Unsere Tierarztpraxis muss modernisiert werden – bitte spenden Sie, damit wir den Tieren besser helfen können!

HTV-Tierärztin Sonja Schirmer erläutert im Interview, mithilfe welcher Ausstattung der HTV seine Schützlinge noch besser behandeln kann.HTV-Tierärztin Sonja Schirmer erläutert im Interview, mithilfe welcher Ausstattung der HTV seine Schützlinge noch besser behandeln kann.18. April 2018

Unser tiermedizinischer Bereich hat Unterstützung bekommen: Seit Jahresbeginn arbeitet Sonja Schirmer als Tierärztin im HTV. Die gründliche Arbeit von Tierärzten ist gerade in einem Tierheim enorm wichtig. Damit wir uns noch besser um unsere Schützlinge kümmern können, möchten wir jetzt unsere Tierarztpraxis und unseren OP mit modernerer Medizintechnik ausstatten. Im Interview erläutert Sonja Schirmer, in welchen tiermedizinischen Bereichen der HTV bereits gut aufgestellt ist und wo es wichtige Optimierungsmöglichkeiten gibt.

Frau Schirmer, Sie arbeiten seit dem 2. Januar 2018 als Tierärztin beim HTV. Wie kam es dazu?

Sonja Schirmer: Ich hatte früher bereits Berührungspunkte mit dem HTV – zum Beispiel habe ich in der Sendung NDR Mein Nachmittag Schützlinge aus dem Tierheim des Hamburger Tierschutzvereins vorgestellt und ich habe auf verschiedenen Tierschutzfesten in der Süderstraße das Bühnenprogramm moderiert. Als ich dann die Stellenausschreibung entdeckte, war ich gleich begeistert. An der Arbeit im Tierheim gefällt mir besonders, dass sie so abwechslungsreich ist. Ich versorge verschiedenste Haus- und Wildtiere und habe auch Berührungspunkte mit Amtsveterinären und der Tierschutzberatung, was sehr spannend ist.

Worin ist der HTV tiermedizinisch bereits stark?

Sonja Schirmer: Unsere Praxis verfügt über eine solide Grundausstattung, die für alltägliche Basisuntersuchungen und -behandlungen absolut ausreicht. Zudem funktioniert die Zusammenarbeit im Team reibungslos: Die Tierpfleger arbeiten sehr zuverlässig und halten sich akkurat an Vorgaben zur Medikamenteneingabe und zur Versorgung mit Spezialfuttermitteln. Die Tiere werden individuell und liebevoll betreut. Außerdem gibt es erste erfolgreiche Kooperationen mit Kliniken und Spezialisten.

Wo sehen Sie Verbesserungspotenzial, was Tierarztpraxis und OP des Tierheims angeht?

Sonja Schirmer: Da die tiermedizinische Technik sehr schnelllebig ist und Geräte und Instrumente andauernd weiterentwickelt werden, sollten wir unsere Ausstattung unbedingt modernisieren, vor allem im OP. Eine zeitgemäße, voll ausgestattete Zahnstation ist mein oberstes Anliegen, da Zahnbehandlungen wie das Entfernen von Zahnstein an der Tagesordnung stehen und viele Tiere betreffen. Im März fand erstmals ein OP-Tag in unserem Tierheim statt, an dem ein Tierchirurg uns bei komplexen Operationstechniken begleitet hat – eine sinnvolle Trainingsmaßnahme, die es uns ermöglicht, in Zukunft auch komplizierte Fälle selbst zu behandeln, statt sie auszulagern. Es wäre toll, wenn solche OP-Tage regelmäßig stattfinden könnten. An so einem Tag operieren wir gleich mehrere Tiere, die wir sonst kostenintensiv extern operieren lassen müssten.

Was brauchen Sie noch, um unsere Schützlinge bestmöglich zu versorgen?

Sonja Schirmer: Gerade bei kleinen Tieren wie Hundewelpen oder Katzen können Infusionen aktuell nicht über Nacht gegeben werden, da die Dosierung nicht gut kontrollierbar ist. Eine Infusionspumpe würde Abhilfe schaffen und die unbeaufsichtigte Infusion ermöglichen. Außerdem fehlt uns aktuell ein Otoskop zur Untersuchung von Ohren und Zähnen bei kleineren Säugetieren im Behandlungsraum des Kleintierhauses. Für die Tierarztpraxis werden zudem Anti-Rutsch-Matten aus Naturkautschuk benötigt. Und der Kanülen- und Spritzenbehälter für den OP-Bereich sollte erneuert werden.

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Diese Ausstattung möchten wir mithilfe Ihrer Spenden zuerst anschaffen:

• neuer Kanülen- und Spritzenbehälter für den OP-Bereich, 55 Euro
• rutschsichere Matten für die Behandlungstische, je 90 Euro
• Otoskop inklusive Ohrtrichter zur gründlichen Ohrenuntersuchung unserer Kleinsäuger wie Kaninchen, Meerschweinchen und Mäuse, 225 Euro
• Infusionspumpe zur besseren Dosierung bei Hundewelpen und Katzen, 950 Euro
OP-Tag, an dem unsere Tierärzte von einem Tierchirurgen beim Umsetzen komplexer Operationen trainiert werden, 1.500 Euro
• voll ausgestattete Zahnstation, von der täglich viele Tiere profitieren werden, 3.000 Euro

Bitte helfen Sie uns dabei, diese nötige Ausstattung anzuschaffen - zum Wohle unserer tierlichen Patienten! Herzlichen Dank!

Unserer Spendenkonto:

Hamburger Sparkasse
IBAN: DE93 2005 0550 1111 2161 96
BIC: HASPDEHHXXX

Verwendungszweck: Spende HTV „Tierarztpraxis“

Oder über unser Online-Spendenformular

 

Unterstützt von Tierpflegerin Stefanie Bruske (links) bereitet Tierärztin Sonja Schirmer Hündin Hollie mit einem Tubus auf die anstehende Operation vor.Unterstützt von Tierpflegerin Stefanie Bruske (links) bereitet Tierärztin Sonja Schirmer Hündin Hollie mit einem Tubus auf die anstehende Operation vor.Behandlungen wie das Entfernen von Zahnstein fallen sehr häufig an – eine neue Zahnstation wird daher dringend benötigt.Behandlungen wie das Entfernen von Zahnstein fallen sehr häufig an – eine neue Zahnstation wird daher dringend benötigt.

 

Beim OP-Training mit Dr. Michael Koch (Zweiter von links) erlernen die HTV-Tierärzte komplexe Operationstechniken.Beim OP-Training mit Dr. Michael Koch (Zweiter von links) erlernen die HTV-Tierärzte komplexe Operationstechniken.Der OP des Tierheims verfügt über eine gute Grundausstattung – einige neue, moderne Geräte sind aber wichtig für unsere Tierärzte.Der OP des Tierheims verfügt über eine gute Grundausstattung – einige neue, moderne Geräte sind aber wichtig für unsere Tierärzte.