NOA 4 filmt Hochbetrieb auf unserer Wildtierstation

Viele Eichhörnchen-Kinder erden zu uns ins Tierheim gebracht.Viele Eichhörnchen-Kinder erden zu uns ins Tierheim gebracht.Auf unserer Wildtierstation geht es zurzeit wieder hoch her, was den regionalen Fernsehsender NOA 4 auf den Plan rief: Das TV-Team konnte die Untersuchung eines Eichhörnchens und die Versorgung verschiedener Wildtierkinder filmen. Das sind nur einige unserer 7.000 Wildtiere, die wir pro Jahr aufnehmen – Tendenz steigend. Und nicht alle brauchen Hilfe! Darum bitten wir nochmals eindringlich darum, hilfebedürftig wirkende Jungtiere nicht voreilig einzusammeln und bei uns im Tierheim abzugeben. Bitte warten Sie ab, ob sich die Eltern der Jungtiere doch noch zeigen! Wann genau ein Tierkind menschliche Hilfe braucht und wie wir die Tiere bei uns versorgen, berichten die Leiterin der Tieraufnahmestation Katrin Hallmeyer, HTV-Tierarzt Danilo Saß und HTV-Pressesprecher Sven Fraaß.

Viele Jungtiere werden voreilig eingesammelt.Viele Jungtiere werden voreilig eingesammelt.Schätzungsweise die Hälfte der ins Tierheim gebrachten Jungtiere hätte eigentlich keine Hilfe benötigt. Ist ein Jungtier jedoch eindeutig verwaist oder in einer medizinischen Notlage, ist rasche Hilfe natürlich geboten. Keinesfalls sollten Laien selbst versuchen, ein Tierkind aufzupäppeln oder ein offensichtlich krankes oder verletztes Tier zu pflegen. Denn die Mitarbeitenden unserer Aufzuchtstation kümmern sich rund um die Uhr um die Tiere, päppeln sie fachkundig auf und sorgen auch für eine erfolgreiche Auswilderung – alles Hand in Hand mit verantwortungsvollen und von uns geschulten Ehrenamtlichen.

Auch die Fütterung ungeduldiger Kohlmeisen konnte NOA 4 filmen.Auch die Fütterung ungeduldiger Kohlmeisen konnte NOA 4 filmen.Da leider viele Jungtiere fälschlicherweise oder voreilig zu uns ins Tierheim gebracht werden, nehmen wir inzwischen mehr Wildtiere als Haustiere auf. Noch sind unsere Kapazitäten nicht erschöpft – sollte es aber so weitergehen und immer mehr Tiere zu uns kommen, geraten die Mitarbeitenden der Wildtierstation wieder an die Grenze ihrer Belastbarkeit. Ein Aufnahmestopp droht dann - darf aber nur die letzte Konsequenz sein, da einige der Findelkinder ja wirklich in Not sind.

Um herauszufinden, ob ein Jungtier verwaist ist, muss es (je nach Art und Alter) bis zu einige Stunden aus der Entfernung unauffällig beobachtet werden. In der Regel findet das Jungtier wieder zur Mutter zurück – oder umgekehrt. Wer nicht sicher ist, ob ein Wildtierkind menschliche Hilfe benötigt, kann sich unter unserer Notrufnummer 040-22 22 77 rund um die Uhr und tagtäglich beraten lassen. Sollte ein Tier akut verletzt sein, muss es jedoch schnellstmöglich zu uns gebracht werden – ist das nicht möglich, bitte ebenfalls unseren Notruf wählen und das weitere Vorgehen besprechen.

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