Wie es ist ein Hund zu sein

Jeder Hund hat unseren Respekt und unsere Hilfe verdient.Jeder Hund hat unseren Respekt und unsere Hilfe verdient.An alle Hunde, die durch uns Menschen Leid, Qualen und den Tod erfahren haben – und noch erfahren werden:

Zum Welthundetag gedenken wir jenen Hunden,

die im In- und Ausland ein elendiges Leben auf der Straße führen – von Menschen verstoßen, sich selbst überlassen,

die in Laboren zu Tode gequält werden – von Gesetzen legitimiert und als Wegwerfware deklariert,

die als Gebärmaschinen gezwungen sind, im Akkord Nachwuchs zu produzieren, bis man sie ersetzt,

die, wenige Wochen alt, ihrer Mutter beraubt und als Ware gehandelt werden, da der Mensch sie klein und jung haben will,

die, für ein „besonderes Aussehen“ gezüchtet, mit den Folgen ihrer Behinderung leben müssen: Schmerzen, Atemnot, Gebrechlichkeit, während Züchter*innen für ihr egoistisches Handeln prämiert werden,

die bei der Geburt ihrer Welpen verletzt werden oder diese operativ zur Welt bringen müssen, weil die Körper der Kinder zuchtbedingt unproportional geformt sind,

deren Ohren oder Schwänze als Statussymbole verstümmelt werden – obwohl sie diese so dringend für die Kommunikation mit Artgenossen brauchen. Das grausame Verstümmeln geschieht nicht selten stümperhaft und ohne medizinische Versorgung.

die als Unterhaltungsobjekte oder für Kämpfe missbraucht werden. Letzteres bedeutet nicht nur ein leidvolles Leben, sondern auch einen leidvollen Tod,

die als Delikatesse gefangen, gezüchtet, gefoltert und gegessen werden,

und die von den Personen, denen sie am meisten vertrauen und von denen sie abhängig sind, eingesperrt, vernachlässigt, gequält und misshandelt werden.

Wie es ist ein Hund zu sein – für uns Menschen wohl kaum vorstellbar. So viel Mut, so viel Ausharren, Aushalten und Hoffen. Der ‚beste Freund‘ leidet auf zahlreiche unfaire, unmoralische und unzumutbare Arten. Dabei hat jeder Hund unseren Respekt und unsere Hilfe verdient - bei seinem täglichen Überlebenskampf unter uns Menschen.

Menschen, lasst uns das stets bedenken – nicht nur am Welthundetag.

Bildergalerie: tapfere Hunde, die wir aufnehmen durften