Tierschutzberatung

Täglich ist die HTV-Tierschutzberatung (TSB) mit Tierschutzdelikten konfrontiert. Ein sehr harter Job, aber auch eine so wichtige Aufgabe für die Tiere. An dieser Stelle schildern wir einige aktuelle Fälle und berichten Ihnen, was unsere Tierschutzberater bewirken.

Wenn Sie ein Tierschutzdelikt melden wollen, wenn wenden Sie sich bitte an diesen Kontakt.

Zum Jahreswechsel beseitigt: Wer ist schuld an Lilos Tod?

Trotz größter Kraftanstrengungen konnte Katzen-Omi Lilo leider nicht gerettet werden.Trotz größter Kraftanstrengungen konnte Katzen-Omi Lilo leider nicht gerettet werden.Pressemitteilung

Der Hamburger Tierschutzverein von 1841 e. V. (HTV) hat kürzlich über eine ca. 15 Jahre alte weibliche Katze in Hamburg-Horn berichtet. Lilo, wie sie getauft wurde, war bei der Aufnahme im Tierheim Süderstraße drastisch dehydriert und abgemagert, ihr Fell mit handtellergroßen Filzklumpen übersät. Nach mehr als zwei Wochen liebevoller Pflege schien die Katzen-Omi auf dem Weg der Besserung – sie hat gekämpft bis zum Schluss, doch ihr Körper war zu schwach.

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Update: Wurde diese Katzen-Omi zum Sterben ausgesetzt?

Die sehr abgemagerte Lilo wurde im HTV sediert und von ihren Filz-Klumpen aus Dreck und Kot befreit.Die sehr abgemagerte Lilo wurde im HTV sediert und von ihren Filz-Klumpen aus Dreck und Kot befreit.Pressemitteilung vom 14. Januar 2021

Update: Leider musste Lilo am 18. Januar 2021 aufgrund eines plötzlichen Multiorganversagens von ihrem Leiden erlöst werden. Wir sind sehr traurig, denn wir hätten ihr einen schönen Lebensabend gewünscht.

Der Hamburger Tierschutzverein von 1841 e. V. (HTV) bittet die Hamburger*innen um Mithilfe! Am 31.12.2020 (Donnerstag) wurde eine ca. 15 Jahre alte weibliche Katze allein in Hamburg-Horn aufgefunden. Ihr Fell war mit Filzklumpen übersät und das Tier massiv abgemagert. Wer kennt die Katze oder kann Hinweise zu ihren Halter*innen geben? Der HTV stellt Strafanzeige gegen Unbekannt und setzt für Hinweise, die zur Ermittlung der Halterin oder des Halters führen, eine Belohnung von 500 Euro aus.

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Norddeutschlands Tierheime schlagen Alarm: Welpenhandel spitzt sich zu

Die kleine Lulu ist ganz erschöpft - aber in Sicherheit.Die kleine Lulu ist ganz erschöpft - aber in Sicherheit.Weiterer Anstieg zu Weihnachten erwartet
Pressemitteilung

Der Deutsche Tierschutzbund und der Hamburger Tierschutzverein von 1841 e.V. (HTV) warnen vor dem Kauf von Hundewelpen über das Internet. Denn der illegale Welpenhandel boomt und ist mit enormem Tierleid für die Hundekinder und die ausgebeuteten Elterntiere verbunden. Sorge bereitet den Tierschützern die Corona-Krise, die den Wunsch vieler Menschen nach einem Haustier offenbar noch verstärkt hat. Hinzu kommt: Gerade zu Weihnachten landen immer wieder Welpen auf dem Gabentisch.

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Im Karton ausgesetzt – zehn Welpen suchen ihr Zuhause

Der kleine Miff und weitere Katzenkinder wurden in einem Karton wie diesem sich selbst überlassen.Der kleine Miff und weitere Katzenkinder wurden in einem Karton wie diesem sich selbst überlassen.Zehn kleine Katzen wurden mutmaßlich in einem Karton in Wandsbek ausgesetzt. Wir nahmen die Findelkinder in unsere Obhut und pflegten sie. Nun ist die muntere Rasselbande alt genug, um mit verantwortungsvollen Menschen in ihr Samtpfotenleben zu starten.

