HTV-Vorstand wieder komplett

Dr. Gabriele Waniorek-Goerke verstärkt den Vorstand.Dr. Gabriele Waniorek-Goerke verstärkt den Vorstand.Mit der Kooptation von Dr. Gabriele Waniorek-Goerke ist unser Vorstand ab sofort wieder vollzählig. Die neue Beisitzerin folgt auf Torsten Koop.

Die Vorsitzende Richterin am Verwaltungsgericht i.R. Dr. Gabriele Waniorek-Goerke war von 2008 bis 2010 zunächst 1. Vorsitzende und übernahm danach bis 2012 den 2. Vorsitz des Hamburger Tierschutzvereins von 1841 e. V. (HTV). Nach der Wahl im April 2012 gehörte sie dem Vorstand weitere zwei Jahre als beisitzendes Mitglied an. 2014 verließ sie den Vorstand aufgrund der für sie nicht vertretbaren, konfrontativen Ausrichtung der internen Vereinspolitik durch den damaligen BGB-Vorstand.

Zu ihrer persönlichen Motivation, erneut in den HTV-Vorstand einzutreten, erläutert die 68-Jährige: „Es besteht gegenwärtig die Chance, in einem hochmotivierten und weitgehend homogenen Team den Tierschutz – natürlich für alle Tiere – voranzubringen“. Dr. Gabriele Waniorek-Goerke fährt fort: „Als Juristin werde ich mich um die Rechtsangelegenheiten des Vereins kümmern und unser Team auch in dieser Hinsicht verstärken.“

Ein besonders wichtiges Ziel für die nächsten vier Jahre ist für sie, dass der HTV in der Frage der Flächenerweiterung für das Tierheim endlich einen Schritt weiterkommt. „Das Tierheim Süderstraße befindet sich in einem desolaten baulichen Zustand. Das völlig veraltete Hundehaus fällt buchstäblich in sich zusammen. Die Tiere werden notgedrungen auf viel zu engem Raum gehalten und insbesondere auch für die Katzen muss mehr Platz geschaffen werden. Der Bau von neuen, modernen Tierhäusern ist daher dringend erforderlich“, sagt die Tierschützerin. Da dem Verein dazu die nötige Grundstücksfläche fehlt, gibt es aus ihrer Sicht nur eine Lösung: Flächenzuwachs! „Wir müssen die dazu notwendigen Gespräche mit der Freien und Hansestadt Hamburg wieder in Gang bringen und nachdrücklich bei der Stadt dafür werben, dass sie die benachbarte Fläche für eine Erweiterung des Tierheimgeländes zur Verfügung stellt.“