Hamburger Tierschutzverein von 1841 e.V.
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Can (Ich suche auch Paten!)

b_250_188_16777215_00_images_archiv_559_A_14_Can_k_straube_12_x.JPGRasse: Labrador-Mischling   

Geschlecht: männlich, kastriert    
Farbe: beige             
Schulterhöhe: 60 cm
Gewicht: 30 kg
Geburtstag: 07.03.2011
Im Tierheim seit: 01.05.2014
HTV-Nummer: 559_A_14

 


•    hat einen guten Grundgehorsam
•    ist leinenführig
•    ist stubenrein
•    kann alleine bleiben
•    verträgt sich gut mit Hündinnen
•    bei Rüden entscheidet die Sympathie (nur Kastraten)
•    der Hund sollte nicht zu Kindern kommen
•    kennt Katzen
•    fährt gerne Auto
•    ist fremden Menschen/neuen Situationen gegenüber unsicher/misstrauisch

Es gibt Fische, welche mit schönem Licht und harmlosem Erscheinungsbild ihre Beute anlocken. Und wenn diese sich in Sicherheit wiegt, greifen sie zu. Ähnlich läuft es bei Can – nur, dass er es nicht bewusst steuert. Alle sehen den wunderschönen Labrador als Gelb der Sonne und mit tollen dunklen Augen. Schon rennen sie dann glücklich jauchzend auf ihn zu und wollen Can herzen und drücken ... und „zack“ blutet die Hand. Can braucht nämlich erst einmal Abstand. Dann muss die Situation unter Kontrolle gebracht werden und dann entscheidet er, wer ihn wann und vor allem wo anfassen und streicheln darf. Da er eine sehr feine Körpersprache hat, die von Hunden sehr gut und von den meisten Menschen gar nicht verstanden wird, werden ihm manchmal fast schon legasthenische Züge angedichtet: „Das kam aus dem Nichts, urplötzlich und ohne Vorwarnung!“, heißt es dann. Nein, man muss nur genau hinschauen. Am meisten beeindruckend an ihm ist die Entwicklung, die er trotz langem Tierheimaufenthalt und gescheiterten Vermittlungen an den Tag legt. Als er das erste Mal zu uns kam, war er der Inbegriff der Angstaggression: „Erst schießen, dann muss man auch nicht mehr fragen“ schien er zu denken. Dank dem beherzten Engagement einer Tierpflegerin konnte er sich zu dem tollen Hund entwickeln, der er heute ist. Gemeinsam bestanden die beiden sogar den ihm auferlegten Wesenstest und er lernte nach und nach, dass er auch anderen Menschen und vor allem auch anderen Hunden vertrauen kann. Beim Grundgehorsam und Tricks-Vorführen läuft ihm auch keiner so schnell den Rang ab. Can käme es sehr gelegen, wenn er recht bald einen schönen Hof finden würde, den er als Basis benutzen und von wo aus er Stück für Stück die Welt erforschen kann. Dazu wünscht er sich Menschen, die ihn verstehen und ihm helfen, sich in einer neuen Umgebung sicher zu fühlen und die einen Maulkorb als Hilfe und nicht als schreckliche Einschränkung betrachten. Über eine Hündin oder einen kastrierten Rüden würde er sich natürlich auch nicht beschweren. Nur eines mag er gar nicht, unkastrierte Rüden. Muss er ja auch nicht.
Also, Can ist bereit. Wer stellt sich der Herausforderung?                20.11.2017 (msp+cs)

b_300_225_16777215_00_images_archiv_559_A_14_Can_k_straube_11_x.JPG  b_300_225_16777215_00_images_tiervermittlung_hunde_archiv_grosse-hunde_559_A_14-Can3.JPG

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