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Medienberichte: Unser Kampf gegen den Welpenhandel

Tom und Jerry konnten wir den Fängen der Welpenhändler rechtzeitig entreißen, viele andere Welpen überleben die Vernachlässigungen nicht.Tom und Jerry konnten wir den Fängen der Welpenhändler rechtzeitig entreißen, viele andere Welpen überleben die Vernachlässigungen nicht.Die Jagd nach skrupellosen Welpenhändlern, die Tiere über eBay Kleinanzeigen verkaufen, ist für unsere Tierschutzberatung trauriger Alltag mit oft ungewissem Ausgang. Können erneut einige der viel zu jungen und schwer kranken Hundekinder gerettet werden? Oder kommen die Händler den verdeckten Ermittlungen auf die Spur und türmen? Wir sind froh, dass zahlreiche Medien diesen Kampf dokumentieren, um hoffentlich noch mehr Menschen aufzuklären: Wer den Welpenhandel unterstützt und mitfinanziert, macht sich schuldig am Leid der Tierkinder!

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Hamburger Welpensterben: „Die Kapazitätsgrenzen sind erreicht“

Kiki ist den Fängen der Welpenhändler entkommen.Kiki ist den Fängen der Welpenhändler entkommen.Pressemitteilung

Der Welpenhandel in Hamburg reißt nicht ab – schlimmer noch, er nähert sich seinem dramatischen Höhepunkt. Die Tierschutzberatung des Hamburger Tierschutzvereins von 1841 e. V. (HTV) erhält täglich, zum Teil stündlich, neue Hinweise zu Welpenkäufen und tragischen Schicksalen. Die Welpenflut und Ignoranz der Käufer*innen stellen den HTV und den Tierschutz Henstedt-Ulzburg e. V. vor immer größere Herausforderungen – zulasten der Opfer.

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Das Welpensterben in Hamburg geht weiter!

"Ich musste zusehen, wie meine Schwester starb." Das Trauma ist dem Hundemädchen ins Gesicht geschrieben."Ich musste zusehen, wie meine Schwester starb." Das Trauma ist dem Hundemädchen ins Gesicht geschrieben.Pressemitteilung

Der HTV wendet sich mit einer dringenden Forderung an alle Hamburger*innen – es geht um Leben und Tod! Denn allein in den vergangenen drei Monaten gelangten 22 Hundewelpen aus dem Welpenhandel in die Obhut des HTV – jene gar nicht mitgezählt, die direkt in eine Klinik gebracht wurden und dort oder dem Welpenhändler verstarben. Auch im HTV war leider nicht mehr allen Hundekindern zu helfen. Wöchentlich kommen neue Welpen hinzu. Der HTV ist daher dringend auf die Mithilfe aus der Bevölkerung angewiesen: Kaufen Sie keine Welpen online oder gar von jemandem auf der Straße – damit machen Sie sich mitschuldig an Tierleid und Tod!

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Messie-Haus: So geht es den 16 Opfern

Mika ist bei uns in Sicherheit.Mika ist bei uns in Sicherheit.Mithilfe unserer Tierschutzberatung wurden 13 Hunde und drei Katzen aus einem völlig verdreckten und vermüllten Einfamilienhaus in Farmsen-Berne gerettet. Zwei unserer Tierpfleger und ein HTV-Tierrettungsfahrer waren vor Ort, um die Schützlinge in unsere sichere Obhut zu bringen, wo sie sich derzeit gut erholen.

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HTV-Tierschutzberatung findet Halterin von stark vernachlässigter Hündin

Hope kam völlig verfilzt, abgemagert und geschwächt ins Tierheim Süderstraße. Trotz größter Bemühungen kam für die tapfere Hündin leider jede Hilfe zu spät.Hope kam völlig verfilzt, abgemagert und geschwächt ins Tierheim Süderstraße. Trotz größter Bemühungen kam für die tapfere Hündin leider jede Hilfe zu spät.Pressemitteilung

Unter unzähligen traurigen und tierquälerischen Aussetzungen beschäftigt ein grausamer Fall den Hamburger Tierschutzverein von 1841 e. V. (HTV) aktuell besonders. Hündin Hope – angeblich lag sie in Lokstedt hilflos am Wegesrand – befand sich in einem dramatischen gesundheitlichen Zustand, als sie am 23. Juni 2020 im Tierheim Süderstraße aufgenommen wurde. Wenige Tage später musste Hope („Hoffnung“) leider trotz aller medizinischen Kraftanstrengungen von ihrem massiven Leid erlöst werden. Die HTV-Tierschutzberatung ermittelte seither unermüdlich in alle Richtungen und hat nun Hopes Halterin enttarnt, die sich als ihre Finderin ausgab.

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