Unsägliches Leid: Tiertransporte in Corona-Zeiten

Qualvolles Ausharren im Stau. Foto: Jo-Anne McArthur / We Animals with Eyes on AnimalsQualvolles Ausharren im Stau. Foto: Jo-Anne McArthur / We Animals with Eyes on AnimalsEs wird viel darüber berichtet, was die Corona-Krise für Menschen bedeutet – doch auch für viele Tiere führt sie zu großem Leid! Über die Hamburger Stadttauben, denen wegen der Schließung von Restaurants und Cafés ihre Nahrungsgrundlage wegfällt und die ohne Eingreifen der Stadt Hamburg jämmerlich zu verhungern drohen, haben wir schon berichtet. Bundesweit spielen sich auch bei Tiertransporten dramatische Szenen ab. Die Tiere leiden jetzt noch mehr als ohnehin schon: Aufgrund verschärfter Grenzkontrollen stehen sie unversorgt stunden- bis tagelang in Staus an den Ländergrenzen. Statt die Transporte jetzt auszusetzen, wie unser Dachverband, der Deutsche Tierschutzbund, fordert, wurde die Durchführung von Lebendtiertransporten bis zum 1. Juni 2020 sogar noch vereinfacht.

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Internationaler Tag des Versuchstieres: Ausstieg aus Tierversuchen ist überfällig

Tierversuche sind nicht geeignet, die Wirkung und Gefährlichkeit von Stoffen für den Menschen zu beurteilen. Foto: Ärzte gegen TierversucheTierversuche sind nicht geeignet, die Wirkung und Gefährlichkeit von Stoffen für den Menschen zu beurteilen. Foto: Ärzte gegen TierversuchePressemitteilung

Anlässlich des Internationalen Tags des Versuchstiers am 24. April mahnt der Deutsche Tierschutzbund erneut an, dass die gesetzlichen Vorgaben zu Tierversuchen in Deutschland nach wie vor ungenügend sind – selbst zehn Jahre nach Inkrafttreten der EU-Tierversuchsrichtlinie.

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Skrupelloser Handel mit Tierkindern verhindert

Rudi und Erna können nun einer unbeschwerten Zukunft entgegenblicken.Rudi und Erna können nun einer unbeschwerten Zukunft entgegenblicken.Unsere Tierschutzberatung hat erfolgreich illegalen Handel mit Tierkindern verhindert. Ein uns bekannter, skrupelloser Hundewelpenhändler hatte seinen Verkauf trotz Verbot sogar auf Rassekatzen ausgeweitet. Insgesamt 32 Hunde und Katzen* konnten gerettet werden und wurden bereits glücklich vermittelt oder suchen noch ihr liebevolles Zuhause.

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Ausgesetzte Osterkaninchen - Fahndungsaufruf

Rettung geglückt: HTV-Tierrettungsfahrer Heiko Nauschütz mit der Finderin und zwei Mitarbeitern der Feuerwehr.Rettung geglückt: HTV-Tierrettungsfahrer Heiko Nauschütz mit der Finderin und zwei Mitarbeitern der Feuerwehr.Pressemitteilung

Am frühen Ostersonntag erreichte den Hamburger Tierschutzverein von 1841 e.V. (HTV) ein Hilferuf über das Nottelefon: In Altona-Nord, auf dem Gelände der Kindertagesstätte Mennonitenstraße, entdeckte eine aufmerksame Hundehalterin bei ihrem morgendlichen Spaziergang gegen 6:30 Uhr drei offensichtlich ausgesetzte Kaninchen. Die Finderin informierte zunächst die Polizei, musste dann aber feststellen, dass eines der Tiere schwer verletzt war, sodass sich die Finderin auch umgehend an den Tierrettungsdienst des HTV wandte. In einer gemeinsamen Rettungsaktion, unterstützt durch die Feuerwehr, konnten die Kaninchen eingefangen und in die Obhut des HTV gebracht werden.

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Erster Bürgermeister zeigt keine Gnade für Hamburger Stadttauben

Die Stadttaube ist ein heimatloses Haustier. Sie benötigt menschliche Fürsorge.Die Stadttaube ist ein heimatloses Haustier. Sie benötigt menschliche Fürsorge.Pressemitteilung

Der Hamburger Tierschutzverein von 1841 e.V. (HTV) erhielt vom Hamburger Senat eine absolut enttäuschende Antwort auf seinen Antrag zur Aussetzung des Taubenfütterungsverbotes auf öffentlichen Flächen oder zumindest zum Verzicht auf Ahndung bei Fütterungen. Dabei machen andere Städte wie Kiel, Salzgitter und Braunschweig Ausnahmen von Fütterungsverboten vor. Denn der Wegfall der menschlichen Abfälle in den Innenstädten durch die Pandemie-Maßnahmen macht den standorttreuen Stadttauben das Überleben so gut wie unmöglich.

