Spiegel TV: Im Einsatz für die Tiere

Nicht nur viele illegal in Hamburg gehandelte Welpen brauchen unsere Hilfe.Nicht nur viele illegal in Hamburg gehandelte Welpen brauchen unsere Hilfe.Ein Kamerateam hat unsere Tierschutzberaterinnen Sina Hanke und Alena Kramer insgesamt eine Woche lang bei mehreren Einsätzen in ganz Hamburg begleitet. Die Reportage liefert spannende Einblicke in die Tierschutzarbeit unserer Anwältinnen der Tiere – ihre täglichen Herausforderungen und Erfolge, aber auch Grenzen des Tierschutzgesetzes.

Immer dort, wo Tiere gefährdet sind, sind unsere Tierschutzberaterinnen vor Ort – um mit den Beteiligten eine Lösung zu finden oder in Zusammenarbeit mit den Behörden die Tiere sicherstellen zu lassen. Allein 2020 wurden von unserer Tierschutzberatung 944 Fälle bearbeitet, die über eine telefonische Beratung hinausgingen und einen Einsatz erforderten, davon 39 strafrechtliche Ermittlungen.

Tierleid durch menschliche Not

Unsere Tierschutzberatung kämpft nicht nur gegen schier endloses Tierleid, die Arbeit offenbart auch menschliche Probleme. So besuchten unsere Kolleginnen eine Frau mit zwei Katzen, die wegen Geldmangels eines der Tiere, dem es zunehmend schlechter ging, nicht tierärztlich untersuchen ließ. Die Katze nahm nicht mehr zu, hatte Schnupfen und übergab sich. Zudem stellte sich heraus, dass sie seit neun Jahren von ihrer Familie vermisst wurde – sie ist nun zurück im alten Zuhause. Auch die zweite Katze war gesundheitlich angeschlagen. Mit Hilfestellung des HTV konnte eine Diagnose gestellt werden: Leider litt sie an Krebs. Vielleicht hätte ein frühzeitiges Hilfegesuch der Halterin den Krankheitsverlauf mindern können – Anlaufstellen und Hilfsangebote können wir vermitteln.

Unsere Tierschutzberaterinnen Sina Hanke (l.) und Alena Kramer im Einsatz für Tiere in Not. Foto: Screenshot Spiegel TVUnsere Tierschutzberaterinnen Sina Hanke (l.) und Alena Kramer im Einsatz für Tiere in Not. Foto: Screenshot Spiegel TVDie Tierschutzarbeit führt unsere Kolleginnen hamburgweit zu Fällen von Tierquälerei - auch durch menschliche Not verursacht. Foto: Screenshot Spiegel TVDie Tierschutzarbeit führt unsere Kolleginnen hamburgweit zu Fällen von Tierquälerei - auch durch menschliche Not verursacht. Foto: Screenshot Spiegel TV

Auf der Spur der Welpenhändler

Welpe Lucky hatte Glück und konnte gerettet werden, er war bereits von Darmparasiten befallen. Foto: Screenshot Spiegel TVWelpe Lucky hatte Glück und konnte gerettet werden, er war bereits von Darmparasiten befallen. Foto: Screenshot Spiegel TVWeitere Einsätze führten die Tierschutzberaterinnen zu einem Ehepaar, dessen Hund übergewichtig war, und zu illegalen Welpenhändler*innen. Mit versteckter Kamera wurden Sina Hanke und Alena Kramer bei Fake-Käufen begleitet, die im Freien stattfanden und bei denen glücklicherweise insgesamt vier Welpen behördlich sichergestellt werden konnten. Diese wurden zuvor illegal nach Deutschland eingeführt und über das Internet angeboten. Sie waren nicht geimpft und auch nicht gechippt –  und von Giardien, also Dünndarm-Parasiten, befallen. Diese sind auch für andere Tiere hoch infektiös. Die Arbeit unserer Tierschutzberatung zeigt, wie viel Tierleid täglich in unserer Stadt passiert. Wir geben dennoch nicht auf, denn unsere Arbeit macht einen Unterschied für jedes gerettete Tier.

Hier finden Sie die gesamte Reportage von Spiegel TV „Die Tier-Retterinnen – Wenn Hund und Katz in Not sind“ (Weiterleitung nach einmaliger kostenfreier Anmeldung).

Für die Arbeit der Tierschutzberatung erhält der HTV keinerlei öffentliche Mittel. Wenn Sie diese Arbeit richtig und wichtig finden, freuen wir uns sehr über Ihre Spende, die seine ermittelnde Tierschutzarbeit erst möglich macht.

Spenden Sie jetzt online!

Eine Spende ist auch direkt per Überweisung auf unser Spendenkonto möglich:

GLS Gemeinschaftsbank e.G.
IBAN: DE15 4306 0967 2075 7633 00
BIC: GENODEM1GLS
Spendenzweck: "Tierschutzberatung"

Herzlichen Dank!