Liebes Tierheim-Team,

inzwischen sind schon zwei Jahre vergangen, seitdem wir Esme und Gytha (ihr kanntet sie als Nora und Mascha) adoptieren durften. Benannt haben wir die beiden nach den sympathischen, manchmal kratzbürstigen, aber guten Hexen aus den Geschichten von Terry Pratchett. Und sie werden ihren Namen gerecht.

Recht schnell nach ihrem Einzug hat bei den beiden die Pubertät begonnen. Und wie es zwischen Schwestern so ist, hat es da auch das eine oder andere Mal zwischen den beiden Kabbeleien gegeben. Zum Glück dauert die Pubertät bei Kaninchen-Mädchen nicht so lange wie bei Menschen. Denn eigentlich sind die beiden ein Herz und eine Seele.

Sie lieben es, unser Wohnzimmer auseinander zu nehmen, ihre Möbel um weitere Fenster zu ergänzen und Kartons zu schreddern. Esme ist die ruhigere der beiden: Sie schaut unglaublich gern zusammen mit uns Fernsehen und mag ihr Intelligenzspielzeug, während Gytha durch die Gegend pest oder auf der Fensterbank sitzt und alles im Blick behält. Gythas Spezialfähigkeit: Schleifen öffnen.

Anfang des Jahres wurden die beiden kastriert, um ihnen den Stress des monatlichen Nestbaus zu nehmen und weil bei Gytha die Gebärmutter bereits vergrößert war. Das haben die beiden sehr gut überstanden und inzwischen geht es ihnen richtig gut ohne den hormonellen Stress.

Kuscheln finden die beiden großartig, sowohl miteinander als auch mit uns. Highlight des Tages: wenn wir zurückgekuschelt werden.

Vielen Dank Euch und herzliche Grüße aus dem Kaninchenbau (ehemals Wohnzimmer)
Gytha, Esme und die Möhrengrün-Dealer