Tierschutzpolitik

Philip Wollen: Vom Bankier zum Tierrechtsaktivisten

Philip Wollen kämpft seit 30 Jahren für Tierrechte und eine mitfühlende Welt. Foto: thethinkingvegan.comPhilip Wollen kämpft seit 30 Jahren für Tierrechte und eine mitfühlende Welt. Foto: thethinkingvegan.comEs war ein Schlachthofbesuch im Auftrag eines Kunden, der sein Leben radikal veränderte. Spitzenbanker Philip Wollen (68) beschreibt diesen Besuch später als die „schockierendste Erfahrung seines Lebens“. Das ist nun fast 30 Jahre her – der Australier lebt heute vegan und ist einer der bedeutendsten Tier- und Menschenrechtsaktivisten. Für sein Wirken gegen Tierleid erhielt er im vergangenen Jahr den Peter-Singer-Preis.

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Sie wollen wieder Wölfe schießen!

Der Wolf ist zurück in Deutschland - und das ist gut so.Der Wolf ist zurück in Deutschland - und das ist gut so.Vor 150 Jahren wurde er in Deutschland ausgerottet. Doch seit einigen Jahren erobert sich der Wolf seine einstigen Reviere wieder zurück. Mittlerweile soll es in Deutschland bis zu 73 Rudel und 30 Paare geben. Doch nach anfänglicher Zurückhaltung machen jetzt immer mehr Tiernutzer und ihre Lobbyisten mobil und fordern den Abschuss von „Problemwölfen“. Und in den Medien wird jeder angebliche Vorfall mit einem Wolf ausgeschlachtet, werden Ängste geschürt.

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Affenquälerei in Tübingen: Kein Prozess gegen Experimentatoren

Das Kampagnen-Plakat des Deutschen Tierschutzbundes gegen Tierversuche.Das Kampagnen-Plakat des Deutschen Tierschutzbundes gegen Tierversuche.20. Dezember 2018

Laut Medienberichten wurde das Gerichtsverfahren gegen Mitarbeiter des Max-Planck-Instituts (MPI) für biologische Kybernetik in Tübingen vorläufig eingestellt. Diesen sollte wegen Misshandlung von in Tierversuchen eingesetzten Affen Anfang Januar der Prozess gemacht werden. Dazu kommentieren der Deutsche Tierschutzbund e.V., unserem Dachverband, und der Deutsche Tierschutzbund Landestierschutzverband Baden-Württemberg e.V.:

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Betäubungslose Ferkel-Kastration: Welche Abgeordneten für Tierleid stimmen wollen

Brutal und schmerzhaft: Ohne Betäubung wird ein Ferkel kastriert. Fotos: AgrarfotoBrutal und schmerzhaft: Ohne Betäubung wird ein Ferkel kastriert. Fotos: Agrarfoto3. November 2018, Update

Der tierschutzpolitische Skandal ist besiegelt: Eigentlich sollte das betäubungslose Kastrieren von Ferkel ab 1. Januar 2019 verboten sein. Dieses Verbot will die Große Koalition nach einer über fünfjährigen Übergangsfrist wieder kippen und hat sich auf einen Gesetzentwurf geeinigt, der das betäubungslose Kastrieren von Ferkeln um weitere zwei Jahre zulässt. Wir hatten die Hamburger Bundestagsabgeordneten im Oktober angeschrieben und gefragt, wie sie abstimmen werden, wenn der Bundestag über den Gesetzentwurf entscheidet. Lesen Sie, welche Politiker geantwortet haben – und wer lieber schweigt.

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Zu kleine Tierkäfige: Was im Wildgehege nun passieren muss

Waren erfolgreich mit dem Bürgerbegehren: Thure Timmermann von der Bürgerinitiative (l.) und Frank Wieding vom Hamburger Tierschutzverein. Foto: Sun/MOPOWaren erfolgreich mit dem Bürgerbegehren: Thure Timmermann von der Bürgerinitiative (l.) und Frank Wieding vom Hamburger Tierschutzverein. Foto: Sun/MOPO19. September 2018

Der Masterplan für den Umbau des kleinen Wildgeheges im Rissener Klövensteen zu einem großen Wildtierzoo hat für viel Wirbel gesorgt – vor Ort und in der Altonaer Politik. Der Hamburger Tierschutzverein hat die örtliche Bürgerinitiative in ihrem Bestreben unterstützt, die unsinnigen Baumaßnahmen zu verhindern. Denn die Planer wollten fast fünf Mal so viele Tiere in Käfige einsperren, wie jetzt – darunter auch Wölfe. Weil wir das ablehnen, hatte der Hamburger Tierschutzverein ein Bürgerbegehren der Bürgerinitiative aktiv mit vorangetrieben. Wie berichtet, ist das Bürgerbegehren inzwischen vom Tisch, weil die Politik sich einstimmig hinter den Bürgerprotest gestellt hat. Was jetzt nötig ist, erklärt die Bürgerinitiative in einer Pressemitteilung:

