Nicht jedem Schützling ist es vergönnt, ein Für-immer-Zuhause zu finden. Der kleine Cookie litt an Epilepsie und wartete seit Dezember 2025 auf eine Familie. Durch seine Tierpflegenden durfte der Süße dennoch erfahren, was es bedeutet, geliebt zu werden. Nun hat er seine letzte Reise angetreten.🌈

Lieber Cookie,
ich hatte das Glück, dich neun Monate lang betreuen zu dürfen.
Trotz deines jungen Alters hattest du schon so einiges in deinem Leben durch.
Die Epilepsie hat dir deine Sehkraft geraubt. Doch davon hast du dich nicht unterkriegen lassen.
Als du bei uns angekommen bist, warst du gleich sehr selbstbewusst und hast mir und meinen Kolleginnen und Kollegen von Anfang an vertraut.
Wenn ich deiner Meinung nach nicht schnell genug mit dem Füttern war, hast du dich hie und da schon mal lautstark beschwert.
Doch im Laufe der Zeit hat dir die Epilepsie immer mehr deiner Energie und Lebensqualität geraubt.
Die Anfälle wurden immer mehr und dadurch hat auch dein Gehirn sehr stark gelitten.
Irgendwann war der Punkt einfach erreicht, an dem eine Entscheidung getroffen werden musste!
Der Abschied von dir war für mich und die anderen Tierpflegenden sehr schlimm, aber ich weiß, dass es der letzte große Liebesdienst war, den ich dir erweisen konnte: dich vor Schmerz und Leid zu bewahren. Es war und ist meine Aufgabe als Tierpflegerin, für meine Schützlinge einzustehen, weil sie das selbst nicht können - und auch, wenn es mir das Herz bricht.
Obwohl nun schon ein paar Wochen vergangen sind und du über die Regenbogenbrücke gegangen bist, fehlst du, Cookie!
Danke für die Zeit, in der ich dich und deinen Kämpfergeist begleiten durfte!
Du bist immer in unseren Herzen!

Auf dass du da oben schon viele Spielgefährten gefunden hast,

Deine Kim* ❤️

(*Cookies Bezugsperson und Tierpflegerin)