Hamburger Tierschutzverein von 1841 e.V.
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Luna

b_315_300_16777215_00_images_tiervermittlung_hunde_0993_2018-Q1_604_S_17Luna(6).JPGRasse: Shar Pei-Mischling  
     
Geschlecht: weiblich
Farbe: schwarz
Schulterhöhe: 51 cm
Gewicht: 24 kg
Geburtsdatum: 10.12.2015
Im Tierheim seit: 14.11.2017
HTV-Nummer: 604_S_17

•    ist fremden Menschen gegenüber unsicher
•    Grundgehorsam muss noch erlernt werden

Luna hatte es bisher nicht leicht in ihrem Leben. Bei ihrem ehemaligen Halter lebte sie nur draußen, durfte nie mit ins Haus und wurde noch nicht einmal Gassi geführt. Zum Glück gab es aufmerksame Menschen, die dies den zuständigen Behörden meldeten, und so wurde Luna aus der schlechten Haltung befreit. Ihre Augenlider waren allerdings auch nicht in Ordnung und so musste das Faltengesicht erst einmal in einer Tierklinik operiert werden. Jetzt ist Luna allerdings soweit, dass ein neues Zuhause für sie gesucht werden kann.

Leider scheint die Hündin bisher von Menschen keine besonders guten Eindrücke gewonnen zu haben. Bei fremden Personen reagiert sie unsicher und ängstlich und möchte am liebsten weglaufen. Eine erhobene Hand sieht die Hündin als Bedrohung an, bei der sie sich vorsichtshalber schon klein macht und nach hinten auszuweichen versucht. Auch hat sie es noch nicht gelernt, an der Leine zu gehen ohne stark zu ziehen. Hier im Tierheim bellt Luna zudem öfters ihren Bezugspersonen nach - vermutlich hat sie es nie richtig gelernt, auch mal kurzzeitig alleine zu bleiben. Wer sie adoptieren möchte, hat also noch viel Arbeit vor sich. Es ist davon auszugehen, dass die gesamte Grundausbildung, inklusive Stubenreinheit, mit Luna noch absolviert werden muss.

An Artgenossen lässt Luna sich ohne Probleme vorbeiführen, doch im direkten Kontakt entscheidet letztendlich die Sympathie, ob sie dauerhaft mit dem anderen Hund auskommt oder nicht. Bei Kleintieren und Katzen scheint Luna eher jagdlich interessiert zu sein, diese sollten daher nicht im zukünftigen Haushalt leben.

Für Luna suchen wir erfahrene Hundehalter, die kräftig genug sind, diese junge Hündin zu halten, und viel Zeit und Geduld mitbringen, um ihr die große weite Welt zu zeigen. Luna soll endlich erfahren dürfen, dass das Zusammenleben mit dem Menschen auch schön sein und dieser ihr Halt und Liebe bieten kann. 29.01.2018 (ks)*  

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Dieses Tier entstammt der Verpaarung mit einem Vertreter einer Qualzucht. Die züchtungsbedingten morphologischen und/oder physiologischen Veränderungen bei sogenannten Qualzuchtrassen können zu Verhaltensstörungen führen und sind mit körperlichen Leiden und Schmerzen für die Tiere verbunden. Laut § 11b Tierschutzgesetz ist die Zucht solcher Tiere verboten.
Auf einen unglaublichen Gipfel treibt es die Zucht der Shar Peis, der chinesischen Faltenhunde. Nicht nur, dass auch diese Rasse mit Allergien oder schmerzhaften Entzündungen die schon übliche Bandbreite an Problemen aufweist. Der Grund ihrer Behinderung ist ein überaus perfider: Die vielen Hautrollen sollen ein Schutz vor Bissverletzungen sein - denn diese Hunde wurden schon vor Jahrhunderten gezielt für Hundekämpfe gezüchtet.
Wenn die Tiere anatomisch bedingt leiden, handelt es sich um eine Qualzucht. Als Anwälte der Tiere lehnen wir diese ab, auch die Verpaarung mit anderen Rassen. Tierhalter, die solche Zuchten unterstützen, handeln unverantwortlich.