Kissja (Ich suche auch Paten!)

Rasse: Perser

Geschlecht: weiblich, kastriert
Farbe: weiß
Geburtsdatum: ca. 2009
Im Tierheim seit: 20.04.2019
HTV-Nummer: 332_A_19 / Neues Katzenhaus, Raum 7

  • lieb, verschmust
  • freundlich
  • ruhig
  • kennt Kinder bis zu zehn Jahre
  • Wohnungskatze

Kissja begrüßt Besucher*innen auf anschmiegsame Weise. Sie liebt es, zu kuscheln und streicht auch Fremden gern um die Beine. Vom Gemüt her ist sie freundlich und ruhig. Die ältere Dame wünscht sich fürsorgliche Menschen, die sich viel Zeit für sie nehmen und ihr einen schönen Lebensabend bereiten.

Ihr ehemaliger Halter gab Kissja bei uns im Tierheim ab, weil er sich überfordert fühlte. Bei uns wird die liebe Seniorin wegen einiger Alterswehwehchen gut versorgt: Für ihr Herz bekommt sie einmal täglich Medikamente, zudem isst sie spezielles, gut verträgliches Futter und wurde wegen einer Ohrentzündung in einer externen Fachtierklinik operiert. Dabei konnte ihr Ohr glücklicherweise erhalten werden und es geht ihr schon viel besser.

Von Trübsal blasen ist bei Kissja dennoch keine Spur – mit strahlend blauen Augen und Silberblick schaut die tapfere Kissja zuversichtlich in ihre Zukunft. Ihr Zuhause ist idealerweise in einer Wohnung mit gesichertem Balkon. Bisher hatte Kissja bei uns noch keinen direkten Kontakt mit Artgenossen. Auf andere Katzen reagiert sie aber soweit friedlich.

Möchten Sie die verschmuste Katze näher kennenlernen? Nachdem sie sich von der Operation gut erholt hat, möchte sie in ein dauerhaftes liebevolles Zuhause umziehen. Sie finden Kissja bei uns im neuen Katzenhaus. Auch über die Unterstützung von Pat*innen freut sich die liebe Seniorin sehr. 21.10.2019 (tg)


Diese Tierrasse entstammt einer Qualzucht. Die züchtungsbedingten morphologischen und/oder physiologischen Veränderungen können zu Verhaltensstörungen führen und sind mit körperlichen Leiden und Schmerzen für die Tiere verbunden. Laut § 11b Tierschutzgesetz ist die Zucht solcher Tiere verboten.
Ein Kennzeichen dieser Rasse ist die züchterisch erzeugte starke Verkürzung des Gesichtsschädels. Einige Tierärzte haben sich bereits auf entsprechende Korrekturoperationen spezialisiert, um die Atemwege zu erweitern und diesen Hunden etwas von der ständigen Atemnot zu nehmen. Die meisten Welpen haben bei der Geburt einen so breiten Schädel, dass sie auf natürlichem Wege nicht mehr möglich ist. Überdurchschnittlich viele Welpen werden tot oder mit Gehirnfehlbildungen geboren.
Wenn die Tiere anatomisch bedingt leiden, handelt es sich um eine Qualzucht. Als Anwälte der Tiere lehnen wir diese ab. Tierhalter, die solche Zuchten unterstützen, handeln unverantwortlich.