Liebes Team des Kleintierhauses,
hier ist Kicher van der Erbse, die kleine Löwenköpfchen-Dame. Ich möchte Euch heute mal erzählen, wie es mir in meinem neuen Zuhause so geht. Seit dem 5. September 2025 bin ich nun bei meiner neuen Familie.
Die Menschen hier sind sehr lieb und es gibt wirklich leckeres Essen. Manchmal lachen sie, weil ich die Kleinste von uns vier Kaninchen bin, aber am meisten esse.
Meine neuen Mitbewohner sind auch ganz nett. Mit Herrn Carlos, dem weißen Kaninchen, habe ich mich schon so richtig gut angefreundet. Wir machen zusammen richtig viel Blödsinn und sorgen dafür, dass unsere Menschenmama auch ganz genau weiß, ob das Gehege wirklich ausbruchsicher ist. Bislang haben wir es noch nicht geschafft auszubrechen, aber wir testen weiter ;) Manchmal möchte er meine Nase oder meine Augen putzen, das fand ich anfangs richtig komisch und bin dann immer zusammengezuckt. Inzwischen kuschle ich mich gerne an ihn ran und lasse mich putzen. Aber ich habe noch nicht ganz verstanden, dass er auch mal von mir geputzt werden möchte. Wenn er seine Nase unter mich drückt, gehe ich weg anstatt ihn auch zu putzen. Vielleicht lerne ich das aber noch.
Lütte Deern, die braune Häsin, ist hier die Chefin im Stall. Ich hatte eine zeitlang ziemliche Angst vor ihr. Mittlerweile essen wir zusammen und ich darf auch endlich nachts mit allen zusammen schlafen. Meine Taktik ist es, als erstes nach oben zum unserem Schlafplatz zu gehen und dann meine Menschenmama mit meinen süßen Blick zu überreden, dass ich oben etwas zu essen bekomme. Denn wenn ich als erstes oben bin, werde ich nicht weggescheucht :)
Sir Cookie, das andere Löwenköpfchen, finde ich total toll, aber leider ignoriert er mich die meiste Zeit. Allerdings schimpft er mit Lütte Deern, wenn sie mich mal jagen sollte. Vielleicht ist er ja sowas wie mein großer Bruder ...
Seit einigen Tagen bauen wir vier zusammen an einem Tunnel. Anfangs habe ich nur zugesehen, wie die anderen buddeln. Doch jetzt helfe ich auch mit - wir haben alle ganz dreckige Pfoten von der schwarzen Erde. Aber es macht wirklich Spaß! Jetzt wo es kälter wird, verändert sich auch mein Fell. Am Rücken sehe ich jetzt ganz anders aus. Das Fell ist dunkler und nicht mehr so dünn und abstehend.
Ich werde jeden Tag etwas mutiger und habe weniger Angst vor neuen Geräuschen. Hier im Garten laufen manchmal Katzen lang, die sich aber nicht für uns interessieren. Trotzdem behalte ich sie lieber im Auge und gehe auf die Hinterpfoten. Doch als einmal ein Reh genau auf mich zukam, bin ich lieber zurück in den Stall gerannt, man weiß ja nie. Die anderen sind so lebensmüde und bleiben dann einfach auf dem Rasen sitzen. Ich gehe lieber auf Nummer sicher und bleibe noch ein kleines Angsthäschen.
Doch jeden Tag ist zu sehen, dass ich immer mehr hier ankomme und mich wohler fühle. Im Anhang findet ihr auch ein paar Bilder von mir und meiner neuen Langohr-Familie.
Eure
Kicher van der Erbse mit der Menschenmama Malin













