Beim KinderSonntag im Februar konnten wir uns wieder über viele tierfreundliche und interessierte Kids freuen. Insgesamt nahmen zehn Kinder teil, einige von ihnen zum ersten Mal. Aber auch einige, die schon oft dabei waren, trafen sich wieder am Sonntag im Grünen Saal, der dieses Mal zu einer Reise in die Welt der Eisbären und Robben einlud.
Zu Beginn begaben sich die Kinder auf eine Phantasiereise und flogen mit dem Flugzeug in den hohen Norden. Die Reise wurde von ruhigen Walgesängen begleitet. Bei der Landung in der Arktis waren sie froh, dass sie sich sehr warm angezogen hatten. Beim Betreten der Arktis begegneten sie einem älteren Mann, dessen Sprache sie nicht verstanden. Er begleitete sie ein Stück durch die Kälte auf dem Eis, bis sie in der Ferne eine Gestalt sahen … der Übergang zu den beeindruckenden Bewohnern der Arktis war damit geschafft und Julia begann mit dem Eisbären.
Die Kinder waren erstaunt, dass der Eisbär so große Tatzen hat, dass er sicher über das Eis laufen kann. Er zieht seine Jungen in einer Schneehöhle groß. Auch andere spannende Fakten konnten über die riesigen Bären geklärt werden: Wie viele Jungtiere bekommt ein Eisbär? Wie groß ist das Revier eines Eisbären? Und wo lebt der Eisbär eigentlich? Was frisst der Eisbär und wie geht er auf Jagd? Die Kinder hatten viele Fragen und waren sichtlich beeindruckt von den großen Raubtieren, die ausschließlich in der Arktis leben.
Und welche Tiere leben noch in der Arktis? Richtig, es sind Robbenarten wie Ringelrobben, Bartrobben, Sattelrobben und Klappmützen. Auch das Walross lebt in der Arktis. Aber wie können die Robben in den sehr kalten Meeren rund um den Nordpol nicht erfrieren? Um dies herauszufinden, beschäftigten wir uns mit der Haut der Robbe, die durch eine dicke Fettschicht, die sich „Blubber” nennt, bedeckt ist. Überhaupt hat die Robbe eine dicke Fettschicht, die sie wie eine warme Winterjacke vor dem eisigen Wasser und der Luft in der Arktis schützt.
Damit die Kinder eine Vorstellung vom Gewicht der Robbenarten bekommen, wurden verschiedene Bildkarten ausgelegt. Die Kids konnten das Gewicht der Robbenarten mit dem Gewicht verschiedener Gegenstände vergleichen. Wusstest Du zum Beispiel, dass eine Bartrobbe 200 bis 400 Kilogramm wiegt und somit so schwer ist, wie ein kleines Auto?

Wir nahmen die Reise wieder auf, indem wir uns mithilfe unseres Globus die Route in die Antarktis überlegten. Die Kinder stellten fest, dass sie einmal um die Erdkugel fliegen müssen, um zum Südpol und damit in die Antarktis zu gelangen und somit zu den Pinguinen. Die bekanntesten Pinguinarten, wie der Kaiserpinguin, der Adeliepinguin, der Felsenpinguin, der Königspinguin und der besonders hübsche Goldschopfpinguin, leben auf dem antarktischen Kontinent. Die Kinder erfuhren, dass die Pinguine, die auf dem Eis leben, ganz kalte Füße haben, damit sie nicht festfrieren. Um den Nachwuchs kümmern sich beide Elternteile. Das Ei wird auf den Füßen, meistens vom Pinguin-Vater, ausgebrütet und die Muttertiere gehen auf Jagd.
Lustig fanden die Kids, dass Pinguine an Land etwas tollpatschig sind, aber im Wasser geschickt. Sie nutzen ihre Flügel, um bis zu 30 km/h schnell zu schwimmen, und sind gute Jäger. Flügel? Ja, Pinguine haben Flügel, nutzen diese aber seit Millionen von Jahren nicht mehr zum Fliegen.

Nach so viel Wissen, Fragen, Austausch und Reisen war es Zeit, sich mit einem Spiel selbst in die Arktis zu begeben. Alle Kinder spielten kleine Pinguine, die auf einer immer kleiner werdenden Insel leben. Sie müssen ins Wasser springen, aber dort ist der Schwertwal (ein Kind) auf Jagd. Dieser versucht die Pinguine zu fangen, die sich nur auf der kleiner werdenden Insel retten können. Das gab ein ganz schönes Durcheinander und viel zu kichern.
In der Abschlussrunde stellte sich die Frage, was wir Menschen tun können, damit der besonders sensible Lebensraum der einzigartigen Tiere geschützt wird. Den Kindern war dieses Thema sehr wichtig und sie hatten sich bereits toll mit der Thematik Klimawandel beschäftigt und brachten schon viele prima Ideen mit: von Recycling und Mobiltelefone nicht nach kurzer Zeit zu erneuern, Altes wieder zu reparieren, weniger mit dem Flugzeug zu fliegen bis hin, im Alltag den Müll zu trennen.

Beim Basteln hatten die Kids mehrere Recyclingmaterialien zur Verfügung und konnten frei entscheiden, welches der Tiere, denen wir begegnet waren, sie basteln möchten … oder welchem Tier sie vielleicht noch begegnen möchten. Wunderbare Tiere sind entstanden! 😊
Spielerisch in die Welt der Tiere eintauchen! Der nächste KinderSonntag findet am 01. Februar 2026 (10-12 Uhr) statt.
Infos zum KinderSonntag
An jedem ersten Sonntag des Monats werden bei uns spannende Tierthemen behandelt. Von Elefanten über Pferde und Igel bis hin zu Kaulquappen ist alles dabei. Gemeinsam lernen wir die Tiere und ihren Lebensraum kennen oder erfahren Wissenswertes über artgerechte Heimtierhaltung und beantworten Fragen rund um unsere kleinen und großen tierischen Freunde.
Abschließend gibt es jedes Mal eine tolle Bastelüberraschung!
Der KinderSonntag ist für Kinder zwischen 7 und 11 Jahren geeignet.
Eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig. Wir freuen uns auf Euch!







