Lesende Tierschutzreise nach Rumänien

Wegen der Pandemie ist derzeit keine Rettung aus den Lagern möglich.Wegen der Pandemie ist derzeit keine Rettung aus den Lagern möglich.Wir sind in diesen schlimmen Zeiten in Gedanken bei unseren Tierschutzkolleg*innen in Rumänien, die ihre so schwere Arbeit jetzt auch unter Pandemie-Bedingungen fortführen müssen. Wir können Aniela, Mihaela, Irina und Catalina und allen anderen Unterstützer*innen derzeit so viel weniger helfen – das macht uns sehr betroffen.

Tierschutzreisen, um in Rumänien mitzuarbeiten, sind derzeit nicht möglich. Noch viel schlimmer: Derzeit kann unser Kooperationspartner ProDogRomania e.V. keine lebensrettenden Transporte durchführen. Das ist unendlich traurig für die Hunde, auf die Familien schon sehnsüchtig warten oder die eine sichere Bleibe auf einer Pflegestelle sicher hatten. Es ist aber auch eine entsetzliche Belastung für unsere Tierschutzkolleg*innen, für die jede Ausreise ihrer Hunde eine kraftspendende Hoffnung ist. Dieses Überleben des einzelnen Tieres ist es, was sie seit Jahren, teils seit Jahrzehnten durchhalten lässt, um sich jeden Tag wieder gegen das himmelschreiende Unrecht und das unermessliche Leid zu stemmen.

Es gibt vor Ort so viele berührende Momente, die vergesse ich nie.Es gibt vor Ort so viele berührende Momente, die vergesse ich nie.„Ich habe überlegt, was wir dennoch in diesen Zeiten für unser Auslandstierschutzprojekt tun können – und ich bitte Sie hiermit herzlich, meine ausführlichen Reiseberichte seit 2014 zu lesen. Bitte nutzen Sie Ihre Zeit zuhause, um auf eine lesende Tierschutzreise zu gehen. Ich freue mich, wenn ich Ihnen die Entwicklung der Arbeit unseres Kooperationspartners, an der wir mit unserem Auslandstierschutzprojekt einen kleinen Anteil hatten, näherbringen kann, wenn ich Verständnis für diese so andere Tierschutzwelt wecken und die absolute Notwendigkeit unserer Unterstützung erlebbar machen kann. Betrachten Sie bitte die vielen Bildergalerien, die Ihnen auch Geschichten von vor Ort erzählen. So hoffe ich, dass wir dann – wenn die besseren Zeiten wieder da sind – mit noch mehr Kraft und gemeinsames Engagement an der Seite von Aniela, Mihaela, Irina und Catalina haben und ihren Hunden einen sicheren Hafen in unserem Tierheim bieten können. In Rumänien ist es gerade sehr kalt geworden und es hat angefangen zu schneien …“

Mit traurigen Grüßen

Ihre Sandra Gulla
1. Vorsitzende
 

Hier finden Sie meine Reiseberichte aus den vergangenen Jahren:

2014: Beginn der Reise, Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4, Teil 5

2015: Beginn der Reise, Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4

2016: Beginn der Reise, Teil 1, Teil 2, Teil 3

2017: Beginn der Reise, Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4

2019: Beginn der Reise, Teil 1, Teil 2, Teil 3