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Tierheim statt Schlachthof: HTV nimmt 18 Hühner auf

Anfangs noch schüchtern, erkunden die geretteten Hennen ihre sichere Unterkunft bei uns im Tierheim.Anfangs noch schüchtern, erkunden die geretteten Hennen ihre sichere Unterkunft bei uns im Tierheim.Zum bereits achten Mal hat sich der Hamburger Tierschutzverein von 1841 e.V. (HTV) an einer Hühner-Lebensrettung beteiligt. 18 aussortierte Legehennen nahm der HTV im vereinseigenen Tierheim auf. Diese suchen nun ein respektvolles Zuhause auf Lebenszeit. Die Tiere mussten bisher in einem sog. Bodenhaltungsbetrieb ihr Dasein fristen und der frühe Tod stand ihnen bevor – nun dürfen sie wohlverdient in ein sorgenfreies Leben starten.

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Jane Goodall, Philip Wollen, Joaquin Phoenix: Zeit für Inspiration

Die aktuelle Corona-Pandemie werde die Welt verändern, nichts mehr so sein wie es war, denn die Natur hat uns einen Denkzettel verpasst, ist in diesen Tagen oft zu hören. Das sollte uns keine Angst machen, vielmehr sollten wir unsere Zeit zum Wandel nutzen und uns fragen, wie wir gemeinsam eine bessere Welt gestalten können. Anregungen von Primatenforscherin Dr. Jane Goodall, Tierrechtsaktivist Phillip Wollen und Schauspieler Joaquin Phoenix haben uns besonders berührt. Ihre Reden haben wir für Sie zusammengestellt. Viel Inspiration beim Anhören!

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Fütterungsverbot für Stadttauben aufheben!

Der Hamburger Tierschutzverein fordert die Aufhebung des Fütterungsverbotes für Hamburger Stadttauben.Der Hamburger Tierschutzverein fordert die Aufhebung des Fütterungsverbotes für Hamburger Stadttauben.Pressemitteilung
 
Mit Schreiben* vom gestrigen Tage fordert der Hamburger Tierschutzverein von 1841 e.V. (HTV) den Ersten Bürgermeister Herrn Dr. Peter Tschentscher, die Zweite Bürgermeisterin Frau Katharina Fegebank und die Senatorin für Gesundheit und Verbraucherschutz Frau Cornelia Prüfer-Storcks dazu auf, die Einrichtung von Fütterungsstellen zuzulassen und Verstöße gegen das Fütterungsverbot von Stadttauben nicht zu verfolgen. Dafür reichten wir einen Antrag auf Ausnahmegenehmigung zur Taubenfütterung im Eilverfahren und auf Aussetzung der Ahndung bei Verstößen gegen die Taubenfütterungsverbotsverordnung ein.

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Osterbraten geht auch tierleidfrei!

Quälende Enge: Kaninchenmast in Deutschland. © PETA Deutschland e.V.Quälende Enge: Kaninchenmast in Deutschland. © PETA Deutschland e.V.In diesem Jahr müssen die meisten von uns umplanen, denn die Ostertage werden wir anders verbringen als sonst. Eine gute Gelegenheit, auch das Ostermenü anders zu gestalten und auf den traditionellen Kaninchenbraten zu verzichten, um damit ein Zeichen gegen die tierschutzwidrige Haltung von Mastkaninchen zu setzen. Was viele nicht wissen: Mastkaninchen stammen zum Großteil aus Käfighaltung. Die Tiere haben dort keinen Bewegungsfreiraum und fristen ihr Dasein auf Gitterböden. Der Hamburger Tierschutzverein (HTV) rät daher zum Osterfest auf tierleidfreie Alternativen zu setzen.

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Neun Titel, die die Welt verbessern – HTV gibt Buchtipps

Bei einem guten Buch kann man wieder neue Kraft tanken.Bei einem guten Buch kann man wieder neue Kraft tanken.Ein schönes Buch, die ersten wärmenden Sonnenstrahlen, das Vogelgezwitscher im Hintergrund. So oder so ähnlich könnte ein perfekter Tag aussehen. Aber zu welchem Buch soll man greifen? Wir haben hier eine kleine Auswahl an Büchern zum Thema Tierschutz für Sie zusammengestellt.

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