Sogenannte Nutztiere

Konsequenzen müssen folgen: Nach Tiertransport-Bericht fordern wir ein generelles Verbot von Lebendtiertransporten in Drittländer

Millionen Bürgerinnen und Bürger sprechen sich gegen Langstreckentransporte aus. Foto: ZDF23. November 2017

Die ZDF-Reportage „37 Grad: Geheimsache Tiertransporte“ von Manfred Karremann schockierte am Dienstag die Öffentlichkeit mit Bildern der grausamen Behandlung von Rindern und Schafen auf und nach Langstreckentransporten außerhalb der EU. Der HTV und der Deutsche Tierschutzbund fordern nun einen sofortigen Stopp von Lebendtiertransporten in Drittländer – dies halten wir für europarechtlich umsetzbar. Mit einem Brief hat sich der Deutsche Tierschutzbund bereits an den zuständigen EU-Kommissar gewandt.

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Nach der bestürzenden ZDF-Reportage: Wir müssen uns gemeinsam gegen das Leid der Tiere auf Langstreckentransporten einsetzen!

Verdeckt gedrehte Bilder dokumentieren die extremen Qualen, die Rinder beim Export in Drittländer erleiden müssen. Foto: Animals International/Deutscher Tierschutzbund e. V.22. November 2017

Viele von uns haben gestern Abend unter Tränen den Bericht „37 Grad: Geheimsache Tiertransporte“ von Manfred Karremann angeschaut. Wir sind entsetzt und bestürzt, dass sich seit den Bildern von 1994 nichts an der Situation bei der Verladung der Tiere in Drittländern geändert hat. Wir verneigen uns vor den Tierschützern, die die Tiere dort begleiten, und vor allen, die den Bericht möglich gemacht haben. Aber wir müssen dieses Thema nun alle auch zu unserer Sache machen und uns für diese geschundenen Tiere einsetzen.

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Geheimsache Tiertransporte – Bewegende ZDF-Reportage über das Leid von Rindern und Schafen

Viele Tiere verenden elendig auf den Transportern. Foto: ZDF17. November 2017

Schlachttier-Transporte innerhalb der EU sind für die Tiere eine Qual, gesetzliche Regelungen sind nicht tierschutzgerecht und werden oft nicht eingehalten. Wenn es sich aber um Langstreckentransporte handelt, die die EU verlassen, hat das Leid der Tiere apokalyptische Ausmaße, denn dann gibt es gar keine Regeln mehr zu ihrem Schutz. Am Dienstag, dem 21. November 2017, zeigt das ZDF um 22.15 Uhr eine Reportage aus der Reihe „37 Grad“ von Manfred Karremann, der sich in den letzten Jahrzehnten immer wieder diesem so wichtigen Tierschutzthema gestellt hat.

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Italien verbietet Tiere in Zirkussen

Diese Form des Missbrauchs wird in Italien schon bald der Vergangenheit angehören. © Deutscher Tierschutzbund e.V./M. Marten11. November 2017
Update 19. November 2017: Irland hat beschlossen, Wildtiere in Zirkussen ab 1. Januar 2018 nicht mehr zu dulden.

Das italienische Parlament hat ein baldiges Ende der Haltung und Zurschaustellung von Tieren in Zirkussen beschlossen. Es ist damit das 20. EU-Land, das ein derartiges (Wild-)Tierverbot oder zumindest entsprechende Beschränkungen festgelegt hat. Auch die Mehrheit der deutschen Bevölkerung lehnt Wildtiere im Zirkus ab, der Bundesrat hat sogar schon drei Mal für ein solches Verbot gestimmt. Aber unsere Bundesregierung missachtet all das.

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Glücksschwein Viktoria wird zum Social-Media-Star

Kollege Schwein trifft Kollege Hund auf dem Erdlingshof.19. Oktober 2017

Neuigkeiten von Viktoria! Unser Glücksschwein aus dem Elbtunnel, das von einem Transporter fiel und von uns vor der Schlachtung bewahrt wurde, wächst und gedeiht in ihrem Für-Immer-Zuhause auf dem bayrischen Erdlingshof ganz prima. Und nun erobert sie die sozialen Medien.

