Tierschutzpolitik

Wir laden Sie zu uns ein, Herr Dr. Tschentscher!

Die Hengste Captain Von Trappe (Bild) und Gepard sind die jüngsten Opfer auf der Horner Rennbahn. Foto: WittersDie Hengste Captain Von Trappe (Bild) und Gepard sind die jüngsten Opfer auf der Horner Rennbahn. Foto: WittersDer Hamburger Tierschutzverein von 1841 e. V. positioniert sich eindeutig gegen den Missbrauch von Pferden als Sportgerät. Daher bedauern wir es sehr, dass Dr. Peter Tschentscher, Erster Hamburger Bürgermeister, das Derby in Horn besuchte. Wir befragten ihn schriftlich dazu. Seine Antwort haben wir erhalten und ihn daraufhin zu uns ins Tierheim eingeladen.

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Herr Bürgermeister, warum gehen Sie zum Pferderennen?

Die Hengste Captain Von Trappe (Bild) und Gepard sind die jüngsten Opfer auf der Horner Rennbahn. Foto: WittersDie Hengste Captain Von Trappe (Bild) und Gepard sind die jüngsten Opfer auf der Horner Rennbahn. Foto: WittersWer Tiere achtet, ergötzt sich nicht an ihrem Leid. Und dass Pferderennen Tierleid bedeuten, ist empathischen Menschen schon vor den jüngsten Todesfällen auf der Horner Rennbahn klar gewesen. Daher positioniert sich der Hamburger Tierschutzverein von 1841 e. V. eindeutig gegen den Missbrauch von Pferden als Sportgerät. Doch wieso besuchte Dr. Peter Tschentscher, Erster Hamburger Bürgermeister, das Derby? Wir befragten ihn schriftlich.

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Bürgerschaft soll Gatterjagd verbieten!

Zwei Bachen und Frischlinge im Wildgehege Klövensteen.Zwei Bachen und Frischlinge im Wildgehege Klövensteen.Das Erschießen von Tieren im Wildgehege Klövensteen beschäftigt nun auch die Bürgerschaft. Die Linke hat beantragt, das Hamburgische Jagdgesetz zu ändern, damit zukünftig eine Gatterjagd in Hamburg verboten ist.

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Förster nennt Jagd im Wildgehege „Schlachtung“

Nachwuchs bei den Wildschweinen im Wildgehege Klövensteen.Nachwuchs bei den Wildschweinen im Wildgehege Klövensteen.Die Jagd im Wildgehege Klövensteen ist nun auch Thema bei Altonas Kommunalpolitikern. Jedes Jahr werden Tiere in dem Gehege in Rissen erschossen, was nicht nur der Hamburger Tierschutzverein scharf kritisiert. Nun war die umstrittene Jagd auch Thema im Grünausschuss – und es ging auch um einen abgefeuerten Schuss, obwohl sich ein Landwirt in unmittelbarer Nähe auf einer Wiese aufgehalten hatte.

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Ministerinnen wollen Wolfs-Abschüsse erleichtern

Kaum ist der Wolf wieder heimisch, wird er mit dem Tod bedroht.Kaum ist der Wolf wieder heimisch, wird er mit dem Tod bedroht.Die Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) will, dass Wölfe leichter getötet werden können. Dafür hat sie nun einen Entwurf für die Änderung des Naturschutzgesetzes vorgelegt – die Zustimmung der CDU/CSU fehlt noch. Ein tier- und artenschutzpolitischer Skandal, der sich ausschließlich an den Interessen von Haltern sogenannter Nutztiere orientiert. Und Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) findet das alles ungenügend, will jetzt sogar präventive Wolfsabschüsse.

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Bergedorfer Resolution gegen Wildtiere im Zirkus

"Circus Voyage" und andere Zirkusse mit Wildtieren sind in Bergedorf nicht mehr erwünscht."Circus Voyage" und andere Zirkusse mit Wildtieren sind in Bergedorf nicht mehr erwünscht.Zirkusse mit Wildtieren sind in Bergedorf nicht mehr willkommen. Dazu haben die Kommunalpolitiker in der Bezirksversammlung eine Resolution beschlossen. Zuvor waren Experten von der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz und vom Hamburger Tierschutzverein im Wirtschaftsausschuss, die dieser geladen hatte, gehört worden.

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Genehmigungen für Wolfs-Abschüsse verlängert!

Kaum wieder da, wird der Wolf vom Menschen bedroht.Kaum wieder da, wird der Wolf vom Menschen bedroht.Ein Wolf, der im Kreis Pinneberg mehrfach Schafe gerissen haben soll, soll sterben. Eine Abschussgenehmigung wurde jetzt vom Unmweltministerium in Schleswig-Holstein verlängert – die Drecksarbeit sollen Jäger übernehmen. Gegen den Abschuss läuft eine Petition. Die Abschuss-Erlaubnis für einen anderen Wolf durch den niedersächsische Umweltminister hat das Oberverwaltungsgericht Lüneburg abgesegnet - auch diese Genehmigung wurde nun verlängert. 

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Todesschüsse im Wildgehege

Auch 2018 erschossen Jäger im Wildgehege Klövensteen wieder zahlreiche Tiere, um deren Fleisch zu verkaufen.Auch 2018 erschossen Jäger im Wildgehege Klövensteen wieder zahlreiche Tiere, um deren Fleisch zu verkaufen.Das Wildgehege Klövensteen in Rissen, dass zu einem gigantischen Event-Zoo ausgebaut werden sollte, sorgt für neue Empörung: Denn jedes Jahr werden im Gehege Tiere erschossen – zwischen 2015 und November 2018 schon 169! Für den Hamburger Tierschutzverein völlig inakzeptabel – zumal in einem Wildgehege, das angeblich der Umwelterziehung dienen soll.

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Philip Wollen: Vom Bankier zum Tierrechtsaktivisten

Philip Wollen kämpft seit 30 Jahren für Tierrechte und eine mitfühlende Welt. Foto: thethinkingvegan.comPhilip Wollen kämpft seit 30 Jahren für Tierrechte und eine mitfühlende Welt. Foto: thethinkingvegan.comEs war ein Schlachthofbesuch im Auftrag eines Kunden, der sein Leben radikal veränderte. Spitzenbanker Philip Wollen (68) beschreibt diesen Besuch später als die „schockierendste Erfahrung seines Lebens“. Das ist nun fast 30 Jahre her – der Australier lebt heute vegan und ist einer der bedeutendsten Tier- und Menschenrechtsaktivisten. Für sein Wirken gegen Tierleid erhielt er im vergangenen Jahr den Peter-Singer-Preis.

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Sie wollen wieder Wölfe schießen!

Der Wolf ist zurück in Deutschland - und das ist gut so.Der Wolf ist zurück in Deutschland - und das ist gut so.Vor 150 Jahren wurde er in Deutschland ausgerottet. Doch seit einigen Jahren erobert sich der Wolf seine einstigen Reviere wieder zurück. Mittlerweile soll es in Deutschland bis zu 73 Rudel und 30 Paare geben. Doch nach anfänglicher Zurückhaltung machen jetzt immer mehr Tiernutzer und ihre Lobbyisten mobil und fordern den Abschuss von „Problemwölfen“. Und in den Medien wird jeder angebliche Vorfall mit einem Wolf ausgeschlachtet, werden Ängste geschürt.

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