Rasse: Bulldoggen-Mischling

Geschlecht: männlich
Farbe: braun-weiß mit Punkten
Schulterhöhe: 37 cm
Gewicht: 15,8 kg
Geburtsdatum: 03.11.2020
Im Tierheim seit: 23.12.2025
HTV-Nummer: 735_S_25 / Tieraufnahme

  • kennt Autofahrten
  • verträgt sich mit Artgenossen bedingt
  • muss noch erzogen werden
  • braucht ein barrierefreies/ebenerdiges Zuhause

Peppi ist ein liebevoller, verschmuster und sehr menschenbezogener Rüde, der besonders zu Frauen eine enge Bindung aufbaut. In seinem vertrauten Umfeld (zurzeit hat ihn einer unserer Kolleginnen in Pflege) ist er stubenrein, gut ansprechbar und kennt die Grundkommandos zuverlässig.
Peppi braucht jedoch Zeit, um wirklich anzukommen, findet dann aber selbstständig zur Ruhe. Für den kleinen Kerl suchen wir einen ruhigen Haushalt ohne tierische Konkurrenz - sollte es doch schon einen Hund geben, müsste dieser souverän, gut sozialisiert und Peppi körperlich gewachsen sein. Kinder sollten mindestens 14 Jahre alt sein. Mit Artgenossen ist Peppi nicht generell verträglich, Katzen mag er nicht.

Bei Hundebegegnungen gerät Peppi draußen in ein stark erhöhtes Erregungs- und Stressniveau („Tunnelblick“) und kann in diesen Momenten bekannte Signale nicht abrufen – nicht aus Ungehorsam, sondern weil er dazu nicht in der Lage ist. Es handelt sich um ein Thema der Reizverarbeitung und Impulskontrolle unter Außenreizen, das strukturiertes Training und idealerweise die Begleitung einer/s qualifizierten, verhaltenstherapeutisch arbeitenden Trainer*in erfordert. Aufgrund einer Allergie erhält er Spezialfutter, zudem sollte seine Atmung wegen qualzuchtbedingter Kurzsichtigkeit im Blick behalten werden.

Wenn Sie den kleinen Kerl kennenlernen möchten, schicken Sie uns gerne Ihre ausgefüllte Selbstauskunft an (Für die Adresse JavaScript anschalten). 23.02.2026 (jw/ml)

Dieser Mischling entstammt einer Qualzucht-Rasse: Für ihr Aussehen werden viele Rassetiere bewusst krankgezüchtet.
Bei Bulldoggen ist der Gesichtsschädel stark verkürzt. Dies führt zu einer Verengung der oberen Atemwege und des Tränenkanals, Einwärtsdrehen des Augenlidrandes sowie Vorbiss, Überbiss und Schiefbiss, was unter anderem die Nahrungsaufnahme und das Atmen extrem erschweren kann. Der breite Schädel erschwert eine natürliche Geburt. Wenn die Tiere anatomisch bedingt leiden, handelt es sich um eine Qualzucht. Als Anwält*innen der Tiere lehnen wir diese ab. Tierhalter*innen, die solche Zuchten unterstützen, handeln unverantwortlich.