Bärbel und Klaus

Rasse: Europäisch Kurzhaar und Kurilen Bobtail*

Geschlecht: weiblich und männlich, kastriert
Farbe: braun getigert
Geburtsdatum: ca. 2010 und ca. 2011
Im Tierheim seit: 04.02.2018
HTV-Nummer: 46_S_18 und 45_S_18 / Sozialstation





• Wohnungskatzen
• gesicherter Freigang nötig
• freundlich, lieb und verschmust
• lassen sich gerne anfassen

Bärbel und Klaus kamen Anfang des Jahres zu uns ins Tierheim, weil ihr ehemaliger Halter verstorben war. Daher suchen sie heute gemeinsam nach einem neuen gemütlichen Zuhause.

Bärbel ist ein ruhiges Tier. Hektik verträgt diese Katze nicht und ist daher eher für Menschen geeignet, die ein geregeltes Leben ohne viel Stress im Haus führen. Sie leidet an einer Schilddrüsenüberfunktion. Mit einer (flüssigen) Medikation, zweimal täglich dem Futter beigemengt, führt Bärbel jedoch ein Leben ohne bedeutsame Einschränkungen.

Ihr Partner Klaus bringt Abwechslung in den Alltag. Lebhaft und verspielt animiert er Bärbel zum Mitmachen. Aufgestachelt durch ihren Freund ist Bärbels Spielverhalten manchmal etwas grob. Nach spielerischer Betätigung mögen es beide gestreichelt zu werden. Klaus lässt sich auch gerne durch Bürsten verwöhnen. Anschließend auf den Kratzbaum krabbeln oder auf dem Balkon dösen – so kann der Tag ausklingen bis zum Abendessen. Was das Essen anbelangt, ist Bärbel wählerisch, sie isst nicht alles.

Weckt dieses Duo Ihre Sympathie? Dann freuen sich beide auf Ihren Besuch bei uns im Tierheim, wo Sie unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch gerne in Bezug auf Bärbels Erkrankung informieren. 22.05.2018 (he)ü


*Diese Tierrasse entstammt einer Qualzucht. Die züchtungsbedingten morphologischen und/oder physiologischen Veränderungen können zu Verhaltensstörungen führen und sind mit körperlichen Leiden und Schmerzen für die Tiere verbunden. Laut § 11b Tierschutzgesetz ist die Zucht solcher Tiere verboten.
Kurilen Bobtails und andere Katzen mit verkümmerten oder fehlenden Schwänzen sind körperlich behindert. Die Schwanzlosigkeit ist angezüchtet. Dadurch fehlt ein wichtiger Stimmungsanzeiger und die nötige Balance, welche die Tiere sicher über Bäume draußen und über Regale in unseren Wohnungen huschen lässt, ist gemindert. Die Wirbelsäulenverkürzung verursacht nicht selten neurologische Störungen mit Inkontinenz und erhöhtem Schmerzempfinden.