Hamburger Tierschutzverein von 1841 e.V.
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Paula

b_250_188_16777215_00_images_tiervermittlung_erfolgsgeschichten_archiv_Erfolgsgeschichte-0256-Paula-1.JPGLiebes Tierheimteam,

Dies ist eine übertragene Mitschrift eines Hundeaustauschs zwischen Paula (ehemals Skyla) und drei weiteren Junghunden und -hündinnen am Rande einer Hundespielgruppe unter Verwendung der Algorithmen von goog-L-wuff.


Hallo Jungs, hallo Mädels!

Auch neu hier? Wo ich herkomme? Also ...

Zuerst war ich in einem großen Gehege, nachdem ich nachts mit zwölf anderen HundegenossInnen in einer rollenden Kiste dorthin gebracht wurde. War ganz nett dort, vor allem die Rudelführerinnen: liebe zweibeinige Alphas. Das Beste: Regelmäßig Futter ohne groß jagen zu müssen!

Am Tag nach Vollmond wurde ich von den beiden Alphas da hinten aus dem neuen Rudel geholt. Achso: Wie ich heiße? Paula! Früher rief man mich Skyla. Das "...la" haben sie behalten, jetzt aber "Pau" davor gesetzt. Sie nennen mich oft „Pauline“ oder Paulinchen“. Vermutlich ein Dialekt. Da wo ich herkam, bellten die Zweibeiner auch anders.

Die Erziehung der beiden macht große Fortschritte! Immer wenn ich will, bekomme ich ein „Leckerli“, das heißt: Wenn sie rufen „Komm!“, dann weiß ich, dass sie was für mich haben. Aber ich entscheide, ob ich hinlaufe oder nicht. Meist will ich nicht, denn der große Rüde ist mir noch ein bisschen unheimlich. Aber nett ist er: Er überlässt mir sein Fressen, ohne selbst seine Schnauze in den Napf zu stecken. Etwas sicherer ist es bei dem Alpha-Weibchen: Sie riecht gut und streichelt mich immer. Sie weiß, was Hunden gut tut.

An der langen Schnur gehen sie ganz ordentlich. Verstanden haben sie aber noch nicht so ganz, dass sie stehenbleiben sollen, wenn ich schnuppern will. Ich führe mein Rudel täglich mehrmals auf eine Wiese für das „Geschäft“. In der Höhle finden sie es nicht gut und geben meine Wurst einem dunklen Maul zu fressen. Naja, Schwamm drüber. Aber auch draußen haben sie noch nicht gelernt, an den aufregenden Markierungen zu schnuppern. Ich würde gern die Enten am Kanal jagen, aber Frauchen oder Herrchen lassen die blöde Schnur ja nicht los! Ich selbst lasse die beiden auch nicht frei rumlaufen, weil ich noch nicht sicher bin, dass ich sie wiederfinde. Ohne sie wäre es nicht so spannend und es ist vor allem hundepädagogisch interessant zu beobachten, wie die zwei sich weiterentwickeln.

Wenn wir wieder zur Höhle kommen, streicheln sie vor dem Eingang alle meine Pfoten mit einem Tuch – und manchmal den Bauch. Wie süß! Aber sie bellen gleich rum, wenn ich mal wieder mein Körbchen oder den weichen Boden benage. Frauchens neue Socken waren super: Es waren mal zwei, jetzt sind's viele!
Muss ich öfter machen, denn dann gibt's zur Belohnung einen Knochen, an dem ich mich abnagen kann.

Kennt ihr das Wasser, das zuschnappt? Wow, war ich erschrocken! Wir waren letztens am großen Sand mit viel Wasser. Ich schnupperte an diesem merkwürdigen salzigen Geruch – da rast dieses Wasser auf mich zu und greift mich an! Ich springe hoch, stürze mich drauf und beiß rein: Nix! Luft! Nur schlechter Geschmack! Eklig!

Wie ich höre, geht's bald zur Hundeschule. Wir Vierbeiner sollen wohl zeigen, was wir drauf haben und den Zweibeinern beibringen, wie sie mit uns umzugehen haben. Na, da müssen sie sich aber anstrengen! Ist aber ja schon was wert, dass sie sich anschauen, wie wir hier miteinander toben. Bin gespannt, ob sie es nachher zu Hause nachmachen.

Wenn ich zuerst auch meine Kumpels Basti, Poki, Daisy & Bella – und manchmal auch Arancia – vermisst habe, so bin ich doch sicher, dass Rudel und Revier hier in Ordnung sind. Keines von meinen Rudelmitgliedern will in mein Körbchen oder an mein Fressen und ich fühle mich nach den paar Wochen hier immer mehr zu Hause!

Es war nett bei den vielen Hunden, aber beim eigenen Rudel weiß Hund doch, wo sie hingehört, oder?

Wie sieht's bei euch im Verband aus?

War nett, mit euch gebellt zu haben – fangt mich!

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Dieser Hund wurde mit Unterstützung vonb_315_300_16777215_00_images_banners_Logo-ProDogRomania.jpgaus Rumänien nach Deutschland geholt, um den Tötungen dort zu entgehen und ein behütetes Leben in Sicherheit führen zu können.