Tierschutz-Blog
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In einem Brandbrief an die Bundesregierung fordert der Deutsche Tierschutzbund zusammen mit allen Landestierschutzverbänden und 775 Mitgliedsvereinen eine bundesweite Kastrationspflicht für Katzen mit unkontrolliertem Freilauf. Diese stellt den entscheidenden Schlüssel dar, um die Population der Millionen Straßenkatzen in Deutschland langfristig zu reduzieren, Tierleid zu verhindern sowie Tierschutzvereine zu entlasten. Den Brandbrief übergaben die Tierschützer gestern in Berlin an die Bundestierschutzbeauftragte und Parlamentarische Staatssekretärin im Bundeslandwirtschaftsministerium, Silvia Breher.
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Zum Weltkatzentag (8. August) veröffentlicht unser Dachverband, der Deutsche Tierschutzbund, seinen neuen „Großen Katzenschutzreport“ und schlägt Alarm: Das Leid der Straßenkatzen in Deutschland hat ein dramatisches Ausmaß erreicht. Tierschutzvereine sind bundesweit am Limit - auch wir müssen immer wieder Aufnahmestopps verhängen, weil unsere Kapazitäten erreicht sind. Der Tierschutzbund fordert die Bundesregierung deshalb erneut auf, eine bundesweite Kastrationspflicht für Freigängerkatzen einzuführen. Rückenwind erhält diese Forderung aus der Bevölkerung: Eine Mehrheit der Katzenhaltenden befürwortet eine entsprechende Regelung.
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Viele Menschen begegnen im Sommerurlaub erstmals bewusst Straßenkatzen – etwa in Griechenland, Kroatien, Italien oder der Türkei. Dadurch entsteht oft der Eindruck, Straßenkatzen seien vor allem ein Problem anderer Länder. Doch auch in Deutschland kämpfen mehrere Millionen Katzen ohne menschliche Fürsorge auf der Straße ums Überleben - die Tiere leben im Verborgenen. Unser Dachverband, der Deutsche Tierschutzbund mahnt, dass sich das Leid der Streuner zu einem der größten unbemerkten Tierschutzprobleme im Land entwickelt. Auch in unserer Stadt gibt es älteren Schätzungen zufolge 10.000 Straßenkatzen - wahrscheinlich sind es aber viel mehr. Unser Tierrettungsteam kümmert sich mit ehrenamtlicher Unterstützung um die Streuner auf Hamburgs Straßen.
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Unser Dachverband, der Deutsche Tierschutzbund, hat Klage gegen die Bundesrepublik, vertreten durch das Bundeslandwirtschaftsministerium, namentlich Bundesminister Alois Rainer, beim Verwaltungsgericht Köln eingereicht. Hintergrund ist die seit Jahren unzureichende Unterstützung von Tierheimen und tierheimähnlichen Einrichtungen durch den Bund.
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Pressemeldung vom 13.05.2026
Unser Dachverband Deutscher Tierschutzbund kritisiert, dass die Bundesregierung keine Angaben über die Zahl der „Falltiere“ in der deutschen Landwirtschaft machen kann. Auf eine Kleine Anfrage (Drucksache 21/4071) zu den Sterblichkeitsraten von Schweinen, Hühnern und Co. erklärte die Bundesregierung, entsprechende Daten lägen ihr nicht vor. Damit fehlt – mit Ausnahme von Rindern, bei denen jährlich etwa 500.000 Tiere verenden – ein grundlegender Überblick darüber, wie viele Tiere, die für die Lebensmittelproduktion gehalten werden, die Schlachtung gar nicht erst erreichen, sondern verenden oder notgetötet werden müssen.
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Zum heutigen "Internationalen Tag des Versuchstiers" fordern wir mit unserem Dachverband Deutscher Tierschutzbund die tierversuchsfreie Wissenschaft massiv zu fördern und den Ausstieg aus Tierversuchen einzuleiten. Leid und Tod von Millionen Tieren pro Jahr, die in Versuchen zum Einsatz kommen oder als sogenannte Überschusstiere getötet werden, könnte so ein Ende haben. In den Laboren der Zukunft entwickeln visionäre Forscher bereits Technologien, die präzisere Ergebnisse liefern als Tierversuche – das zeigt auch die neue Kino-Dokumentation „Future Science“ und gibt damit einen entscheidenden Impuls.
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Eine aktuelle Studie der Pariser Universität Sorbonne* zeigt erstmals umfassend: Die massenhafte Jagd auf heimische Wildtiere wie Füchse, Marder oder Rabenvögel ist nicht nur sehr kostspielig, sondern sowohl als Mittel der Bestandsregulierung als auch zur Vermeidung von Schäden wirkungslos und ökonomisch ineffizient. Vielmehr scheinen die Tötungen zerstörerisch in wichtige Öko-Prozesse einzugreifen. Unser Dachverband bewertet die Studie als wegweisende Analyse, die der Argumentation der Jägerschaft auch hierzulande jegliche Grundlage entzieht – und ruft zum Umdenken im Umgang mit Wildtieren auf: Statt pauschaler Bejagung brauche es ein umfassendes evidenzbasiertes Wildtiermanagement unter Einbezug ökologischer, finanzieller und ethischer Aspekte, das auf Prävention und Vergrämung setze.
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Mähroboter stellen für Igel, aber auch für Reptilien und Amphibien eine erhebliche Gefahr dar. Die Geräte erkennen die Tiere nur unzureichend und verletzen sie zum Teil schwer, sogar tödlich. In Hamburg ist der Betrieb von Mährobotern seit Ende September 2025 nur eingeschränkt zulässig - wie auch in einigen anderen Kommunen. Zwölf Tier-, Natur- und Artenschutzorganisationen haben sich nun mit einem offenen Brief an Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer sowie Bundesumweltminister Carsten Schneider gewandt - darunter auch unser Dachverband Deutscher Tierschutzbund: Gemeinsam fordern die Verbände ein bundesweites Nachtfahrverbot für Mähroboter. Dieses hatte kürzlich auch der Deutsche Städtetag gefordert.
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Der Hamburger Tierschutzverein von 1841 e.V. gehört zu den Unterzeichnenden des folgenden Brandbriefs, mit dem die politisch Verantwortlichen aufgefordert werden, rechtssichere und praktikable Qualitätsstandards für den Tierimport aus dem Ausland umzusetzen. Ziel ist eine seriöse, gut organisierte Auslandstierschutzarbeit, die weder Tiere gefährdet, noch die hiesigen Tierschutzstrukturen überlastet. Hintergrund ist der Tod eines importierten, an Tollwut gestorbenen Hundes.
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Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer hat sich heute in einem Interview (Quelle: Rheinische Post) zu aktuellen Tierschutzthemen geäußert. Dabei sprach er u.a. über die geplante Videoüberwachung auf Schlachthöfen sowie über die finanzielle Unterstützung von Tierheimen. Dazu kommentiert Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes:
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