Rechtsgutachten zum Umgang mit rumänischen Straßenhunden

30. Januar 2014

Neben dem Hamburger Tierschutzverein von 1841 e.V. (HTV) setzen sich auch viele weitere Organisationen für rumänische Straßenhunde ein. So auch die Deutsche Juristische Gesellschaft für Tierschutzrecht e.V. (DJGT).

Die DJGT hat eine umfangreiche Stellungnahme zum Umgang mit Streunerhunden in Rumänien erstellt. In rumänischen Städten, vor allem in Bukarest, werden derzeit eine große Zahl Hunde eingefangen, in Tierheime gebracht und dort - sind sie nicht binnen zwei Wochen vermittelt - getötet. Darunter sind sogar Tiere, die einen Besitzer haben, der sich um sie kümmert. Mittelfristig könnte die Zahl der auf der Straße lebenden Hunde durch Registrieren, Kennzeichnen und Kastrieren vermindert werden. Diese Maßnahmen führen staatliche Stellen aber nicht oder nur in geringem Umfang durch.

Die DJGT hat ein umfassendes Rechtsgutachten erstellt. Daraus resultiert, dass die derzeit in Rumänien vorzufindende Praxis gegen das Europäische Übereinkommen zum Schutz von Heimtieren, die Richtlinien der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) und die Europäische Menschenrechtskonvention verstößt. Manfred Graff und Sandra Gulla, 1. und 2. Vorsitzende/r des HTV, sind Mitglied bei der DJGT und unterstützen die Stellungnahme.

Das Rechtsgutachten und die Schreiben an die Bundeskanzlerin sowie den Außenminister der Bundesrepublik Deutschland finden Sie bei der Deutschen Juristischen Gesellschaft für Tierschutzrechte e.V.