Hamburger Tierschutzverein von 1841 e.V.
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Barney und Homer

b_250_188_16777215_00_images_tiervermittlung_erfolgsgeschichten_0262-Erfolgsgeschichte-Homer-und-Barney-4.JPGMoin Moin ihr Lieben,

ich dachte, ich lass mal was von Homer und Barney (ehemals Speedy) hören. Beide haben sich super eingelebt und auch Homer hat das Herz der ganzen Familie im Sturm erobert. Probleme gibt es kaum, ausgenommen beim Essen. Da ist Homer ein echtes A...loch, sodass sie beide inzwischen separat gefüttert werden.


Zu unserem Erstaunen ist Stubenreinheit gar kein Thema, bei beiden nicht. Im Haus passiert nichts. Den alten Kuhstall haben sie allerdings durchgängig markiert. Haben ihre Vorgänger aber auch getan, ist also nicht weiter schlimm.

Barney ist ein absoluter Kuschelfamilienhund, der den ganzen Tag schmusen und betüdelt werden möchte. Wenn das nicht geht, faltet er sich auf die Fensterbank und schaut raus. Sieht zum Schießen aus, wenn der Riesenhund auf der Fensterbank sitzt. Sein wackeliger Gang und die Hüfte machen uns etwas Sorgen, sodass wir ihn im Herbst mal in Narkose röntgen lassen wollen, um zu sehen, wie schlimm es tatsächlich ist und was man am besten macht. Seine Trinkmenge ist aber bisher absolut im Rahmen. Anscheinend hatte er vorher noch keinen Kontakt zu Pferden und Rindern, zumindest war er anfänglich recht eingeschüchtert von diesen. Danach wurden sie hemmungslos angekläfft. Die Färsen sind einfach weitergegangen und unsere Pferde sind bei Hunden sehr tiefenentspannt. Einmal schnuppern und weiteressen. Wenn dem Großen (seines Zeichens Camargue-Pferd mit entsprechendem Cowsense) das Ganze zu viel wird, scheucht er Barney auch weg. Tatsächlich ist Barney aber bisher eher ein Haus- als ein Draußenhund. Oft lässt er uns auch einfach stehen und geht rein. Homer im Übrigen auch.

Homer ist übrigens herzallerliebst. Wir verstehen überhaupt nicht, warum er nicht vorher schon vermittelt wurde. Übersprungshandlungen zeigt er fast nur bei großer Freude. Also beim Toben oder wenn es Richtung Spazierengehen geht. Er fängt dann wild an, an seinen Zähnen zu kratzen, als ob er was dazwischen hätte. Aus diesem Modus bekommt man ihn aber mit freundlicher Ansprache schnell raus. Auch wenn er Barney wieder in Bedrängnis bringen will, beziehungsweise ihn mobbt, weil es gleich Futter gibt, ist er gut abzurufen. Man muss das zwar ständig wiederholen, aber er akzeptiert das weitgehend. Wenn sie erstmal aneinander geraten sind, hilft das allerdings nicht mehr. Kuscheln mit Homer ist nur möglich, wenn eine zweite Person Barney bekuschelt, sonst ist man sofort mitten in eine wilde Toberei verwickelt. Übermäßig viel kuscheln will er aber auch gar nicht. Er liegt lieber mitten in der Küche, dort hat er alles im Blick. Er ist allerdings auch recht viel draußen.

Beste Grüße

Nicole B.

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