Tierschutz-Blog
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Eine aktuelle Studie der Pariser Universität Sorbonne* zeigt erstmals umfassend: Die massenhafte Jagd auf heimische Wildtiere wie Füchse, Marder oder Rabenvögel ist nicht nur sehr kostspielig, sondern sowohl als Mittel der Bestandsregulierung als auch zur Vermeidung von Schäden wirkungslos und ökonomisch ineffizient. Vielmehr scheinen die Tötungen zerstörerisch in wichtige Öko-Prozesse einzugreifen. Unser Dachverband bewertet die Studie als wegweisende Analyse, die der Argumentation der Jägerschaft auch hierzulande jegliche Grundlage entzieht – und ruft zum Umdenken im Umgang mit Wildtieren auf: Statt pauschaler Bejagung brauche es ein umfassendes evidenzbasiertes Wildtiermanagement unter Einbezug ökologischer, finanzieller und ethischer Aspekte, das auf Prävention und Vergrämung setze.
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Mähroboter stellen für Igel, aber auch für Reptilien und Amphibien eine erhebliche Gefahr dar. Die Geräte erkennen die Tiere nur unzureichend und verletzen sie zum Teil schwer, sogar tödlich. In Hamburg ist der Betrieb von Mährobotern seit Ende September 2025 nur eingeschränkt zulässig - wie auch in einigen anderen Kommunen. Zwölf Tier-, Natur- und Artenschutzorganisationen haben sich nun mit einem offenen Brief an Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer sowie Bundesumweltminister Carsten Schneider gewandt - darunter auch unser Dachverband Deutscher Tierschutzbund: Gemeinsam fordern die Verbände ein bundesweites Nachtfahrverbot für Mähroboter. Dieses hatte kürzlich auch der Deutsche Städtetag gefordert.
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Der Hamburger Tierschutzverein von 1841 e.V. gehört zu den Unterzeichnenden des folgenden Brandbriefs, mit dem die politisch Verantwortlichen aufgefordert werden, rechtssichere und praktikable Qualitätsstandards für den Tierimport aus dem Ausland umzusetzen. Ziel ist eine seriöse, gut organisierte Auslandstierschutzarbeit, die weder Tiere gefährdet, noch die hiesigen Tierschutzstrukturen überlastet. Hintergrund ist der Tod eines importierten, an Tollwut gestorbenen Hundes.
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Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer hat sich heute in einem Interview (Quelle: Rheinische Post) zu aktuellen Tierschutzthemen geäußert. Dabei sprach er u.a. über die geplante Videoüberwachung auf Schlachthöfen sowie über die finanzielle Unterstützung von Tierheimen. Dazu kommentiert Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes:
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Zum heutigen "Tag der streunenden Katze" müssen wir wieder einmal auf das Leid der Katzen auf Hamburgs Straßen aufmerksam machen: Unser Katzenrettungsteam aus haupt - und ehrenamtlichen Helfenden hat immer noch alle Hände voll zu tun, um das Elend der Streuner zu lindern. Wir setzen daher auf die Katzenschutzverordnung, die in Hamburg ab dem 1. Januar 2026 gilt - und mit Chip-, Registrierungs- und Kastrationspflicht für alle Freigängerkatzen hoffentlich dazu beiträgt, die Flut an Streunerkatzen zu minimieren.
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Anlässlich des Welttierschutztages am 4. Oktober erinnert unser Dachverband, der Deutsche Tierschutzbund, die Bundesregierung daran, ihrer verfassungsmäßigen Pflicht nachzukommen und den Tierschutz als Staatsziel endlich ernsthaft umzusetzen. Unter dem diesjährigen Motto „Tierschutz ist Regierungspflicht“ fordert der Tierschutzbund, die im Koalitionsvertrag festgeschriebenen Versprechen unverzüglich einzulösen und sich für den Tierschutz stark zu machen.
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Noch immer werden Affen in deutschen Laboren für Tierversuche verwendet. 1.676 nicht-menschliche Primaten mussten allein im Jahr 2023 leiden – für schmerzhafte Experimente und gesetzlich vorgeschriebene Tests bei einem Leben hinter Gittern. Unser Dachverband, der Deutsche Tierschutzbund, fordert den Ausstieg aus Tierversuchen und unterstützt die Bundestagspetition „Abschaffung von Tierversuchen an Affen“, initiiert von Ärzte gegen Tierversuche und PETA Deutschland.
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Wir durften sie bei uns im Tierheim und auf dem Tierschutzpolitischen Kongress der GRÜNEN als fachlich kompetent erleben: Die Bundestierschutzbeauftrage Ariane Kari hatte noch viel auf ihrer Tierschutzagenda - und wir hofften, sie hätte Gelegenheit, noch vieles auf den Weg zu bringen. Wir sind daher ganz bei Thomas Schröder, Präsident unseres Dachverbandes Deutscher Tierschutzbund e.V., für den das Ausscheiden von Ariane Kari einem "tierschutzpolitischen Beben" nahekommt. Mit dieser Entscheidung habe der Bundesminister Vertrauen bei den Tierschützenden verspielt, denn die Tierschutzgemeinschaft sei keine Randgruppe, sondern repräsentiere große Teile der Gesellschaft, so Schröder. Die Ernennung der neuen Tierschutzbeauftragten Silvia Breher kommentiert er wie folgt:
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Pressemitteilung vom 14.07.2025
Um die Vermittlung von Tierheimhunden zu stärken, soll das Hundesteuergesetz geändert und Tierheimhunde aus Hamburg von der Hundesteuer befreit werden. Ein entsprechender Antrag der Hamburger CDU-Bürgerschaftsfraktion wird jetzt vom Senat geprüft – auch wie ein gemeinsamer Zusatzantrag der Regierungsfraktionen von SPD und Grünen, der auch zeitliche Befristung der Steuerbefreiung für bestimmte Hunde ins Auge fasst. Der HTV befürwortet eine Hundesteuer-Befreiung als Adoptionsanreiz grundsätzlich sehr – diese sollte jedoch für alle Hunde aus dem Tierschutz gelten.
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Pressemitteilung vom 17.07.2025
Vor dem Hintergrund der jüngsten Fälle von Tötungen gesunder Tiere in deutschen Zoos macht der Deutsche Tierschutzbund darauf aufmerksam, dass es sich nicht um Einzelfälle handelt, sondern die Einrichtungen und das Konzept Zoo in seiner derzeitigen Form grundsätzlich an Grenzen stoßen. Unser Dachverband warnt eindringlich davor, das Töten als Teil des üblichen Populationsmanagements zu etablieren. Statt an der Zucht auf Überschuss festzuhalten - und so wiederkehrende Tötungen kalkuliert in Kauf zu nehmen – sei dringend ein Kurswechsel geboten, der die Verantwortung gegenüber dem individuellen Tier ebenso stärker in den Fokus rücke wie den Schutz der eigentlichen Lebensräume in der Natur.
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