Yuma an Halter zurückgegeben - Wir berichten später

In der Obhut des HTV erholt sich Yuma von ihren körperlichen und seelischen Torturen.In der Obhut des HTV erholt sich Yuma von ihren körperlichen und seelischen Torturen.Ein weiterer Fall von grausamer Tierquälerei erschüttert den Hamburger Tierschutzverein (HTV). Eine Mischlingshündin wurde in einem erbärmlichen Zustand auf einem Schulgelände gefunden. Der HTV stellt Strafanzeige. Für Hinweise, die zur Ermittlung der Halterin oder des Halters führen, haben wir eine Belohnung von 500 Euro ausgesetzt.

Am Mittwoch, den 17. Juli 2019, endete gegen 13 Uhr für Hündin Yuma ein Martyrium, dass sie vermutlich bereits eine ganze Weile hatte ertragen müssen. Verletzt und abgemagert wurde die etwa drei Jahre alte Hündin in Horn auf dem Gelände der Ganztagsschule Stengelestraße, Hausnummer 38, aufgefunden. Der behördliche Hundekontrolldienst hatte uns verständigt. Mit Geduld und Einfühlungsvermögen nahm sie einer unserer Tierrettungsfahrer an sich, als sie sich hinter Büschen versteckt hatte. Sie befand sich in einem sehr schlechten körperlichen Zustand und war ängstlich. Die Mischlingshündin wog nur 24 Kilogramm – bei ihrer Größe wären aber rund 30 Kilogramm angemessen. Ihre Rippen traten sichtbar hervor. Zudem hatte Yuma eine große, offene Wunde am rechten Hinterbein. Diese war bereits älter und offenbar nie ärztlich versorgt worden. Yuma ist zwar gechippt, aber bei keinem Haustierregister angemeldet worden. Sie wurde demnach sehr wahrscheinlich ausgesetzt.

Eine ältere offene Wunde am rechten Hinterbein war offenbar nie behandelt worden.Eine ältere offene Wunde am rechten Hinterbein war offenbar nie behandelt worden.Als Yuma gefunden wurde, war sie änglich, abgemagert und verletzt.Als Yuma gefunden wurde, war sie änglich, abgemagert und verletzt.Wir haben die verletzte Hündin umgehend untersuchen lassen. Der Stress und das Risiko einer Operation konnten ihr glücklicherweise erspart werden. Unsere Tierärzte versorgen ihre Wunde, alle zwei Tage wird der Verband gewechselt. Sie heilt bereits sehr gut. Yuma hat dank der liebevollen Fürsorge unserer Tierpflegerinnen und Tierpfleger auch schon zugenommen – aktuell wiegt sie fast 26 Kilogramm. Bei uns zeigt sich das Findelkind noch schüchtern und auch ängstlich. Aber langsam gewöhnt es sich an die neue Umgebung. Bis die Wunde am Hinterbein ganz verheilt ist, wird Yuma noch in unserer Obhut bleiben. Ernsthafte Interessenten können sie aber schon jetzt bei uns im Tierheim besuchen und langsam kennenlernen.

Wer kann Hinweise auf die Halter geben?

Wer kennt Yuma oder ihre Halter?Wer kennt Yuma oder ihre Halter?Leider brachten die Ermittlungen unserer Tierschutzberatung zu Yumas Aussetzung bisher keine Ergebnisse. Daher sind wir auf die Hilfe der Hamburgerinnen und Hamburger angewiesen. Kennen Sie die Hündin und können Sie Hinweise zu den Halterinnen oder den Haltern geben? Oder haben Sie sogar die Straftat am 17. Juli 2019 an der Ganztagsschule Stengelestraße, Hausnummer 38, in Horn beobachtet? Dann wenden Sie sich bitte umgehend an unsere Tierschutzberatung. Diese ist montags bis freitags telefonisch zwischen 10 und 14 Uhr unter folgender Nummer erreichbar: Tel. (040) 21 11 06-25. Oder schreiben Sie uns eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Ihre Angaben werden vertrauensvoll behandelt.

Das Aussetzen eines Tieres stellt einen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz dar und wird mit einem Bußgeld von bis zu 25.000 Euro geahndet. Da die Hündin in einem schlechten gesundheitlichen Zustand ausgesetzt wurde, liegt nach unserer rechtlichen Bewertung sogar eine Straftat nach § 17 Abs. 2 Tierschutzgesetz vor. Eine Straftat nach dem Tierschutzgesetz kann mit einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder Geldstrafe geahndet werden.

Die wertvolle Arbeit der Tierschutzberatung und die Aufnahme sowie die Versorgung und Pflege von Schützlingen wie Yuma werden erst durch Ihre Unterstützung möglich.

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