Morpheus

Rasse: Old English Bulldog   
                     
Geschlecht: männlich
Farbe: weiß und braun gestromt
Schulterhöhe: 45 cm
Gewicht: 28 kg
Geburtsdatum: 01.05.2013
Im Tierheim seit: 16.03.2018
HTV-Nummer: 264_A_18

•    kann alleine bleiben (Hunde sollten nicht mehr als 4 Stunden alleine bleiben)
•    stubenrein
•    leinenführig
•    fährt gerne im Auto mit

Fast vier Jahre lebte Morpheus bei seinem ehemaligen Tierhalter und alles war gut. Doch dann änderten sich die Lebensumstände des Mannes und damit auch die des Hundes. Beide waren mit der neuen Situation völlig überfordert und so wurde Morpheus bei uns im Tierheim abgegeben. Hier wartet der Bursche auf Menschen, die ihm eine neue Chance geben.

Leider musste Morpheus in der Vergangenheit schon des Öfteren den Tierhalter wechseln. Es ist also kein Wunder, dass er erst einmal misstrauisch reagiert. Hier bei uns im Tierheim ist Morpheus daher auch etwas unsicher und traut anfangs niemandem so recht. Doch wenn er merkt, es ist Fütterungszeit, steht er schon an der Tür und lässt es sich später gut schmecken.

Die neuen Tierhalter sollten erfahrene, souveräne Menschen sein. Sie sollten liebevoll, aber auch konsequent sein und klare Regeln aufstellen. Kinder hat der intelligente Bursche bisher nicht kennengelernt. Er ist, wenn er sich eingewöhnt hat, ein lebhafter Typ und auch sehr wachsam. Mit Hündinnen versteht ert sich gut, bei Rüden entscheidet die Sympathie.

Wenn Sie Morpheus ein tolles Zuhause geben möchten, Lust haben, mit ihm eine Hundeschule zu besuchen, und seine Anforderungen erfüllen können und möchten, dann schauen Sie ihn sich doch einmal näher an.
Morpheus wird noch kastriert. 19.07.2018 (lgb)*ü

           


Diese Tierrasse entstammt einer Qualzucht. Die züchtungsbedingten morphologischen und/oder physiologischen Veränderungen können zu Verhaltensstörungen führen und sind mit körperlichen Leiden und Schmerzen für die Tiere verbunden. Laut § 11b Tierschutzgesetz ist die Zucht solcher Tiere verboten.
Ein Kennzeichen dieser Rasse ist die züchterisch erzeugte starke Verkürzung des Gesichtsschädels. Einige Tierärzte haben sich bereits auf entsprechende Korrekturoperationen spezialisiert, um die Atemwege zu erweitern und diesen Hunden etwas von der ständigen Atemnot zu nehmen. Die meisten Welpen haben bei der Geburt einen so breiten Schädel, dass sie auf natürlichem Wege nicht mehr möglich ist – sie können nur durch einen Kaiserschnitt zur Welt kommen. Überdurchschnittlich viele Welpen werden tot oder mit Gehirnfehlbildungen geboren.
Wenn die Tiere anatomisch bedingt leiden, handelt es sich um eine Qualzucht. Als Anwälte der Tiere lehnen wir diese ab. Tierhalter, die solche Zuchten unterstützen, handeln unverantwortlich.