Pacco

Rasse: Bulldoggen-Mischling

Geschlecht: männlich
Farbe: braun-schwarz meliert mit weißen Abzeichen
Schulterhöhe: 54 cm
Gewicht: 36,6 kg
Geburtsdatum: 05.09.2015
Im Tierheim seit: 24.05.2018
HTV-Nummer: 494_A_18

•    stubenrein
•    kann alleine bleiben (Hunde sollten nicht mehr als 4 Stunden alleine bleiben)
•    hat einen sehr guten Grundgehorsam
•    fährt gerne im Auto mit
•    fährt entspannt in Bus und Bahn mit

Pacco kam im Welpenalter zu seinem Tierhalter und lebte 2,5 Jahre bei ihm. Die Lebensumstände haben sich geändert und es war keine Zeit mehr für ihn und er musste ins Tierheim.

Hier ist Pacco nicht sehr glücklich. Er nimmt schwer Kontakt auf und traut niemandem so recht. Er lässt sich in den Auslauf setzen, ist aber immer auf Distanz. Es braucht noch viel Geduld, um das Vertrauen von Pacco zu bekommen. Manchen Artgenossen die sich im Nachbarauslauf befinden zeigt er körpersprachlich deutlich, dass er kein Kontakt wünscht. Im Allgemeinen ist Pacco aber eher kontaktmeidend.

Pacco scheint sich sehr auf eine Person zu fixieren, das kommt sicherlich davon, dass er nur bei einer Person gelebt hat. Geht er nur mit jemandem alleine spazieren, geht er gut an der Leine; sobald eine weitere Person dabei ist, zieht er.

Pacco braucht also sehr erfahrene, souveräne Tierhalter, die ihm Sicherheit und Vertrauen geben. Er braucht klare Regeln.

Die neuen Tierhalter sollten sich darauf einstellen, Pacco mehrfach im Tierheim zu besuchen, um den Bezug zu vertiefen. Sie sollten Lust haben, mit ihm eine Hundeschule zu besuchen, um ihn langsam auf den richtigen Weg zu bringen.

Wenn Sie die Anforderungen erfüllen möchten und können, dann schauen Sie sich den hübschen Burschen doch einmal näher an. Das neue Zuhause sollte in einem ruhigen Umfeld sein, damit der Stress für Pacco so gering wie möglich ist. 07.06.2018 (lgb)*


Diese Tierrasse entstammt einer Qualzucht. Die züchtungsbedingten morphologischen und/oder physiologischen Veränderungen können zu Verhaltensstörungen führen und sind mit körperlichen Leiden und Schmerzen für die Tiere verbunden. Laut § 11b Tierschutzgesetz ist die Zucht solcher Tiere verboten.
Ein Kennzeichen dieser Rasse ist die züchterisch erzeugte starke Verkürzung des Gesichtsschädels. Einige Tierärzte haben sich bereits auf entsprechende Korrekturoperationen spezialisiert, um die Atemwege zu erweitern und diesen Hunden etwas von der ständigen Atemnot zu nehmen. Die meisten Welpen haben bei der Geburt einen so breiten Schädel, dass sie auf natürlichem Wege nicht mehr möglich ist.
Wenn die Tiere anatomisch bedingt leiden, handelt es sich um eine Qualzucht. Als Anwälte der Tiere lehnen wir diese ab. Tierhalter, die solche Zuchten unterstützen, handeln unverantwortlich.