Apollo

Rasse: Mops

Geschlecht: männlich
Farbe: beige mit schwarzen Abzeichen
Schulterhöhe: 33 cm
Gewicht: 7,5 kg
Geburtsdatum: 01.01.2008
Im Tierheim seit: 12.05.2019
HTV-Nummer: 559_S_19

•    freundlich und aufgeschlossen Menschen gegenüber
•    kuschelbedürftig
•    gut verträglich mit Artgenossen
•    rassetypische Erkrankungen
•    leinenführig und folgsam
•    bewegt sich gelassen im Straßenverkehr

Ein richtiges Herzstück ist unser Apollo! Da ist eine griechische Gottheit gerade gut genug als Namensgeberin. Über eine behördliche Sicherstellung gelangte der rüstige Mops zu uns ins Tierheim, nun ist er zur Vermittlung freigegeben worden.

Obwohl Apollo schon ein graubärtiges Möpselchen ist, liebt er Spaziergänge und ist dabei auch noch erstaunlich gut zu Fuß. Natürlich darf er sich dabei nicht übernehmen, gerade bei Hitze, denn was einen Mops ausmacht, ist leider auch eine Reihe gesundheitlicher Baustellen. Das fängt noch relativ überschau mit serösem Augenausfluss auf beiden Seiten an und führt zu Herzrhythmusstörungen, die eine Dauermedikation nötig machen. Auch Entwässerungstabletten sind nötig geworden. Aber all das tut seiner Lebenslust keinen Abbruch. Wer kein leidensfreies Leben kennt, vermisst es auch nicht. Apollo darf und kann aber eben nicht so, wie er manchmal will und es andere tun. Statt sportlicher Höchstleistungen wird daher gekuschelt, was das Zeug hält.

Apollo ist allen Menschen gegenüber freundlich und kommt neugierig auf diese zu. Hände sind zum Streicheln da und daran erinnert das kleine Froschäuglein auch gerne. Aber auch andere Hunde sind für Apollo eine willkommene Erscheinung, mit der man spielen und kuscheln kann - wenn die Schnarchgeräusche niemanden in die Flucht treiben. Lernen Sie unser liebenswertes Honigkuchenpferdchen kennen und kommen Sie mal vorbei - aber nur, wenn Sie ihm auch in schweren Zeiten die Treue halten. 11.06.2019 (ck/sf)*


Diese Tierrasse entstammt einer Qualzucht. Die züchtungsbedingten morphologischen und/oder physiologischen Veränderungen können zu Verhaltensstörungen führen und sind mit körperlichen Leiden und Schmerzen für die Tiere verbunden. Laut § 11b Tierschutzgesetz ist die Zucht solcher Tiere verboten.
Ein Kennzeichen dieser Rasse ist die züchterisch erzeugte starke Verkürzung des Gesichtsschädels. Einige Tierärzte haben sich bereits auf entsprechende Korrekturoperationen spezialisiert, um die Atemwege zu erweitern und diesen Hunden etwas von der ständigen Atemnot zu nehmen. Die meisten Welpen haben bei der Geburt einen so breiten Schädel, dass sie auf natürlichem Wege nicht mehr möglich ist. Überdurchschnittlich viele Welpen werden tot oder mit Gehirnfehlbildungen geboren.
Wenn die Tiere anatomisch bedingt leiden, handelt es sich um eine Qualzucht. Als Anwälte der Tiere lehnen wir diese ab. Tierhalter, die solche Zuchten unterstützen, handeln unverantwortlich.