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#RegistrierDeinTier: Deutscher Tierschutzbund startet neue Kampagne – HTV appelliert an Tierhalter auch Katzen registrieren zu lassen

Mit dem Motiv macht der Deutsche Tierschutzbund auf die Wichtigkeit der Registrierung aufmerksam. Foto: Deutscher Tierschutzbund e.V.Mit dem Motiv macht der Deutsche Tierschutzbund auf die Wichtigkeit der Registrierung aufmerksam. Foto: Deutscher Tierschutzbund e.V.Pressemitteilung vom Deutschen Tierschutzbund

Mit der Kampagne #RegistrierDeinTier appellieren der Deutsche Tierschutzbund und sein Landesverband, der Hamburger Tierschutzverein, an Tierhalter, das eigene Haustier registrieren zu lassen. Jedes Jahr verschwinden tausende Katzen und Hunde spurlos. Selbst wenn sie von Tierfreunden gefunden und im Tierheim abgegeben werden, ist es ohne Kennzeichnung und Registrierung schwierig, den Halter ausfindig zu machen. Neben den Haltern sehen die Tierschützer auch die Politik in der Verantwortung und fordern eine Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht.

Wie sinnvoll und hilfreich die Registrierung ist, zeigt der Erfolg der Chippflicht für Hunde in Hamburg: So gingen von 460 im Jahr 2017 im Tierheim des Hamburger Tierschutzvereins aufgenommen Fundhunde mehr als 80 Prozent wieder zurück an den Halter, weil die Tiere gechipt und registriert waren und so die Tierhalter kontaktiert werden konnten. Demgegenüber fanden nur knapp 20 Prozent unserer 878 Fundkatzen im Jahr 2017 wieder den Weg in ihr Zuhause. Bei Katzen gibt es keine Chippflicht; dementsprechend schwierig ist es, bei gefundenen Stubentigern und Freigängern die Halter ausfindig zu machen.

„Lassen Sie Ihr Haustier kennzeichnen und registrieren, damit es nicht einfach verschwindet, sondern im Fall der Fälle identifiziert werden und nach Hause zurückkehren kann“, appelliert Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. „Neben den Tierhaltern ist aber auch die Politik gefragt, unsere Haustiere besser zu schützen – wir fordern daher mit einer Petition eine bundesweite Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht.“

Jeder Zweite hat sein Tier schon mal vermisst

Knapp die Hälfte aller Haustierbesitzer berichtet davon, dass ihr Tier schon mal weggelaufen oder länger nicht nach Hause gekommen ist*. Jeder kennt die Angst, wenn der Hund sich losreißt und verschwunden bleibt oder die Katze nicht zur gewohnten Zeit nach Hause kommt. Insbesondere Besitzer von Katzen, dem beliebtesten Haustier der Deutschen, kennen dieses Problem. Bei den Vermisstmeldungen, die bei FINDEFIX, dem Haustierregister des Deutschen Tierschutzbundes, eingehen, handelt es sich bei 88 Prozent um vermisste Katzen. „Es kommt vor, dass neugierige Katzen in Kleintransporter oder andere Fahrzeuge springen und so unbemerkt kilometerweit transportiert werden“, erklärt Andrea Furler-Mihali, Fachreferentin für Heimtiere beim Deutschen Tierschutzbund. „Manche gehen auch nur auf „Wanderschaft“ und finden nicht mehr nach Hause. Insbesondere wenn die Katze an einem weiter entfernten Ort aufgegriffen ist, ist eine Zuordnung zum Besitzer kaum noch möglich. Kennzeichnung und Registrierung sind hier die einzige Chance.“

Registrierung wird oft vergessen

Während die Kennzeichnung des Tieres mittels eines Transponders, der vom Tierarzt gesetzt wird, oftmals noch vorgenommen wird, vergessen viele Tierhalter die Registrierung. Ohne Registrierung lässt sich die auf dem Transponder gespeicherte 15-stellige Nummer jedoch keinem Besitzer zuordnen. Der Deutsche Tierschutzbund empfiehlt die kostenfreie Registrierung bei FINDEFIX (www.findefix.com). Das Haustierregister des Deutschen Tierschutzbundes besteht seit über 35 Jahren und ist eng vernetzt mit den mehr als 740 dem Verband angeschlossenen Tierschutzvereinen und deren rund 550 Tierheimen.

* Quelle: Umfrage des Bonner Marktforschungsanbieters OmniQuest im Auftrag des Deutschen Tierschutzbundes (2018)

Alle Informationen zur Kampagne finden Interessierte auf www.registrier-dein-tier.de.