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Riesenerfolg: Masterplan für Wildtierzoo im Klövensteen endgültig vom Tisch

Keine artgemäße Unterbringung: Das Gehege für die Waschbären (r.).Keine artgemäße Unterbringung: Das Gehege für die Waschbären (r.).30. August 2018

Riesenerfolg für den Tierschutz: Die Bezirksversammlung Altona hat Donnerstagabend den tierfeindlichen Masterplan für das Wildgehege Klövensteen einstimmig gestoppt. Nicht ganz freiwillig: Am 22. August hatte die Bürgerinitiative „Klövensteen soll leben“ unterstützt vom Hamburger Tierschutzverein ein Bürgerbegehren gegen die gigantischen Umbaupläne für das Wildgehege angemeldet.

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TV-Sender NOA 4 stellt Absurdität des Hamburger Hundegesetzes dar

Hunde wie unser Opa Alfi werden von der Stadt Hamburg vorverurteilt.Hunde wie unser Opa Alfi werden von der Stadt Hamburg vorverurteilt.23. August 2018

Eigentlich ist es allgemein bekannt, wissenschaftlich bewiesen und auch die Ansicht der zuständigen Ministerien Niedersachsens und Schleswig-Holsteins: Es gibt keine aufgrund ihrer Rassezugehörigkeit gefährlichen Hunde. Es gibt lediglich Hunde, die bei nicht artgemäßer Haltung Fehlverhalten entwickeln und dadurch eine Gefahr darstellen können. Einen friedlichen Hund ohne Vorkommnisse aufgrund seiner Rasse zu verurteilen, ist moralisch verwerflich und unsinnig.

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Schreiben Sie an die Fraktionschefs: Tiere gehören nicht in den Zirkus

Ein Elefant bei Circus Krone. Foto: Deutscher TierschutzbundEin Elefant bei Circus Krone. Foto: Deutscher Tierschutzbund7. Juli 2018; Update: 16. Juli 2018, Update: 7. September 2018

Ein Elefant des Circus Krone ist am Mittwoch bei einer Vorstellung in Osnabrück über die Begrenzung des Zuschauerbereiches gestürzt. Ursache war, dass die drei Elefantenkühe in der Manege aneinander geraten waren. Für den HTV und seinen Dachverband den Deutschen Tierschutzbund zeigt der erneute Vorfall einmal mehr, dass Wildtiere im Zirkus nichts verloren haben.

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Wildgehege Klövensteen: Altonas Parteien streiten über den tierfeindlichen Ausbau

Damwild direkt am Gehegezaun im Klövensteen. Der Bezirk Altona will das Wildgehege zum Wildtierzoo ausbauen – dagegen protestieren immer mehr Bürger.Damwild direkt am Gehegezaun im Klövensteen. Der Bezirk Altona will das Wildgehege zum Wildtierzoo ausbauen – dagegen protestieren immer mehr Bürger.25. Juni 2018, Update 20. August 2018

Der Masterplan für das Wildgehege Klövensteen in Rissen sorgt nicht nur für Proteste bei den Bürgern. Mehr als 12.000 Menschen (Stand 3.7.18) haben schon eine Petition unterschrieben. Auch Kommunalpolitiker aus Altona sind verärgert. Der Hamburger Tierschutzverein (HTV) fragte bei den Parteien nach.

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Mehr als 12.000 Unterschriften gegen geplanten Wildtierzoo im Klövensteen

Dam- und Muffelwild an der Futterstelle. Der Masterplan für das Wildgehege sieht vor, dass noch viel mehr Tierarten eingesperrt werden sollen.Dam- und Muffelwild an der Futterstelle. Der Masterplan für das Wildgehege sieht vor, dass noch viel mehr Tierarten eingesperrt werden sollen.19. Juni 2018; Update 16. August 2018

Mehr Gehege, mehr Käfige – mehr eingesperrte Tiere. Das Bezirksamt Altona hat einen Masterplan zum gigantischen Umbau des Wildgeheges Klövensteen in Rissen vorgelegt – und sorgt damit zum Glück für Proteste. Eine Online-Petition gegen die Wildtierzoo-Pläne haben  schon mehr als 12.000 Menschen (Stand 16.8.18) unterschrieben. Der Hamburger Tierschutzverein ruft alle Unterstützerinnen und Unterstützer dazu auf: Sagen auch Sie Nein zum Masterplan! Hier geht es zur Petition.

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