Einmal mehr haben wir gegen Tierleid Flagge gezeigt: Schockierende Zahlen zum Pferderennsport, die unser Dachverband, der Deutsche Tierschutzbund, kürzlich veröffentlichte (LINK), spornten unsere Jugendgruppe noch mehr an, gegen Pferdeleid zu demonstrieren. Beim „IDEE 155. Deutsches Derby“ machten die Jugendlichen, unterstützt von ehren- und hauptamtlich Aktiven des HTV sowie unserer 1. Vorsitzenden Janet Bernhardt, mit einer Mahnwache auf das Leid der Pferde aufmerksam.

„Mindestens sechs Pferde starben 2023 in Folge von Pferderennen in Deutschland“, „Die meisten Rennpferde sind vollkommen ausgelaugt, noch bevor sie überhaupt erwachsen sind“, „Magengeschwüre aufgrund von Stress treten bei fast 100 % der Rennpferde auf“ : Nach diesen schockierenden Meldungen beschloss die Jugendgruppe, dieses Jahr wieder ein Zeichen gegen brutale Tierausbeutung, die mitten in Hamburg stattfindet, zu setzen.

Gemeinsam wurde geplant, gebastelt, geworben und Schilder erstellt, um für die Mahnwache beim Hauptrennen, dem „Galopp-Derby“ am 7. Juli, vorbereitet zu sein. Direkt neben dem Eingang der Horner Rennbahn hatten sich die Gruppe und ihre mobilisierten Mitstreiter*innen zu ihrer stillen Mahnwache positioniert. Unter anderem erinnerten Trauerkreuze für die vielen Pferde, die im Laufe der Jahre auf der Horner Rennbahn bereits ihr Leben verloren haben, an das Leid der Tiere im Pferderennsport.

Jugendgruppenleiterin Kim Sichert: „Unsere Mission war erfolgreich, wir haben sehr viel Beachtung bekommen, haben über peinliche Provokationen hinweggesehen, aber auch viel Zuspruch und Bestätigung von Passant*innen und Derby-Besucher*innen erlebt. Was uns als Jugendgruppe besonders stolz macht: Menschen kamen auf uns zu und haben uns gesagt, dass sie nie wieder ein Pferderennen besuchen werden. Wir danken den Ehrenamtlichen, die dem Aufruf zur Teilnahme an der Mahnwache gefolgt sind, und natürlich Janet Bernhardt, die uns unterstützend zur Seite stand.“

Die Teilnehmer*innen unsere Jugendgruppe sind sich einig: Sich aktiv für Tiere starkzumachen und als Gruppe ein Zeichen zu setzen, fühlt sich richtig gut an und alle freuen sich darauf, weiterhin und mit einer wachsenden Anzahl an Mitgliedern auch als Tierschutzjugend im Namen des HTV die Stimme der Tiere zu sein.