Kein Monat ohne HelpDays! Schließlich gibt es im Tierheim an allen Ecken und Enden genug zu tun. Man muss sich nur Zeit nehmen und die Aufgaben erläutern, Teams mit Equipment ausstatten und die Einsätze betreuen. Dann wird man doppelt und dreifach belohnt!
Die JOBLINGE Hanse besuchte uns im Rahmen ihres JOBLINGE Kompass-Programms im August direkt zweimal. Sie begleiten junge Menschen mit Fluchthintergrund auf ihrem Weg in die Ausbildung. Ein Teil ihres Programms stellt soziales Engagement dar, wobei die Teilnehmenden für ein paar Stunden ehrenamtlich anpacken – als Dankeschön an die Gesellschaft und um praktische Erfahrungen zu sammeln.
Der erste Termin startete mit 10 Helfenden. Wir teilten das Team in zwei Gruppen auf, wovon beide in der Gartenarbeit tätig wurden. Die erste Gruppe wurde auf unserer Koppel mit Unterstand aktiv. Da wir vor einigen Wochen das Glück hatten und unser Schaf Phili zu ihrer neuen Herde vermitteln konnten, sollte dieser Bereich wieder etwas aufgehübscht werden. Die Helfenden schnappten sich also Harke, Spaten und Heugabel und entfernten viel Gestrüpp, um der Fläche mit dem Rasenmäher anschließend den letzten Schliff zu verpassen.
Die zweite Gruppe nahm sich dem Bereich hinter unserem Katzenhaus bei unserem sogenannten Pfotengetümmel an. Sie sorgten mit der Entfernung jeder Menge Beikraut dafür, dass der Weg für alle Mitarbeitenden und Besuchenden wieder frei von Stolperfallen war.
Zwei Tage später kam das zweite Team vorbei und auch dieses teilten wir in zwei Gruppen ein. Es galt einerseits, zwei Grünflächen für eine Bepflanzung mit Blumen, Stauden und Sträuchern, die für Insekten und Vögel nahrhaft sind, vorzubereiten. Andererseits waren zwei Ausläufe neben unserer Koppel für den Bezug weiterer Tiere herzurichten. Beide Trupps zogen mit allerlei Werkzeug und Schubkarre los. Die kleinen Areale wurden komplett umgegraben und stehen für die Bepflanzung bereit. In den beiden Ausläufen neben der Koppel wurde fleißig gemäht und die „Macht“ der Brombeeren und angehenden Ahornbäume beschnitten, um Platz zu haben und Tiere sicher unterzubringen bzw. sicher arbeiten zu können. Es blieb sogar noch Zeit übrig, unsere Ersatz-Schweineunterkunft hinter der Koppel einem Kahlschlag zu unterziehen, denn hier gab es gar kein Durchkommen mehr: Der reinste Dschungel! Ein gutes Stück Arbeit wurde vorgelegt, aber es durfte noch etwas für das nächste Team übrigbleiben.
Zum Abschluss des Tages als Lohn für die Mühen gab es eine Führung über unser Tierheimgelände und die verschiedenen Tierhäuser. Dabei stellten wir nicht nur viele Tiere vor, sondern erläuterten natürlich die verschiedenen Job-Möglichkeiten bei uns und legten den Fokus auf die beiden Ausbildungswege, die man bei uns begehen kann. Vielleicht sehen wir die eine oder andere Person als Azubis wieder? Wir danken den Joblingen für ihren tatkräftigen Einsatz und das Interesse an unserer Arbeit! Im Oktober soll es weitergehen.

Eine Woche später stand mit den Mitarbeitenden des HENRI Hotel Hamburg der nächste HelpDay vor der Tür. Hochmotiviert kamen sieben Mitarbeitende des Hotels zu uns ins Tierheim, um mindestens genauso tatkräftig anzupacken.
Auch dieses Team teilte sich in zwei Gruppen auf. Eine Gruppe unterstütze unsere Sozialstation und nahm sich dort den Podesten in den Hundeausläufen an: Die alten Holzplatten wurden entfernt und neue befestigt, sodass unsere Vierbeiner noch lange einen schönen und sicheren Ausblick genießen können. Da die Helfenden die Aufgabe so fleißig und schnell fertigstellten, bereiteten sie anschließend noch unser Schweinegehege zu Ende auf. Vorbereitet sind wir nun!
Die zweite Gruppe unterstützte unser Tierheim mit jeder Menge Gartenarbeit. Sie entfernte Beikraut von den Wegen und aus den Beeten, wenn es problematisch ist (wie Kletten), und beseitigte damit potenzielle Gefahrenstellen für unsere Tiere wie auch für unsere Gassigehenden.
Im Anschluss an den fleißigen und erfolgreichen Einsatz gab es für die HENRI Mitarbeitenden einen Rundgang über das Tierheim-Gelände mit einem Blick in Abteilungen, die unseren Gästen sonst eigentlich verwehrt bleiben. Vor allem bei den exotischen Tieren hatten unsere Helfenden Glück, da die stellvertretende Leiterin des Kleintier- Exotenhauses zugegen war und sich ein wenig Zeit für Fragen und Geschichten nehmen konnte.
Wir sagen 𝗗𝗔𝗡𝗞𝗘 für die tolle Unterstützung und das überaus große Interesse an unserer Arbeit!








