Die Welpen aus dem Tierschutz-Krimi: Wer gibt ihnen ein Zuhause?

Wollen die Welt erobern: Hubi (l.) und Minda.25. November 2018

Die Welpen aus unserem Tierschutz-Krimi: Endlich dürfen sie vermittelt werden. Mehr als drei Monate nach der Sicherstellung von Mutter Hanna und ihren Lütten hat die Behörde die sieben American-Staffordshire-Terrier zur Vermittlung freigegeben. Nun suchen wir geeignete Adoptanten, die Hundeerfahrung haben und den Tieren ein liebevolles Zuhause bieten können. Nur innerhalb Hamburgs dürfen wir die Tiere nicht vermitteln.

Mutterhündin Hanna wurde auf der Veddel gefunden, als sie alleine über die Autobahn lief. Von ihren Welpen gab es damals keine Spur. Doch Hundekontrolldienst, eine Amtsveterinärin, Polizei und Hamburger Tierschutzverein machten sich auf die Suche nach den Babys. Und sie fanden tatsächlich Hannas Nachwuchs. Herzzerreißend, als die Hündin und ihre Kinder wieder aufeinandertreffen. Das war Mitte August.

Jogi hat schon andere Hunde, Katzen und Kinder kennengelernt.Seitdem sind Juno, Hubi, Minda, Ella, Nea, Jogi und Maja ordentlich gewachsen und wurden bestmöglich durch unsere Tierpflegerinnen und Tierpfleger betreut. Nun wird es Zeit, dass sie ihre Familien für immer finden. Für Ella, Juno und Maja haben wir schon kompetente Menschen gefunden. Nun gilt es, auch für die anderen vier jungen Hunde geeignete Adoptanten zu finden. Die Tiere sind Menschen gegenüber sehr freundlich und aufgeschlossen, lebhaft und verspielt – und erkunden neugierig ihre Umgebung. Ganz normale Hunde eben, die aber noch viel Erziehung brauchen. Deswegen sollte mit ihnen in jedem Fall eine geeignete Hundeschule besucht werden.

Leider dürfen diese Hunde nicht in Hamburg wohnen, denn das unsinnige Hamburger Hundegesetz verbietet hier die Haltung von Listenhunden. Es ist zwar wissenschaftlich bewiesen und auch in Niedersachsen und Schleswig-Holstein anerkannt, dass es keine gefährlichen Hunde aufgrund ihrer Rassezugehörigkeit gibt. Trotzdem vorverurteilt die Stadt Hamburg diese Hunde.

Hier dürfen Hunde jener Rassen, die nach dem Hamburger Hundegesetz als unwiderleglich gefährlich gelten und in der Kategorie I geführt werden, nicht gehalten werden. Das sind: Pitbull, American Staffordshire Terrier, Staffordshire Bullterrier, Bullterrier sowie ihre Mischlinge. Sie gelten ihr Leben lang als gefährlich, unabhängig davon, wie friedfertig sie tatsächlich sind.

Neugierig erkundet Nea die Umgebung - sie hat auch schon andere Hunde, Katzen und Kinder kennengelernt.Wenn Sie also außerhalb Hamburgs wohnen und Interesse an einem unserer kleinen American-Staffordshire-Terrier haben, beachten Sie bitte die Gesetzgebung in Ihrem Bundesland mit den jeweiligen Anforderungen an die Haltung eines Listenhundes. Bitte informieren Sie sich auch, ob an Ihrem Wohnort eine erhöhte Steuer anfällt. Auf jeden Fall sollten Sie an eine Erlaubnis Ihres Vermieters denken, in der explizit diese Rasse vermerkt ist.

Wenn Sie sich ernsthaft für einen der Hunde interessieren, lesen Sie bitte sorgfältig unsere Hinweise zur Tiervermittlung und kommen Sie während der Öffnungszeiten in unser Tierheim. Füllen Sie gerne den Bogen zur Selbstauskunft schon mal aus und bringen Sie ihn zu Ihrem Besuch mit oder senden Sie ihn an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Hier erfahren Sie mehr über die Hunde!

Für Juno haben wir schon ein geeignetes Zuhause gefunden.Auch Maja und ...... Ella sind schon in Vermittlung.