere angenommen.

Für die Vermittlung eines Tieres bitten wir Sie, sich spätestens bis eine Stunde vor Schließung des Tierheims in dem Tierhaus einzufinden. Für eine Hundevermittlung planen Sie bitte mehr Zeit ein. 


Pressemitteilungen
Jetzt für „Kollege Hund“ 2013 anmelden

Pressemitteilung vom 23. Mai 2013

„Kollege Hund“ ist wieder da: Am 27. Juni 2013 ruft der Deutsche Tierschutzbund bereits zum sechsten Mal den tierischen Schnuppertag aus – und das mit großem Erfolg. Jährlich geben bundesweit über 1.000 Unternehmen ihren Mitarbeitern am Aktionstag die Gelegenheit, ihren „Kollegen Hund“ mit ins Team aufzunehmen. Aus gutem Grund, denn mit dem Kollegen Hund verbessert sich das Arbeitsklima, Stress wird abgebaut und die Motivation steigt – und so bewährt sich der Hund auch im Arbeitsalltag als treuer, verlässlicher Freund des Menschen. Wie gut das funktioniert, zeigt die Tierschutzbotschafterin und Patin des Aktionstages Julia Rohde mit ihrem Kollegen, Hund Jack, im Video unter www.kollege-hund.de. Dort ist auch die Anmeldung für den Aktionstag möglich.

"So ein tierischer Schnuppertag macht es möglich, ein denkbares Miteinander von Hunden und Kollegen am Arbeitsplatz zu testen und aufzuzeigen, dass Job und Hundehaltung durchaus vereinbar sind“, sagt Manfred Graff, 1. Vorsitzender des Hamburger Tierschutzvereins von 1841 e.V. (HTV), und bedauert, dass im vergangenen Jahr nur 20 der mehr als 1.000 am Aktionstag beteiligten Unternehmen aus der Hansestadt kamen.

Neben dem Einverständnis des Chefs und der Kollegen muss selbstverständlich auch sichergestellt sein, dass die Bedürfnisse des Tieres erfüllt werden. Der Hund sollte Rückzugsmöglichkeiten und einen Platz mit seiner Decke, seinem Napf und seinem Spielzeug haben. Die Pausen sollten dem Vierbeiner gewidmet werden. Dann steht einem erfolgreichen gemeinsamen Arbeitstag nichts mehr im Wege. Denn Hunde fühlen sich am wohlsten, wenn sie bei Herrchen oder Frauchen sind. Aber auch Chefs und Mitarbeiter profitieren vom „Kollegen Hund“, da sich ein Hund positiv auf das Arbeitsklima auswirkt: Wenn zum Beispiel ein Kollege kurz innehält, um den Vierbeiner zu streicheln oder auch beim Gassi gehen einspringt, hebt das die allgemeine Stimmung.

„Wir merken das jeden Tag bei uns im Tierheim“, sagt Graff, „denn für einen Tierschutzverein ist es natürlich selbstverständlich, dass der „Kollege Hund“ zum Arbeitsalltag dazu gehört: Mehr als ein Drittel der Belegschaft des HTV wird regelmäßig von einem oder mehreren Hunden an den Arbeitsplatz begleitet.


Auch Oscar, der Vierbeiner von Tierheimleiterin Katharina Woytalewicz, kommt regelmäßig mit ins Büro

 

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Jetzt ist die Igelstation wieder verlassen

In dieser Woche wurden auch die letzten stacheligen Wintergäste in die Freiheit entlassenPressemitteilung vom 21. Mai 2013

Sobald die Sonne für gleichmäßig warme Temperaturen sorgt, werden die Igel in der freien Natur langsam wach. Und auch in der Igelstation des Hamburger Tierschutzvereins von 1841 e.V. haben 80 stachelige Gäste ihren Winterschlaf inzwischen beendet.

„Unsere Igel werden erst dann wieder in die Freiheit entlassen, wenn keine Nachtfröste mehr zu befürchten sind“, sagt Tierheimleiterin Katharina Woytalewicz. „Durch den langen Winter und das relativ kalte Frühjahr konnten wir erst Ende April mit der Auswilderung beginnen. Und in dieser Woche haben nun auch die letzten 20 Tiere unser Tierheim verlassen“.

Damit die Igel eine Chance haben, ein freies Revier zu finden, werden die Tiere relativ stadtfern in Öjendorf, Maschen, Horst, Schwarzenbek, Hornbek oder Großensee in die Freiheit entlassen, wo gewährleistet ist, dass sie genügend Deckung und Nahrung finden.

 
Fledermaus – bedrohte Art in unserer Nachbarschaft

Pressemitteilung vom 18. Mai 2013

Zum Tag zur Erhaltung der Artenvielfalt am 22. Mai 2013: Fledermaus – bedrohte Art in unserer Nachbarschaft

Deutschland hat einen größeren Artenreichtum, als viele meinen und selbst eine Großstadt wie Hamburg bietet unzähligen Tier- und Pflanzenarten einen Lebensraum. So fühlen sich Wildkaninchen und Amsel, Eichhörnchen und Rabenkrähe in der direkten Nachbarschaft zum Menschen nicht nur sicher, ihre Individuendichte, Lebenserwartung und Geburtenrate ist hier in der Stadt mitunter sogar höher als auf dem Land.

Auf der anderen Seite gibt es viele Tierarten, die als sogenannte Kulturflüchter unter der Ausbreitung des Menschen massiv leiden. Ihr Lebensraum wird immer enger, ihr Nahrungsangebot immer knapper und die Individuenzahl schrumpft. Schwarzstorch und Baummarder, Wildkatze und Feldlerche etwa gehören zu den Verlierern im Überlebenskampf.

Am 22. Mai 2013 wird der von der UNO eingeführte Internationale Tag zur Erhaltung der Artenvielfalt zum 13. Mal begangen. Der Hamburger Tierschutzverein von 1841 e.V. (HTV) erinnert an diesem Tag an die Fledermäuse, die zu den wenigen Tieren gehören, die einerseits durch den Menschen bedroht sind, aber gleichzeitig eine starke Bindung an große menschliche Siedlungen zeigen.

„Fledermäuse sind ein gutes Beispiel für die Artenvielfalt in unserer Stadt“, sagt Manfred Graff, 1. Vorsitzender des HTV. In Deutschland gibt es mehr als 20 verschiedene Fledermausarten. Etwa 15 kommen auch in Hamburg vor und alle stehen auf der Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Tierarten Deutschlands. „Wenn im Juni die jungen Fledermäuse zur Welt kommen, kann es schon einmal vorkommen, dass ein Jungtier aus der Wochenstube, wie die Nester der Fledermäuse genannt werden, fällt oder bei den ersten Flugversuchen abstürzt“, erklärt der HTV-Vorsitzende. „Die kleinen Fledermäuse, die oft kaum mehr als einige Gramm wiegen, wirken hilflos und werden häufig von besorgten Menschen aufgelesen und zu uns ins Tierheim gebracht“. Diese gut gemeinte Hilfe habe aber häufig den Tod des Findlings zur Folge, weil eine Aufzucht junger Fledermäuse nur schwer gelingt. Graff appelliert daher an die Hamburger, das Junge möglichst abends in die Nähe der Wochenstube zu setzen oder an eine Mauer oder einen Baum zu hängen, damit die Mutter die Rufe des Kleinen hören und es abholen kann.

Braunes Langohr

 
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