Jeder kann etwas gegen das LPT tun!

Entwürdigt und elendig gefoltert - das Geschäft mit dem Leid der Tiere muss endlich aufhören!Die massiven Tierschutzverstöße im LPT in Mienenbüttel schlagen weiter öffentlich Wellen. Bereits vier Geschäftspartner kündigten die Zusammenarbeit mit dem Todeslabor. Wir fordern alle Geschäftspartner des LPT auf, es diesen Unternehmen gleich zu tun! Aber auch jede und jeder von uns kann etwas gegen das LPT tun.

Geschäftsbeziehungen zu LPT beenden!

Die Undercover-Recherchen von SOKO Tierschutz und Cruelty Free International beschäftigen Tierschützer*innen ebenso wie entsetzte und besorgte Bürger*innen – uns haben bereits unzählige Anfragen und  Unterstützungsangebote erreicht. Nun haben auch erste Unternehmen Konsequenzen gezogen und ihre geschäftlichen Beziehungen zu der Laboratory of Pharmacology and Toxicology GmbH & Co. KG beendet. Die Mebo Sicherheit GmbH hat nach Bekanntwerden der bestialischen Misshandlungen im LPT an Hunden, Katzen und Affen die Zusammenarbeit beendet. Auch die Gawron GmbH & Co. KG, ein Fachbetrieb für Stahlbau, Schlosserei, Metall- und Zaunbau, kündigte die Zusammenarbeit mit dem LPT auf. Der Betrieb bestätigte dies gegenüber dem Verein Die Tierbefreier, der seit Jahren mit der Kampagne „LPT schließen“ gegen das Todeslabor kämpft.

Mit diesen "Praktiken" wollen bereits vier Unternehmen nichts zu tun haben und kündigen die Zusammenarbeit mit dem LPT.Das Unternehmen Ernst Lützow GmbH, ein Installateur von Heizungs- und Lüftungsanlagen, hat im Namen der Geschäftsführung eine Stellungnahme bei Facebook zu den Vorfällen veröffentlicht: (…) Wir haben – vielleicht naiv – daran geglaubt, dass in unserem Land der grundgesetzlich verbriefte Tierschutz auch eingehalten und kontrolliert wird. Die jüngsten Berichte zeigen jedoch ganz deutlich, dass hier Missstände herrschen, die in keinster Weise mit unseren unternehmerischen Werten vereinbar sind. Die Ernst Lützow GmbH distanziert sich hiermit ausdrücklich von den in den Medienberichten gezeigten Geschäftspraktiken und beendet jede Geschäftsbeziehung mit der LPT. Auch der Anbieter für Gartengestaltung, die Beran Gärten GmbH & Co. KG, sieht von einer weiteren Zusammenarbeit mit dem LPT ab. Auch die Betriebe Wako Nord Hamburg GmbH und Rudolf Sievers GmbH arbeiten nicht länger mit dem Labor. Wako Nord Hamburg hat auf Facebook eine Stellungnahme dazu veröffentlicht„(...) Die aktuellen Erkenntnisse um die Tierversuchsanstalt 'LPT' geben auch uns Anlass zur Besorgnis. Die Ereignisse in der Tierversuchsanstalt sind mit der Geschäftsphilosophie der Wako Nord Hamburg GmbH nicht vereinbar. Auch wir distanzieren uns klar von derartigen Geschäftspraktiken. So haben wir uns auch dazu entschlossen, die Geschäftsbeziehungen zur o.g. Firma zu beenden und somit die laufenden Verträge gekündigt.“

Wir fordern weitere Partner des LPT auf, dem Beispiel der oben genannten Unternehmen zu folgen und ihre Geschäftsbeziehungen umgehend zu beenden. Und auch an die Mitarbeiter*innen des LPT, das bundesweit drei Niederlassungen hat (Neugraben, Mienenbüttel und Löhndorf im Kreis Plön), richtet sich unser dringender Appell: Suchen Sie sich einen anständigen Job!

Was Sie jetzt tun können!

Demonstrieren Sie mit und informieren Sie alle Menschen in Ihrem Umfeld über die 2. Groß-Demo am 16. November 2019 von 14 bis 18 Uhr auf dem Heidi-Kabel-Platz (Hauptbahnhof Nord). Nicht nur die barbarischen Zustände im LPT müssen umgehend gestoppt werden, auch die Gesetzgebung ist gefragt, das brutale und unnötige Tierversuchs-Unwesen zu beenden! Der Druck auf die Politik zu handeln steigt weiter, lassen Sie uns diesen gemeinsam so lange wie möglich aufrechterhalten! Schließen Sie sich uns gern in unserer grünen HTV-Kleidung an, damit wir zusammen ein sichtbares Zeichen setzen. Bei uns im Tierheim sowie beim Start der Demo können HTV-Jacken und -Hoodies erworben werden.

Für die Vorbereitung sowie während der Groß-Demo suchen wir zudem in folgenden Bereichen Unterstützung:

  • Helfer*innen zum Plakate bekleben (in der Vorbereitung)
  •  Ordner*innen
  • Fotograf*innen vor Ort
  • Bannerträger*innen
  • Träger*innen von Demo-Schildern
  • Helfer*innen, die auf der Demo Installation schieben (aufgehängte Hunde)

Zögern Sie nicht, sich einzubringen oder uns bei Fragen zu kontaktieren. Unsere Mitarbeiterin Dina Keidel freut sich sehr auf Ihre Unterstützung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter der 040 / 21 11 06-64.

Vor der zweiten Großdemonstration gegen das LPT wird am 10.11.2019 (Sonntag) von 13 bis 15 Uhr eine Mahnwache am Hamburg Airport gegen die Tierversuchstransporte von Air France abgehalten. Wir protestieren gemeinsam mit Ärzte gegen Tierversuche und weiteren Vereinen sowie Aktiven am Flughafen gegen die Affentransporte von Air France, denn diese Airline ist mit Air India weltweit die letzte Personenfluggesellschaft, die Affen in Tierversuchslabore fliegt! Treffpunkt ist das Terminal 1. Bei der Ebene 1 zwischen der digitalen Anzeigetafel und der Rolltreppe zu Ebene 2 werden sich alle Teilnehmenden versammeln. Seien Sie auch hier mit dabei und erzählen es weiter!