Poncho

Rasse: Pekinesen-Mischling

Geschlecht: männlich, kastriert   
Farbe: rot-braun
Schulterhöhe: 27 cm         
Gewicht: 5,3 kg        
Geburtsdatum: ca. 2008        
Im Tierheim seit: 21.01.2020
HTV-Nummer: 64_S_20

  • zurückhaltend, aber freundlich
  • stubenrein
  • geht locker an der Leine mit

Der freundliche Poncho kam im Januar zu uns, da sein Halter sich aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr um ihn kümmern konnte.
Bei uns zeigt er sich als lieber, wenn auch etwas unsicherer Hunde-Opi. Poncho braucht Zeit, um Vertrauen zu fassen – doch ist dies erstmal geschehen, ist er ein menschenbezogener, freundlicher Geselle. Dennoch wünschen wir uns für unseren Senior eine kinderlose Familie – auch andere Hunde muss Poncho nicht haben, lieber ist er der alleinige Prinz.
Trotz seines Alters geht der wuschelige Rentner noch entspannt an der Leine mit und meistert auch den Stadtverkehr mit Bravour.

Möchten Sie dem ruhigen Hunde-Opi ein liebevolles Zuhause schenken, in dem er nach Herzenslust entspannen kann? Dann besuchen Sie ihn gerne bei uns im Tierheim! 04.02.2020 (lh)


Diese Tierrasse entstammt einer Qualzucht. Die züchtungsbedingten morphologischen und/oder physiologischen Veränderungen können zu Verhaltensstörungen führen und sind mit körperlichen Leiden und Schmerzen für die Tiere verbunden. Laut § 11b Tierschutzgesetz ist die Zucht solcher Tiere verboten.
Ein Kennzeichen dieser Rasse ist die züchterisch erzeugte starke Verkürzung des Gesichtsschädels. Einige Tierärzte haben sich bereits auf entsprechende Korrekturoperationen spezialisiert, um die Atemwege zu erweitern und diesen Hunden etwas von der ständigen Atemnot zu nehmen. Die meisten Welpen haben bei der Geburt einen so breiten Schädel, dass sie auf natürlichem Wege nicht mehr möglich ist. Circa 90 Prozent können nur durch einen Kaiserschnitt zur Welt kommen. Überdurchschnittlich viele Welpen werden tot oder mit Gehirnfehlbildungen geboren.
Wenn die Tiere anatomisch bedingt leiden, handelt es sich um eine Qualzucht. Als Anwälte der Tiere lehnen wir diese ab. Tierhalter, die solche Zuchten unterstützen, handeln unverantwortlich.