Archie (Ich suche auch Paten!)

Rasse: Französische Bulldogge                   

Geschlecht: männlich, kastriert
Farbe: braun gestromt mit weißen Abzeichen
Schulterhöhe: 37cm
Gewicht: 18 kg
Geburtsdatum: 07.12.2017
Im Tierheim seit: 01.09.2019
HTV-Nummer: 708_A_19

  • ruhig
  • stubenrein
  • kann bis zu zwei Stunden alleine bleiben
  • braucht erfahrene Halter
  • nicht zu Kindern

Archie kam als vermeintliches Fundtier zu uns ins Tierheim, bis sich herausstellte, dass seine Finderin auch seine Halterin war. Sie wollte den kleinen Fratz nicht mehr bei sich haben.
Hier lebt Archie in einer Gruppe mit mehreren anderen Hunden, mit denen er sich super versteht. Bei Zweibeiner*innen dauert es etwas länger, bis der Funke überspringt – mit der Zeit hat Archie zu seinem Bezugstierpfleger aber Vertrauen aufgebaut.
Beim Aufeinandertreffen mit Fremden ist Archie anfangs unsicher, doch hat sich dies gelegt, zeigt er sich als zutrauliches Kerlchen, das nicht auf den Kopf gefallen ist: Das, was in seiner Erziehung bisher versäumt wurde, holt er bestimmt schnell nach. Dabei hat Archie schon einiges auf dem Kasten: Der wuselige Straßenverkehr und auch Autofahrten bereiten dem ruhigen Vierbeiner keine Probleme.

Ungern lässt sich Archie etwas wegnehmen: Er neigt dazu, Futter und Spielzeug spürbar zu verteidigen. Auch gab es in der Vergangenheit einen Beißvorfall. Daher sollte Archie mit erwachsenen Menschen zusammenleben, die erfahren und souverän mit Hunden umgehen können, denn der junge Mann braucht klare Regeln. Eine Familie mit Kindern kommt für ihn nicht infrage.
Archie wurde bei uns am Gaumensegel operiert, weil er schwer Luft bekam. Atemprobleme sind leider typisch für Qualzuchten wie Archie. Seine Lebensfreude ließ er sich dadurch aber nicht nehmen. Nach seiner Genesung ist er nun bereit, zu seinen Menschen zu ziehen.

Haben Sie die nötige Erfahrung, um dem Hundemann ein liebevolles Zuhause zu schenken? Dann melden Sie sich gerne! 29.04.2020 (sch/lh)


Diese Tierrasse entstammt einer Qualzucht. Die züchtungsbedingten morphologischen und/oder physiologischen Veränderungen können zu Verhaltensstörungen führen und sind mit körperlichen Leiden und Schmerzen für die Tiere verbunden. Laut § 11b Tierschutzgesetz ist die Zucht solcher Tiere verboten.
Ein Kennzeichen dieser Rasse ist die züchterisch erzeugte starke Verkürzung des Gesichtsschädels. Einige Tierärzte haben sich bereits auf entsprechende Korrekturoperationen spezialisiert, um die Atemwege zu erweitern und diesen Hunden etwas von der ständigen Atemnot zu nehmen. Die meisten Welpen haben bei der Geburt einen so breiten Schädel, dass sie auf natürlichem Wege nicht mehr möglich ist. Circa 90 Prozent können nur durch einen Kaiserschnitt zur Welt kommen. Überdurchschnittlich viele Welpen werden tot oder mit Gehirnfehlbildungen geboren.
Wenn die Tiere anatomisch bedingt leiden, handelt es sich um eine Qualzucht. Als Anwälte der Tiere lehnen wir diese ab. Tierhalter, die solche Zuchten unterstützen, handeln unverantwortlich.