Update: Tendenziöse Pressekampagne gegen HTV von Behörde unterstützt?

Wie die Igel wissen auch wir uns gegen Angriffe von außen zu schützen.Wie die Igel wissen auch wir uns gegen Angriffe von außen zu schützen.Uns hat eine weitere Nachfrage vom Hamburger Abendblatt erreicht. Um größtmögliche Transparenz zu gewährleisten, lesen Sie im Folgenden die Frage und unsere Antwort.

Hamburger Abendblatt: Sie sprechen davon, dass es keine "amtliche Anordnung" gab, die toten Tiere zur Sektion ins Hygieneinstitut zu übergeben. Gab es irgendeine andere Form der Absprache mit der Behörde die toten Tiere zur Sektion zu übergeben? Beziehnungsweise eine Aufforderung der Behörde dies zu tun? [Originalwortlaut]
HTV: Grundsätzlich wird bei allen sichergestellten Tieren, die versterben, die zuständige Behörde gefragt, ob die Tiere zur Sektion ins Hygieneinstitut geschickt werden sollen. Dies wird in jedem Einzelfall getan und es ist immer eine Einzelfallentscheidung der jeweils zuständigen Behörde. Diese Vorgehensweise ist seit vielen Jahren gängige und reibungslose Praxis mit allen Bezirken Hamburgs und anderen sicherstellenden Behörden. Eine Sektion ist oft in unserem Interesse, um gegebenenfalls die Gründe für die Sicherstellung (Verwahrlosung, Nichtbehandlung, Verletzungen durch den vormaligen Halter/die vormalige Halterin) und darauf basierende, von uns erstattete Strafanzeigen zu untermauern.
Eine irgendwie geartete rechtliche Verpflichtung, alle verstorbenen Tiere zur Sektion zu geben, besteht nicht und dafür gibt es auch keinerlei Veranlassung. Wir arbeiten auf der Basis von Recht und Gesetz und nicht auf der Basis irgendwelcher Bitten oder Wünsche der Amtstierärztinnen des Bezirks Mitte, Sabine H. und Dr. Andrea M.

Um es noch einmal klarzustellen: Es besteht unsererseits auch weiterhin Kooperationsbereitschaft und wir kommen gern im Rahmen unserer Möglichkeiten allen behördlichen Anfragen nach, wenn man uns in ordnungsgemäßer und unmissverständlicher Form mitteilt, was von der Aufsichtsbehörde wann und warum benötigt wird. Natürlich haben wir Verständnis für die Aufgaben der Aufsichtsbehörde. Allerdings versuchen wir in erster Linie, die uns übertragenen Aufgaben bestmöglich zu erfüllen, wobei die bisherige behördliche Verwaltungspraxis nicht immer hilfreich ist.