HTV-Vorstandsmitglied reist zu rumänischen Straßenhunden

So gut wie Toffee soll es noch vielen rumänischen Straßenhunden gehen: Sie fand bereits ein schönes Zuhause in Deutschland.So gut wie Toffee soll es noch vielen rumänischen Straßenhunden gehen: Sie fand bereits ein schönes Zuhause in Deutschland.30. Juli 2014

Aufgrund der entsetzlichen Situation der Straßen- und Streunerhunde in Rumänien hält sich die 2. Vorsitzende des Hamburger Tierschutzverein von 1841 e. V., Sandra Gulla, derzeit in Rumänien auf, um sich genauer über die Situation der Straßenhunde und in den Tierheimen zu informieren. Über ihre Erlebnisse und Eindrücke halten wir Sie auf dem Laufenden.

Wie wir und viele Medien bereits mehrfach berichteten, wurde in Rumänien ein Gesetz erlassen, das die Tötung aller Straßen- und auch Streunerhunde vorsieht, die nicht binnen 14 Tagen aus einer Auffangstation abgeholt oder adoptiert werden. Aufgrund dieser dramatischen Situation kooperiert der Hamburger Tierschutzverein von 1841 e. V. (HTV), seit April 2014 mit der Tierschutzorganisation ProDogRomania e. V. (PDR). Diese setzt sich für die Verbesserung der Situation rumänischer Straßenhunde ein. Ziel dieser Kooperation ist es einerseits, mehrere Straßenhunde in das Tierheim Süderstraße zwecks Vermittlung zu überführen, andererseits die Kastration und Versorgung der Hunde vor Ort zu verstärken. Bisher sind bereits drei Mal ehemalige Straßenhunde, insgesamt 32 Tiere, aus Ploiesti von uns übernommen und größtenteils bereits vermittelt worden. All diese Hunde werden im HTV gleich nach ihrer Ankunft auf Reisekrankheiten und Parasiten getestet. So wird sichergestellt, dass keine Krankheiten importiert werden.

Die 2. Vorsitzende des HTV, Sandra Gulla, unternimmt zurzeit eine Tierschutzreise, um Informationen über die Bedingungen und die Situation der rumänischen Straßenhunde vor Ort zu gewinnen, die dort tätigen Tierschützerinnen und Tierschützer kennenzulernen und Kontakte auszubauen. Nur gute Kenntnisse und ein daraus erwachsendes Verständnis führen im Sinne des Tierschutzes zu positiven Veränderungen. Diese Regel gilt ganz besonders im Auslandstierschutz. „Viel zu schnell wird geurteilt, weiß man, wie es besser ginge, ohne zu ahnen, in welchen uns unbekannten, nicht mit Deutschland vergleichbaren Zwängen und Rahmenbedingungen die Tierschützer in anderen Ländern arbeiten müssen“, betont Sandra Gulla.

Um die Arbeit von PDR vor Ort nachhaltig zu unterstützen, finanziert der HTV zusätzlich für jeden übernommenen Hund die Kastration eines weiteren Hundes in Höhe von 21 Euro. Gern möchten wir die Tierschützer vor Ort auch mit Hilfsgütern unterstützen. Besonders dringlich werden hochwertiges Nassfutter für Welpen sowie Medikamente zur Entwurmung und zum Schutz vor Parasiten benötigt. Dafür bitten wir Sie um Ihre Spende auf das Konto mit der IBAN DE03 2005 0550 1286 2228 88 und dem BIC HASPDEHHXXX, Stichwort Rumänienhilfe, oder in die hierfür gekennzeichnete Spendendose in unserem Hundehaus-Büro.
Ausführliche Informationen zu den zwei großen Projekten von PDR in Rumänien finden Sie online unter www.prodogromania.de.

Unsere Berichterstattung über Sandra Gullas Tierschutzreise nach Rumänien setzen wir auf unserem Facebook-Profil unter https://de-de.facebook.com/HamburgerTierschutzverein fort.

Hier geht es zu den Reiseberichten Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4 und Teil 5.

Toffees in Rumänien zerstörtes Auge konnten wir erfolgreich entfernen.Toffees in Rumänien zerstörtes Auge konnten wir erfolgreich entfernen. Toffee kam mit einem verletzten Auge aus Rumänien. Nach Entfernung des Auges konnten wir sie in ein neues Zuhause vermitteln.Toffee kam mit einem verletzten Auge aus Rumänien. Nach Entfernung des Auges konnten wir sie in ein neues Zuhause vermitteln.