Rasse: Widderkaninchen-Mischling (Tiramisu); Löwenkopfkaninchen-Mischling (Amaretto)

Geschlecht: männlich, kastriert (Tiramisu); weiblich (Amaretto)
Farbe: braun (Tiramisu); weiß (Amaretto)
Alter: adult
Im Tierheim seit: 21.07.2026
HTV-Nummer: 3918_F_26 (Tiramisu); 3917_F_26 (Amaretto)

Tiramisu und Amaretto kamen in unsere Obhut, nachdem sie unter eine Brücke einfach ausgesetzt wurden. Nun suchen wir ein liebevolles Für-Immer-Zuhause für die beiden.

In diesem sollte es unbedingt eine große Unterbringung und täglichen Freilauf geben. Die Mindestanforderungen bezüglich der Maße der Unterbringungen finden Sie hier.

Momentan genießen Tiramisu und Amaretto die reine Innenhaltung, können aber während der wärmeren Monate auch an die reine Außenhaltung gewöhnt werden. Bei der Außenhaltung ist zu beachten, dass Tiramisu und Amaretto nicht durch ausbuddeln entweichen können und dass Schutz vor Fressfeinden gewährleistet ist. Auch auf Schattenplätze muss geachtet werden.

Verschiedene Rückzugsmöglichkeiten wie Schlafhöhlen sowie Strukturelemente zur Unterhaltung dürfen nicht fehlen. Da es sich bei Kaninchen nicht um Kuschel-, sondern Beobachtungstiere handelt, verbringen sie lieber Zeit mit ihren Artgenossen als mit uns Menschen.

Qualzuchtbedingt hat Tiramisu Ohrenprobleme, weshalb er eine Ohren-Operation benötigt. Diese kann auch nach der Vermittlung in einer privaten tierärztlichen Praxis durchgeführt werden.

Bei Interesse an Tiramisu und Amaretto, schicken Sie gerne Ihre ausgefüllte Selbstauskunft sowie einige Fotos Ihrer Kleintierunterkunft (inklusive Maße) an (Für die Adresse JavaScript anschalten)! 10.09.2026 (lh)

Diese Tierrasse entstammt einer Qualzucht. Die züchtungsbedingten morphologischen und/oder physiologischen Veränderungen können zu Verhaltensstörungen führen und sind mit körperlichen Leiden und Schmerzen für die Tiere verbunden. Laut § 11b Tierschutzgesetz ist die Zucht solcher Tiere verboten.
Widderkaninchen leiden an den Folgen ihres abgeknickten Ohrkanals: Sie neigen zu Hörproblemen, eingeschränkter Kommunikation mit Artgenossen und haben ein deutlich erhöhtes Risiko für Ohr- und Zahnerkrankungen. Regelmäßige, tierärztliche Ohr- und Zahnuntersuchungen, eine medikamentöse Dauertherapie bis hin zu Operationen der Gehörgänge können nötig sein. Wenn Tiere anatomisch bedingt leiden, handelt es sich um eine Qualzucht. Als Anwält*innen der Tiere lehnen wir diese ab. Tierhalter*innen, die solche Zuchten unterstützen, handeln unverantwortlich.