Zur Hauptsaison sind es bis zu 220 Katzen, um die sich Anja Ohlerich und ihre Kolleginnen im Neuen Katzenhaus kümmern. Oberstes Ziel - neben der bestmöglichen Versorgung der Tiere - ist es, die Samtpfoten so schnell es geht in ein liebevolles neues Zuhause zu vermitteln. Dabei gilt es, den Interessierten genau zuzuhören, aber auch bei den Miezen genau hinzusehen, welche speziellen Bedürfnisse sie haben. Nur so lässt sich ein menschliches Pendant für die schnurrenden Schützlinge finden. Mit Beginn der Corona-Pandemie hat sich der Umgang mit potenziellen Frauchen und Herrchen stark verändert. Statt nur in persönlichen Gesprächen, können die Tierpflegerinnen und Tierpfleger jetzt über Telefonate, Fragebögen und E-Mails im Vorfeld schon einschätzen, ob eine gute Vermittlung möglich ist, was sich als äußerst effektiv erwiesen hat.

Da das Alte Katzenhaus, inklusive Isolationsstation und OP-Bereich, absackt, ist es gesperrt und somit für die Unterbringung und Versorgung der rund 150 Katzen gesperrt. Die Samtpfoten sind vorübergehend im Neuen Katzenhaus untergebracht, die Tiere aus der Isolation unter Einhaltung der strengen Isolationsvorschriften auf weitere Tierhäuser verteilt. Operationen finden momentan eingeschränkt an einem anderen Ort auf dem Tierheimgelände statt.