Bobby (Ich suche hier nur Paten!)

Rasse: Pekinese

Geschlecht: männlich
Farbe: schwarz-braun
Schulterhöhe: 22 cm
Gewicht: 9,6 kg
Geburtsdatum: ca. 2013
Im Tierheim seit: 20.04.2018
HTV-Nummer: 382_A_18 / Pflegestelle

Bobby lebt in einer Dauerpflegestelle.

•    kennt Kinder
•    verträgt sich gut mit Hündinnen und Rüden

Bobby kam zu uns, da seine Halter keine Zeit mehr hatten und er fast den ganzen Tag alleine bleiben musste. Dass das eine große Belastung für ihn gewesen sein muss, kann man sich vorstellen, denn Hunde sollten maximal vier Stunden alleine gelassen werden.

Dieser Pekinese ist ein aufgeschlossener und freundlicher Bub, der sich gut mit Hündinnen und Rüden verträgt. Sowohl Kinder als auch Katzen schrecken ihn ebenfalls nicht ab, sondern bringen seine Neugierde noch mehr zum Vorschein.
So verschmust er auch ist, so trägt auch er ein kleines Laster mit sich: Bobby kann aufgrund einer angeborenen Missbildung seine Hinterläufe nur eingeschränkt bewegen und ist zudem auch inkontinent. Das schränkt ihn aber in seiner Lebensfreude keineswegs ein. Um sich selbstständig und uneingeschränkt bewegen zu können, ist ein eigens für ihn angepasster Rollwagen unabdingbar. Doch auch ohne die zwei Räder tollt er herum und sucht die Nähe seiner Menschen, wann immer es ihm möglich ist. Zeitaufwendige Pflegemaßnahmen, wie regelmäßiges Baden oder Windeln wechseln, sind notwendig. Doch diese Maßnahmen sind für ihn keinesfalls schlimm und er nimmt sie mit Gelassenheit.

Glücklicherweise hat er eine Tierhalterin gefunden, die ihm viel Liebe und Aufmerksamkeit schenkt. In seinem neuen Zuhause lebt er zusammen mit netten Hundekumpels. Eine finanzielle Unterstützung seiner tiermedizinischen Versorgung durch Patenschaften bleibt sehr wünschenswert. 16.10.2018 (kws/dlb)*


Diese Tierrasse entstammt einer Qualzucht. Die züchtungsbedingten morphologischen und/oder physiologischen Veränderungen können zu Verhaltensstörungen führen und sind mit körperlichen Leiden und Schmerzen für die Tiere verbunden. Laut § 11b Tierschutzgesetz ist die Zucht solcher Tiere verboten.
Ein Kennzeichen dieser Rasse ist die züchterisch erzeugte starke Verkürzung des Gesichtsschädels. Einige Tierärzte haben sich bereits auf entsprechende Korrekturoperationen spezialisiert, um die Atemwege zu erweitern und diesen Hunden etwas von der ständigen Atemnot zu nehmen.
Wenn die Tiere anatomisch bedingt leiden, handelt es sich um eine Qualzucht. Als Anwälte der Tiere lehnen wir diese ab. Tierhalter, die solche Zuchten unterstützen, handeln unverantwortlich.