Sogenannte Nutztiere

Ferkel-Kastration: Unser Protestbrief an Hamburgs Bundestagsabgeordnete

16 dicke HTV-Brief an die Hamburger Bundestagsabgeordneten10. Oktober 2018

Beendet das Leiden der Schweine! Dieses Motto zum Welttierschutztag hatten wir auch für unser Tierschutzfest am vergangenen Sonntag übernommen. Und Sandra Gulla, 1. Vorsitzende vom Hamburger Tierschutzverein von 1841 e.V., hat im Laufe des Tages mehrfach über den brutalen Umgang der Agrarindustrie mit unseren Mitgeschöpfen aufgeklärt. „Jeder, der Schweinefleisch oder -produkte konsumiert, muss erfahren, welches unerträgliche Leid die Ferkel und ihre Mütter dafür auszuhalten haben und wie einfach es ist, sich tierleidfrei zu ernähren.“

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Der Verrat der Koalition an den Ferkeln

Die Regierung will die betäubungslose Ferkel-Kastration weiterhin zulassen. Foto: Deutscher Tierschutzbund3. Oktober 2018

Die Koalition aus CDU/CSU und SPD will das betäubungslose Kastrieren von Ferkeln weitere zwei Jahre erlauben. Ein tierschutzpolitischer Skandal, den Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes (unserem Dachverband), kommentiert:

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Welttierschutztag 2018: „Beendet das Leiden der Schweine!“

Eine Sau im engen Kastenstand. Foto: Jo-Anne McArthur / We Animals3. Oktober, Pressemitteilung

Den diesjährigen Welttierschutztag am 4. Oktober begehen der Deutsche Tierschutzbund und seine mehr als 740 Mitgliedsvereine, zu denen auch der Hamburger Tierschutzverein von 1841 e.V. gehört, unter dem Motto „Beendet das Leiden der Schweine!“. Die Tierschützer wollen damit die Öffentlichkeit auf  die Qualen hinweisen, die Schweine in den meisten deutschen Haltungssystemen erleiden müssen – wie die Kastration ohne Betäubung, das Kupieren der Ringelschwänze und die Fixierung der Sauen in engen Kastenständen. Und auch unser Tierschutzfest am 7. Oktober im Tierheim Süderstraße steht unter dem Motto „Beendet das Leiden der Schweine!“

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Ministerin Klöckner darf nicht vor Nutzerlobby einknicken

Mit diesem Motiv protestierte der Deutsche Tierschutzbund gegen den Antrag aus Bayern. Foto: Jo-Anne MacArthur26. September 2018, Pressemitteilung

Anlässlich der Agrarministerkonferenz in Bad Sassendorf (26.-28.09.2018) fordert der Deutsche Tierschutzbund Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) auf, am Verbot der betäubungslosen Ferkelkastration ab 2019 festzuhalten und endlich eine umfassende Strategie zur Schweinehaltung in Deutschland vorzulegen. Statt das Tierschutzgesetz aufzuweichen und die betäubungslose Ferkelkastration grundlos zu verlängern, sollte sie sich um die drängenden Fragen der Kastenstandhaltung und des Schwanzkupierens kümmern.

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Betäubungslose Ferkelkastration: Bundesrat lehnt Verlängerung ab

Dürfen ab 1. Januar 2019 nicht mehr betäubungslos kastriert werden. Foto: Deutscher Tierschutzbund21. September 2018

Der Bundesrat hat heute alle Anträge bezüglich einer Fristverlängerung für die betäubungslose Ferkelkastration abgelehnt. Damit bleibt es dabei, dass männliche Ferkel ab 1. Januar 2019 nicht mehr ohne Betäubung kastriert werden dürfen. Dies kommentiert Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes unserem Dachverband:

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Wie Politik und Justiz Tierquäler decken

Verstöße in der Massentierhaltung werden oft nicht geahndet. Foto: ARIWA5. September

Was haben Verantwortliche von Tierquälereien in der Massentierhaltung zu erwarten? Nicht viel, eher nichts! Denn die staatlichen Kontrollen sind viel zu selten. Und immer wieder stellen die Staatsanwaltschaften trotz gravierender Tierquälereien die Ermittlungen ein. Das hat nun „Report Mainz“ (ARD) dokumentiert. Statt die Tierquälerei in der Fleischindustrie wirksam zu bekämpfen, möchte die zuständige Ministerin Julia Klöckner (CDU) lieber jene kriminalisieren, die die Missstände aufdecken!

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Ferkel-Kastration: Bayern will Tierqual verlängern

Müssen sie weiter bei der Kastration leiden? Foto: Deutscher Tierschutzbund27. August 2018, Pressemitteilung

Die bayerische Landesregierung hat einen Antrag zur Änderung des Tierschutzgesetzes vorgelegt und will damit das Ende der betäubungslosen Ferkelkastration um fünf Jahre hinauszögern. Der Deutsche Tierschutzbund, der unser Dachverband ist, kritisiert den ihm vorliegenden Antrag als tierschutzwidrig. Käme der Antrag durch, würden etwa 100 Millionen Ferkel weiterhin unter Schmerzen betäubungslos kastriert. Mit der Ebermast, der Impfung gegen Ebergeruch und der Kastration unter Vollnarkose gibt es drei praxistaugliche und vor allem tierschutzgerechte Alternativen. Im Gegensatz dazu ist die Lokalanästhesie, der sogenannte „vierte Weg“ aus Tierschutzsicht eindeutig abzulehnen.

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Unterschätzt: Auch Fische können Schmerzen empfinden

Auch im HTV warten Fische auf ein neues Zuhause.22. August 2018

Anlässlich des heutigen Tags der Fische fragen wir: Können Fische Schmerzen empfinden? Der Biologe und Verhaltensökologe Culum Brown von der Macquarie University in Sydney diskutiert in einem Artikel im Fachblatt "Animal Cognition" die Forschungserkenntnisse über das Schmerzempfinden, die Wahrnehmung und die Intelligenz von Fischen und kommt zu dem eindeutigen Schluss, dass Fische über alle nötigen Rezeptoren zur Schmerzempfindung verfügen.

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Jetzt eine Patenschaft für unsere Ponys übernehmen!

Die Shetlandponys Krümel (l.) und Ringo leben jetzt in unserem Tierheim. Beide suchen Patinnen und Paten. Bitte unterstützen Sie die Ponys. Alle Fotos: Marius Röer9. August 2018

Ungewöhnliche Gäste im Tierheim Süderstraße: Vier Shetlandponys, die vom Veterinäramt wegen schlechter Haltung sichergestellt wurden, hat der Hamburger Tierschutzverein von 1841 e. V. (HTV) aufgenommen. Wir suchen nun Patinnen und Paten oder gleich ein artgemäßes und liebevolles Zuhause für die Kleinpferde.

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Ein Paradies für Truthahn Gustav

Gustav erkundet den Innenbereich seiner neuen Heimat.1. August 2018

Auf in eine wundervolle Zukunft ohne Tierquälerei und Tod: Unsere beiden Vorsitzenden Sandra Gulla und Katharine Krause haben Truthahn Gustav ins „Land der Tiere“ nach Mecklenburg-Vorpommern gebracht. Auf dem Lebenshof kann der prachtvolle Vogel nun mit Artgenossen zusammenleben.

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