Tierschutz-Blog
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Unser Dachverband, der Deutsche Tierschutzbund, hat Klage gegen die Bundesrepublik, vertreten durch das Bundeslandwirtschaftsministerium, namentlich Bundesminister Alois Rainer, beim Verwaltungsgericht Köln eingereicht. Hintergrund ist die seit Jahren unzureichende Unterstützung von Tierheimen und tierheimähnlichen Einrichtungen durch den Bund.
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Pressemeldung vom 13.05.2026
Unser Dachverband Deutscher Tierschutzbund kritisiert, dass die Bundesregierung keine Angaben über die Zahl der „Falltiere“ in der deutschen Landwirtschaft machen kann. Auf eine Kleine Anfrage (Drucksache 21/4071) zu den Sterblichkeitsraten von Schweinen, Hühnern und Co. erklärte die Bundesregierung, entsprechende Daten lägen ihr nicht vor. Damit fehlt – mit Ausnahme von Rindern, bei denen jährlich etwa 500.000 Tiere verenden – ein grundlegender Überblick darüber, wie viele Tiere, die für die Lebensmittelproduktion gehalten werden, die Schlachtung gar nicht erst erreichen, sondern verenden oder notgetötet werden müssen.
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Zum heutigen "Internationalen Tag des Versuchstiers" fordern wir mit unserem Dachverband Deutscher Tierschutzbund die tierversuchsfreie Wissenschaft massiv zu fördern und den Ausstieg aus Tierversuchen einzuleiten. Leid und Tod von Millionen Tieren pro Jahr, die in Versuchen zum Einsatz kommen oder als sogenannte Überschusstiere getötet werden, könnte so ein Ende haben. In den Laboren der Zukunft entwickeln visionäre Forscher bereits Technologien, die präzisere Ergebnisse liefern als Tierversuche – das zeigt auch die neue Kino-Dokumentation „Future Science“ und gibt damit einen entscheidenden Impuls.
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Eine aktuelle Studie der Pariser Universität Sorbonne* zeigt erstmals umfassend: Die massenhafte Jagd auf heimische Wildtiere wie Füchse, Marder oder Rabenvögel ist nicht nur sehr kostspielig, sondern sowohl als Mittel der Bestandsregulierung als auch zur Vermeidung von Schäden wirkungslos und ökonomisch ineffizient. Vielmehr scheinen die Tötungen zerstörerisch in wichtige Öko-Prozesse einzugreifen. Unser Dachverband bewertet die Studie als wegweisende Analyse, die der Argumentation der Jägerschaft auch hierzulande jegliche Grundlage entzieht – und ruft zum Umdenken im Umgang mit Wildtieren auf: Statt pauschaler Bejagung brauche es ein umfassendes evidenzbasiertes Wildtiermanagement unter Einbezug ökologischer, finanzieller und ethischer Aspekte, das auf Prävention und Vergrämung setze.
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Mähroboter stellen für Igel, aber auch für Reptilien und Amphibien eine erhebliche Gefahr dar. Die Geräte erkennen die Tiere nur unzureichend und verletzen sie zum Teil schwer, sogar tödlich. In Hamburg ist der Betrieb von Mährobotern seit Ende September 2025 nur eingeschränkt zulässig - wie auch in einigen anderen Kommunen. Zwölf Tier-, Natur- und Artenschutzorganisationen haben sich nun mit einem offenen Brief an Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer sowie Bundesumweltminister Carsten Schneider gewandt - darunter auch unser Dachverband Deutscher Tierschutzbund: Gemeinsam fordern die Verbände ein bundesweites Nachtfahrverbot für Mähroboter. Dieses hatte kürzlich auch der Deutsche Städtetag gefordert.
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Der Hamburger Tierschutzverein von 1841 e.V. gehört zu den Unterzeichnenden des folgenden Brandbriefs, mit dem die politisch Verantwortlichen aufgefordert werden, rechtssichere und praktikable Qualitätsstandards für den Tierimport aus dem Ausland umzusetzen. Ziel ist eine seriöse, gut organisierte Auslandstierschutzarbeit, die weder Tiere gefährdet, noch die hiesigen Tierschutzstrukturen überlastet. Hintergrund ist der Tod eines importierten, an Tollwut gestorbenen Hundes.
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Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer hat sich heute in einem Interview (Quelle: Rheinische Post) zu aktuellen Tierschutzthemen geäußert. Dabei sprach er u.a. über die geplante Videoüberwachung auf Schlachthöfen sowie über die finanzielle Unterstützung von Tierheimen. Dazu kommentiert Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes:
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Zum heutigen "Tag der streunenden Katze" müssen wir wieder einmal auf das Leid der Katzen auf Hamburgs Straßen aufmerksam machen: Unser Katzenrettungsteam aus haupt - und ehrenamtlichen Helfenden hat immer noch alle Hände voll zu tun, um das Elend der Streuner zu lindern. Wir setzen daher auf die Katzenschutzverordnung, die in Hamburg ab dem 1. Januar 2026 gilt - und mit Chip-, Registrierungs- und Kastrationspflicht für alle Freigängerkatzen hoffentlich dazu beiträgt, die Flut an Streunerkatzen zu minimieren.
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Anlässlich des Welttierschutztages am 4. Oktober erinnert unser Dachverband, der Deutsche Tierschutzbund, die Bundesregierung daran, ihrer verfassungsmäßigen Pflicht nachzukommen und den Tierschutz als Staatsziel endlich ernsthaft umzusetzen. Unter dem diesjährigen Motto „Tierschutz ist Regierungspflicht“ fordert der Tierschutzbund, die im Koalitionsvertrag festgeschriebenen Versprechen unverzüglich einzulösen und sich für den Tierschutz stark zu machen.
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Noch immer werden Affen in deutschen Laboren für Tierversuche verwendet. 1.676 nicht-menschliche Primaten mussten allein im Jahr 2023 leiden – für schmerzhafte Experimente und gesetzlich vorgeschriebene Tests bei einem Leben hinter Gittern. Unser Dachverband, der Deutsche Tierschutzbund, fordert den Ausstieg aus Tierversuchen und unterstützt die Bundestagspetition „Abschaffung von Tierversuchen an Affen“, initiiert von Ärzte gegen Tierversuche und PETA Deutschland.
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