Gustav hat ganz helles Gefieder.

10. Februar 2015

Gustav kam mit neun quietschvergnügten Artgenossen zu uns ins Tierheim. Ihre Halterin musste aufgrund einer Erkrankung umziehen und konnte die unermüdlich zwitschernden Vögel nicht mitnehmen. Nun wünschen wir uns für sie ein artgemäßes Zuhause auf Lebenszeit.

Der nasale Gesang der ursprünglichen Australier pflegt die Bindungen untereinander. Denn Zebrafinken sind sehr gesellige Tiere, die in der Natur in großen Schwärmen leben und daher auch mindestens zu zweit zu halten sind. In einem gemischten Trio könnte es zu Streitigkeiten um die Gunst des anderen Geschlechts kommen. Gustav fühlt sich in seiner Zwitscherbande wohl, kann aber notfalls auch nur mit einem weiteren Hahn oder einer Henne gehalten werden. Da Zebrafinken schnell sehr fortpflanzungsfreudig sind, ist darauf zu achten, dass sie kein faseriges Material finden können, womit sie Kugelnester bauen würden und in Paarungsstimmung kämen.

Außerdem benötigen Gustav & Co. viel Platz, da sie sehr aktive und flugfreudige Vögel sind. Für eine ausreichende Bewegung sollte der Käfig schon bei Paarhaltungen mindestens 80 mal 50 mal 40 Zentimeter messen. Täglicher Freiflug ist dann zu gewähren. Eine gute Alternative ist eine deutlich größere Voliere. Wie der Schnabel anzeigt, handelt es sich bei Zebrafinken um ausgeprägte Samenfresser. Gurke und Vogelmiere ergänzen ihren Speiseplan.

Wenn Sie Gustav und seiner Zwitscherbande, die aktuell noch sechs weitere Zebrafinken umfasst (HTV-Nummern 1624, 1626 bis 1629, 1632 und 1633_A_14), ein Zuhause geben möchten, kommen Sie gerne zu den Öffnungszeiten in das Kleintierhaus.

Die meisten Zebrafinken sind wildfarben. Im Tierheim können sie sich drinnen oder draußen aufhalten und keiner stört sich am munteren Zwitschern.