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HTV begrüßt Berliner Senatsbeschluss zur Schweinehaltung

Ob die Schweinehaltung in Deutschland verfassungswidrig ist, soll gerichtlich geprüft werden. Foto: ARIWA27. September 2017

Der Berliner Senat hat auf Vorlage des Senators für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung, Dr. Dirk Behrendt, beschlossen, die bundesrechtlichen Vorschriften zur Haltung von Schweinen durch das Bundesverfassungsgericht überprüfen zu lassen. Der Deutsche Tierschutzbund, sein Landesverband Berlin sowie der Hamburger Tierschutzverein begrüßen die Zustimmung des Berliner Senats.

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Deutscher Tierschutzbund verleiht „TiBu“ in Potsdam

Preisträger Manfred Karremann (rechts) nimmt die Gratulation von Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, entgegen. Foto: Deutscher Tierschutzbund e. V.11. September 2017

Der Deutsche Tierschutzbund hat am vergangenen Freitag drei Preisträger mit dem „TiBu“ ausgezeichnet. Der Preis ehrt Menschen, die mit ihrem Wirken den Wertewandel in unserer Gesellschaft – zu einem Mehr an Tierschutz – voranbringen. Die Preisträger sind Sängerin Stefanie Hertel, Autor und Journalist Manfred Karremann sowie der Leiter der ZDF-Redaktion Kirche und Leben ev., Dr. Reinold Hartmann, der für die Themen der Reihe „37 Grad“ verantwortlich ist. Für den Hamburger Tierschutzverein nahm Sandra Gulla, 1. Vorsitzende, an der Veranstaltung in Potsdam teil.

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Filmtipp: „Das System Milch – Die Wahrheit über die Milchindustrie“

Früher Weide, heute milliardenschweres Industriegeflecht: „Das System Milch“ beleuchtet die Hintergründe der heutigen Milchproduktion. Foto: Tiberius Film7. September 2017

Ab 21. September 2017 läuft die beeindruckende Dokumentation über die globale Milchindustrie und ihre Folgen für Tiere, Mensch und Umwelt in den deutschen Kinos. Der renommierte Südtiroler Regisseur Andreas Pichler lässt uns hinter die Kulissen der Milchproduktion blicken und zeigt auf, welche Verantwortung Politik und Verbrauchern zukommt.

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40 Jahre Deutsches Primatenzentrum Göttingen – für die Tiere kein Grund zum Feiern

Versuche an unseren nächsten Verwandten sind aus ethischer und wissenschaftlicher Sicht abzulehnen. Foto: Deutscher Tierschutzbund e.V.Pressemitteilung vom Deutschen Tierschutzbund
18. August 2017

Mit dem gestrigen Festakt zelebrierte das Deutsche Primatenzentrum (DPZ) in Göttingen sein 40-jähriges Bestehen. Während sich das Zentrum selbst als modernes tierschutzorientiertes Institut präsentiert, wird das Leiden der hochentwickelten Affen völlig verharmlost. Der Deutsche Tierschutzbund und der Hamburger Tierschutzverein kritisieren zudem, dass das Zentrum als größter deutscher Lieferant von Versuchsaffen für andere Labors weiterhin keinen Fokus darauf legt, wie der Ausstieg aus Tierversuchen gelingen kann.

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Grausame Zustände in Schweineställen der NRW-Landwirtschaftsministerin

Wie Schweine in einem Betrieb einer hochrangigen Politikerin leiden, zeigen neue Foto- und Filmaufnahmen. Foto: tierretter.de14. Juli 2017

Verdreckte Stallbereiche, Gestank, Dunkelheit, kein Trinkwasser: Aktuelles Videomaterial enthüllt tierschutzwidrige Zustände in Schweinemastbetrieben, die von der gerade neu ernannten Landwirtschaftsministerin Christina Schulze Föcking (CDU) geführt wurden. Die Organisation tierretter e. V. ist mit der Dokumentation jetzt an die Öffentlichkeit gegangen.

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