Die ersten warmen Tage sind bereits in Hamburg eingezogen und nicht nur die Sonne zeigt vorsichtig ihr zartes Gesicht. In den ersten 60 Tagen des Jahres fanden bereits 74 mutmaßlich ausgesetzte Katzen ihren unfreiwilligen Weg in unsere Obhut. Viele von ihnen sind bei ihrer Ankunft stark unterernährt, schwach oder krank. Sie wissen nicht, wo sie sind und weshalb sie auf einmal nicht mehr nach Hause können.

Neben der emotionalen Pflege der kleinen Katzenherzen benötigen die meisten Tiere auch intensive medizinische Hilfe. Mit ihrer Spende können Sie nicht nur Hoffnung auf den nächsten Frühling schenken, sondern auch darauf, dass unsere Schützlinge ihren zweiten Frühling und die Liebe einer neuen Familie erfahren dürfen.

Püppi findet bei ihren Tierpflegenden nicht nur Betreuung, sondern auch Liebe

Wo Leid mitgetragen wird, hat Hoffnung Raum zu wachsen

Mit großen Augen blickt Püppi von ihrem Katzenbettchen auf, als wollte sie fragen: „Gibt es noch Hoffnung?“ Die sanfte Katzenseele kam im Januar 2026 als Fundtier zu uns. Mit mehr als elf Jahren verlor die kleine Dame ihr Zuhause und fand sich völlig hilflos auf der Straße wieder. Was die zarte schwarze Katze nun braucht, sind Menschen mit Herz, die sie auf ihrem Weg begleiten und sagen: „Ich sehe dich, Püppi – und ich lasse dich nicht allein. Wir schaffen das.“ Denn die zurückhaltende Madame leidet zusätzlich an noch ungeklärten Hautproblemen und Fellausfall.

Wochenlang kämpft der kleine Nachtschatten nun bereits gegen ihre Erkrankung, erträgt still ihr juckendes Fellchen und freut sich über zarte Zuneigung. Spezialfutter, um Allergien auszuschließen und viele Besuche in unserer hauseigenen Tierarztpraxis lässt sie vorbildlich über sich ergehen. Püppi drängt sich nicht in den Vordergrund, sie fordert nichts ein – sie gibt die Hoffnung nicht auf. Mittlerweile hat die Süße ihren Tierpflegenden sanft ihr Herz geschenkt. Püppi schnurrt, genießt vorsichtiges Streicheln und schaut sie an, als wollte sie sagen: „Ich vertraue Dir, Du hast recht, wir schaffen das.“

Ein Schicksal, viele Opfer

Unsere kleine Kämpferin Püppi steht stellvertretend für das Schicksal vieler Tiere . Aussetzungen, verlassen werden, Hoffnungslosigkeit und Angst machen auch vor den kleinsten Tierseelen keinen Halt. Erst Anfang März fanden tierliebe Menschen fünf Katzenkinder, die in einer grauen Kiste auf einem Bauernhof ausgesetzt worden waren. Sie wurden einfach entsorgt, als wären sie keine fühlenden, lebenden Wesen. Mit liebevoller Pflege und medizinischer Versorgung sind die zarten Kätzchen, die bei uns als Maunzieur, Miaudemoiselle, Schnurrbert, Schurrsula und Maurizio nun wohlauf, gechippt, geimpft und dürfen einem ganzen Katzenleben entgegenblicken – hoffentlich auch bald in einem liebevollen Für-immer-Zuhause.

Angst und Hoffnungslosigkeit sind keine Frühlingsgefühle

Durch die am 01. Januar 2026 endlich eingetretene Katzenschutzverordnung nach der Freigängerkatzen, die älter als fünf Monate sind, verpflichtend kastriert, per Mikrochip kennzeichnet und in einem Haustierregister (z.B. Findefix) registriert werden müssen, erhoffen wir uns für die Zukunft eine schnellere Rückführung von Katzen in ihr Zuhause, weniger ungewollten Nachwuchs und Zuordnung Verantwortlicher bei Aussetzungen. Alles in allem hoffen wir auf ein Ende vermeidbaren Leides!

Ihre Spende kann die Geschichte vieler Schützlinge umschreiben – für ältere, kranke Kätzchen wie Püppi bis hin zu den Kleinsten, wie unseren Fundkitten. Sie helfen uns, den verlassenen Tieren nicht nur eine Perspektive, Genesung und Liebe zu schenken, sondern eine Geschichte mit Happy End.

Lassen Sie uns gemeinsam die Hoffnung wiederherstellen, die ausgesetzte Tierherzen bereits verloren hatten. Sie haben es mehr als verdient! Vielen Dank für Ihre Unterstützung.

  • 40 Euro
    helfen uns dabei, eine Katze chippen zu lassen, damit sie registriert werden kann.
  • 54 Euro
    versorgen eine bedürftige Katze einen Monat lang mit dem Schmerzmittel Solensia.
  • 120 Euro
    decken die Grundimmunisierung inklusive aller Impfungen für Katzen.
  • 200 Euro
    ermöglichen die Kastration einer Katze, um die ungewollte Vermehrung und das Katzenleid zu stoppen.

So können Sie spenden