Thomas Schröder besucht unser Tierheim und unseren Vorstand

Freudiger Besuch vom Präsident des Deutschen Tierschutzbundes Thomas Schröder im HTV (v.l.): Vorstandsmitglied Katharina Woytalewicz, Geschäftsführerin Petra Hoop, tierärztliche Leitung Dr. Urte Inkmann, 2. Vorsitzende Dr. Gabriele Waniorek-Goerke und unsere 1. Vorsitzende Janet Bernhardt.Freudiger Besuch vom Präsident des Deutschen Tierschutzbundes Thomas Schröder im HTV (v.l.): Vorstandsmitglied Katharina Woytalewicz, Geschäftsführerin Petra Hoop, tierärztliche Leitung Dr. Urte Inkmann, 2. Vorsitzende Dr. Gabriele Waniorek-Goerke und unsere 1. Vorsitzende Janet Bernhardt.Der Präsident des Deutschen Tierschutzbundes Thomas Schröder hat uns im Tierheim besucht und sich mit unserem Vorstand über aktuelle Entwicklungen sowie Bedarfe ausgetauscht. Zwei der zentralen Themen waren die dringend notwendige Flächenerweiterung und der marode Zustand unseres Alten Katzenhauses.

Das Wiedersehen startete mit einer Führung durch unser Tierheim. Bei der Begehung des Alten Katzenhauses konnte sich Thomas Schröder selbst ein Bild der prekären baulichen Lage machen, die dazu geführt hat, dass sowohl die Unterbringung für etwa 150 Katzen, als auch die Isolationsstationen und der gesamte OP-Bereich einschließlich neuem Röntgengerät nicht mehr nutzbar sind. „Der Zustand ist für die Tiere, die Angestellten und den Tierschutz eine Katastrophe. Es ist einer Stadt wie Hamburg unwürdig, das Tierheim mit diesen gravierenden baulichen Problemen allein zu lassen, die sich direkt auf den Tierheimbetrieb und somit auf die Leistungen, die der Hamburger Tierschutzverein für die Stadt übernimmt, auswirken“, kritisiert Thomas Schröder.

Thomas Schröder im Alten Katzenhaus: "Dieser Zustand ist einer Stadt wie Hamburg unwürdig."Thomas Schröder im Alten Katzenhaus: "Dieser Zustand ist einer Stadt wie Hamburg unwürdig."Unsere 2. Vorsitzende Dr. Gabriele Waniorek-Goerke: "Diese 2.600 qm große Fläche ist nicht bebaubar."Unsere 2. Vorsitzende Dr. Gabriele Waniorek-Goerke: "Diese 2.600 qm große Fläche ist nicht bebaubar."

„Ein weiteres Thema, das uns Sorge bereitet, ist die für uns dringend notwendige Flächenerweiterung“, erläutert unsere 2. Vorsitzende Dr. Gabriele Waniorek-Goerke bei der Begehung der 2.600 qm großen Fläche, die uns die Freie und Hansestadt Hamburg kürzlich zugesprochen hat. „Diese Fläche wäre zumindest ein Anfang, um mit Neubauten zu beginnen, darf jedoch nicht ohne Weiteres bebaut werden“, betont sie. Hier werden auch in Zukunft viele intensive Gespräche mit der Hamburger Politik und allen voran mit Verbraucherschutzsenatorin Anna Gallina nötig sein. Thomas Schröder bot dafür seine Unterstützung an.

Unser Eduardt freute sich über den unerwarteten Besuch.Unser Eduardt freute sich über den unerwarteten Besuch.Bei der Führung durch unser Tierheim lernte der Präsident des Deutschen Tierschutzbundes auch einige unserer Schützlinge kennen. Besonders begeistert war er von der bunten singfreudigen Vogelschar, die sich trotz des Regenwetters in den Außenvolieren unseres Kleintierhauses aufhielt und schillernd das Grau vertrieb. Unser munteres Minischwein Eduardt, das es sich im Stroh gemütlich gemacht hatte und bald umziehen darf, begeisterte Thomas Schröder ebenfalls sehr. Nach der Führung tauschten sich unsere 1. Vorsitzende Janet Bernhardt, Dr. Gabriele Waniorek-Goerke, unser Schatzmeister Edgar Kiesel sowie unsere Vorstandsmitglieder Katharina Woytalewicz, Oliver Schwarz und Ruth Hartwich mit ihm im Grünen Saal aus. Auch unsere Geschäftsführerin Petra Hoop und unsere tierärztliche Leitung Dr. Urte Inkmann nahmen an der Runde teil. Janet Bernhardt summiert: „Thomas Schröder ist für uns ein vertrauensvoller Gesprächspartner. Gemeinsam konnten wir mehrere Themen, die uns als Hamburger Tierschutzverein derzeit sehr beschäftigen, besprechen und wertvolle neue Impulse aus dem Austausch gewinnen.“

Thomas Schröder erläutert: „Der Hamburger Tierschutzverein ist auf einem sehr guten Weg. Jetzt gilt es, weitere Steine, zu denen definitiv auch die baulichen Missstände des Tierheims gehören, aus dem Weg zu räumen und die Tierschutzarbeit des Vereins damit zukunftsfähig zu machen.“

Galerie: Der Besuch von Thomas Schröder in Bildern!