Pressemitteilung vom 14. Januar 2021

Update: Leider musste Lilo am 18. Januar 2021 aufgrund eines plötzlichen Multiorganversagens von ihrem Leiden erlöst werden. Wir sind sehr traurig, denn wir hätten ihr einen schönen Lebensabend gewünscht.

Der Hamburger Tierschutzverein von 1841 e. V. (HTV) bittet die Hamburger*innen um Mithilfe! Am 31.12.2020 (Donnerstag) wurde eine ca. 15 Jahre alte weibliche Katze allein in Hamburg-Horn aufgefunden. Ihr Fell war mit Filzklumpen übersät und das Tier massiv abgemagert.

Während der Corona-Pandemie zeichnet sich nicht nur in Hamburg ein Hühnertrend ab - mit gefährlichen Folgen für die Tiere, deren Anschaffung leider oft unüberlegt passiert. Eine besonders skrupellose Aussetzung von zehn Tieren verdeutlichte jüngst das Ausmaß der Gewissenlosigkeit gegenüber diesen Schützlingen. Wir suchen für unsere Verstoßenen jetzt ein artgemäßes Domizil.

Knapp eineinhalb Wochen ist es her, dass wir die ersten Rumis in Zusammenarbeit mit unserem neuen Kooperationspartner Tierhilfe Hoffnung e. V. zu uns ins Tierheim holen konnten - und Ihnen von der Ankunft berichteten. Amor, Ares, Arielle und Agathe haben sich mittlerweile toll eingelebt und suchen nun ihr liebevolles Zuhause. Hier erfahren Sie mehr!

Wir sind überglücklich, unsere Neuzugänge Ares, Amor, Arielle und Agathe vorzustellen. Die Vier kommen aus dem größten Tierheim der Welt, der rumänischen Smeura, und sind wohlbehalten bei uns im Tierheim angekommen.

Wir wollen wieder Hunden aus einem rumänischen Hundelager die Chance auf ein Leben in Sicherheit geben und starten mit neuem Partner, neuem Konzept und im Einvernehmen mit dem Bezirksamt Hamburg-Mitte. Die ersten Rumis erwarten wir schon morgen! Helfen Sie uns dabei, unsere neuen Schützlinge bestmöglich zu versorgen. Wir sind für Ihre finanzielle Unterstützung dankbar!

Der HTV begrüßt die heutige Pressemitteilung der Hamburger Behörde für Justiz und Verbraucherschutz, die ausdrücklich davon abrät, Tiere zu Weihnachten zu verschenken. Gerade der Welpenhandel hat erschreckende Ausmaße angenommen. Hierzu kommt auch Janet Bernhardt, 1. Vorsitzende des HTV, zu Worte. Die Pressemitteilung finden Sie hier auf unserer Website veröffentlicht:

Pressemitteilung vom 1. Dezember 2020

Die Proteste um den jungen Ochsen Goofy werden immer lauter. Nachdem Goofy zum Abschluss eines Hamburger Schulprojektes geschlachtet werden sollte, wird er nun stattdessen im Museumsdorf Volksdorf zum Zugochsen umgeschult und vermutlich in wenigen Jahren trotzdem getötet. Besonders brisant: Dem Hamburger Tierschutzverein von 1841 e. V. (HTV) liegt ein Hinweis zur Tiermisshandlung im Museumsdorf Volksdorf vor. Auch die vereinsinterne Tierschutzberatung ermittelte.

Update: Goofy wird - zumindest vorerst - nicht auf der Schlachtbank enden. Das hat die Schule heute Abend (27.11.) in einer Mitteilung an die Presse erklärt. Er wird im Museumsdorf Volksdorf stattdessen zum Zugochsen umgeschult, heißt es in der Mitteilung. Die Schule kritisiert den öffentlichen Druck, der so groß geworden sei, dass sich "der pädagogische Schutzraum für die betroffenen Schülerinnen und Schüler nicht mehr gewährleisten" ließe. Hierzu müssen wir klarstellen, dass u.a. der Erdlingshof - ein Lebenshof für ausgediente sogenannte Nutztiere - bereits seit mehr als einem Jahr versucht hat, mit allen Beteiligten friedlich und konstruktiv in einen Dialog zu gehen - vergeblich.