So geht es unserem geretteten Findelkind Frankie

Frankie und seine Ersatzmama Talvi sind ein Herz und eine Seele.Frankie und seine Ersatzmama Talvi sind ein Herz und eine Seele.Wir haben Ihnen von unserem Welpen Frankie berichtet, der neugeboren im Müll entsorgt wurde. Glücklicherweise konnte er rechtzeitig gefunden und so vor einem qualvollen Tod bewahrt werden. Dank der liebevollen Pflege seiner beiden Ziehmütter entwickelt sich das Findelkind prächtig – lesen Sie selbst!

Dem kleinen schwarz-weißen Welpen drohte der Kälte- oder Hungertod, als er zwischen Mülltonnen in Ottensen sich selbst überlassen wurde. Aber Frankie hatte einen Schutzengel oder besser gesagt gleich zwei: Er wurde von seiner Finderin entdeckt, der dann eine weitere Frau zu Hilfe kam. Letztere hielt den Kleinen warm und benachrichtigte die Polizei. Im Anschluss kam Frankie in unsere Obhut. Seither kümmert sich unsere Tierpflegerin Lena Horst rührend um den Welpen, zu dessen Herkunft wir bis heute keine Hinweise haben. Lena Horst ist langjährige Mitarbeiterin im HTV und sehr erfahren in der Aufzucht verwaister Jungtiere. Frankie wird rund um die Uhr mit Nahrung versorgt, er erhält jetzt neben Milch auch schon Welpenfutter und entwickelt sich zu einem kleinen Wonneproppen. Seine zweite Ziehmutter, Lena Horsts American-Staffordshire-Terrier-Mischlingshündin Talvi, lässt Frankie geduldig an ihren Ohren ziehen, an ihren Lefzen nuckeln und über ihren Rücken krabbeln. Sie hilft auch prima dabei, das Waisenkind nach dem Essen und Toilettengang sauber zu halten. „Talvi hat Frankie sofort unter ihre Fittiche genommen. Sie schenkt ihm die nötige Geborgenheit und bringt ihm hundetypisches Verhalten bei. Als reine Handaufzucht wäre es wesentlich schwerer ihn artgemäß zu sozialisieren“, erläutert Frankies Pflegemutter.

Mittlerweile erkundet der Welpe schon die Welt um sich herum.Mittlerweile erkundet der Welpe schon die Welt um sich herum.Unsere Tierpflegerin Lena Horst kümmert sich als Pflegemutter rührend um den Kleinen.Unsere Tierpflegerin Lena Horst kümmert sich als Pflegemutter rührend um den Kleinen.

Mittlerweile ist Frankie sechs Wochen alt und erkundet auch schon den Garten. Er trägt Blätter durch die Gegend und tobt begeistert mit Talvi. Auch Leine und Geschirr lernt er schon kennen und tapst neugierig den Katzen hinterher. „Es geht Frankie sehr gut und er entwickelt sich prächtig“, freut sich Lena Horst. Mit viel Liebe, Zeit und Pflege ziehen wir Waisenkinder wie Frankie groß – und sind sehr dankbar für das Engagement unserer Mitarbeitenden, die sich auch oft als Pflegestellen nach Feierabend um unsere Tiere kümmern. Diese umfangreiche Versorgung kostet Geld. Wenn Sie uns und unseren Welpen helfen möchten, spenden Sie gerne über Betterplace.

Hier lernen Sie Frankie und seine Ersatzmama Talvi im Video kennen: 

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Wer kann Hinweise zu Frankie geben?

Frankie war gerade erst geboren, als er schon wie Müll entsorgt und zum Sterben ausgesetzt wurde.Frankie war gerade erst geboren, als er schon wie Müll entsorgt und zum Sterben ausgesetzt wurde.Wir haben noch keine Spur, wo Frankie herkam und wer ihn zum Sterben ausgesetzt hat. Für Hinweise, die zu den für die Aussetzung verantwortlichen Personen führen, haben wir eine Belohnung in Höhe von 500 Euro ausgesetzt. Wer hat am Samstag, den 30. Oktober, vor oder gegen 18.20 Uhr in der Straße Am Felde/Ecke Erzbergerstraße (nahe des Restaurants „La Crème de la Crêpe“ in Ottensen) bzw. in der Nähe auffällige Personen oder Handlungen beobachtet? Wem kommt Frankie bekannt vor – oder wer weiß, dass der Welpe nicht mehr in seinem Zuhause ist? Bitte wenden Sie sich umgehend an die HTV-Tierschutzberatung: montags bis freitags von 10 bis 14 Uhr telefonisch unter der 040 211106-25 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Die Polizei hat den Fall von Frankie als Ordnungswidrigkeit eingeschätzt und Anzeige gegen Unbekannt gestellt. Das Aussetzen der Tiere stellt einen gravierenden Verstoß gegen das Tierschutzgesetz dar und wird mit einem Bußgeld von bis zu 25.000 Euro geahndet. Da in diesem Fall der Welpe hilflos dem Tod durch Verdursten und Verhungern ausgesetzt wurde, liegt nach Einschätzung der HTV-Tierschutzberatung sogar auch eine Straftat nach § 17 Tierschutzgesetz Absatz 2 vor. Diese kann mit einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder Geldstrafe geahndet werden.