Tigri

Rasse: Dogo-Canario-Olde-English-Bulldogg-Mischling

Geschlecht: männlich, kastriert
Farbe: braun-schwarz
Schulterhöhe: 52 cm
Gewicht: 40 kg
Geburtsdatum: ca. 2008
Im Tierheim seit: 13.12.2021
HTV-Nummer: 8735_F_21

  • lieb und freundlich
  • ruhig

Der liebe Tigri kam als Fundhund zu uns und ist leider nicht zum ersten Mal im Tierheim. Ob er ausgesetzt oder einfach „nur“ nicht mehr gewollt war, lässt sich nur spekulieren, jedenfalls mussten wir Tigri bei einer Polizeiwache abholen - leider zeigt sein:e ehemalige:r Halter:in keinerlei Interesse daran, Tigri wieder abholen zu wollen.

Nun sucht Tigri ein Zuhause, in dem er seinen Lebensabend ohne viel Stress verbringen kann. Sein Zuhause sollte unbedingt ebenerdig sein, da die Knochen, Kondition und der Wille/Motivation, sich mehr als nur nötig zu bewegen, fehlt.

Von seiner Vergangenheit lässt Tigri sich hier nichts anmerken – auch während tiermedizinischen Behandlungen zeigt er sich überaus freundlich und lässt alles problemlos über sich ergehen.

Für Tigri suchen wir ruhige Menschen, die ebenerdig wohnen und sich darüber bewusst sind, dass Tigri ein absoluter Rentner ist und keine zehn Jahre mehr leben wird.

Wollen Sie Tigri ein fürsorgliches und dauerhaftes Zuhause schenken? Dann schicken Sie gerne Ihre ausgefüllte Selbstauskunft an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. 22.12.2021 (ma/lh)


Dieses Tier entstammt der Verpaarung mit einer*m Vertreter*in einer Qualzucht. Die züchtungsbedingten morphologischen und/oder physiologischen Veränderungen bei sogenannten Qualzuchtrassen können zu Verhaltensstörungen führen und sind mit körperlichen Leiden und Schmerzen für die Tiere verbunden. Laut § 11b Tierschutzgesetz ist die Zucht solcher Tiere verboten.
Ein Kennzeichen dieser Rasse ist die züchterisch erzeugte starke Verkürzung des Gesichtsschädels. Einige Tierärzt*innen haben sich bereits auf entsprechende Korrekturoperationen spezialisiert, um die Atemwege zu erweitern und diesen Hunden etwas von der ständigen Atemnot zu nehmen. Die meisten Welpen haben bei der Geburt einen so breiten Schädel, dass sie auf natürlichem Wege nicht mehr möglich ist. Überdurchschnittlich viele Welpen werden tot oder mit Gehirnfehlbildungen geboren.
Wenn die Tiere anatomisch bedingt leiden, handelt es sich um eine Qualzucht. Als Anwält*innen der Tiere lehnen wir diese ab. Tierhalter*innen, die solche Zuchten unterstützen, handeln unverantwortlich.