Auch in diesem Jahr forderten die Osterfeuer in Hamburg wieder ihre tierischen Opfer. Zwei Feldhasenkinder kamen knapp gerettet vor den Flammen in unsere Obhut. Ein Mümmelchen trug Verbrennungen davon, beide standen unter Schock und hatten Atemwegsprobleme durch den Rauch.
Bereits einige Wochen im Voraus errichtete und nicht umgeschichtete Osterfeuer werden oft zum Scheiterhaufen für eine ganze Vielzahl an Tieren, die diese als Versteck nutzen. Zwei Hasenwaisen wurden in der Folge dieses Jahr bei uns aufgenommen - einer mit äußeren Verbrennungen.
Die beiden eingelieferten Hasenkinder wurden von tierlieben Menschen zu uns gebracht, die Häschen waren gerade noch rechtzeitig aus dem Feuer gehoppelt, doch eines hatte bereits Feuer gefangen.

Die bei uns eingelieferten Tiere wurden in der hauseigenen tierärztlichen Praxis versorgt und von den Tierpflegenden wieder aufgepäppelt. Beide Hoppelchen überlebten, doch die Dunkelziffer der Osterfeueropfer ist hoch, da die meisten nicht mehr rechtzeitig geborgen werden können und so unbemerkt verbrennen.
Flammenopfer müssen nicht sein! Verzicht auf ein Osterfeuer oder Beherzigen unserer Hinweise kann Tierleben retten und schwere Verletzungen vermeiden. Herzlichen Dank im Namen der Tiere!






